Du fährst mit einem halbüberdachten Boot von Nanaimo durch das Salish Sea, begleitet von einer Meeresbiologin, auf der Suche nach Orcas und Buckelwalen – begleitet von Seelöwen und Adlern. Echtzeit-Waltracking per Funk, geteilte Ferngläser an Bord und spannende Gespräche zum Schutz der Meere nach den Begegnungen – und dieses besondere Schweigen, bevor jemand eine Flosse entdeckt, vergisst man nicht.
Ja – falls keine Wale gesichtet werden, bekommst du eine kostenlose Ersatzfahrt.
Das Boot bietet Platz für bis zu 12 Passagiere pro Tour.
Ja, an Bord steht eine Toilette für Gäste zur Verfügung.
Nein – aus Sicherheitsgründen ist die Tour für Schwangere nicht geeignet.
Eine professionelle Meeresbiologin mit akademischem Hintergrund begleitet jede Tour.
Ja – es gibt geteilte Ferngläser für die Gäste an Bord.
Seelöwen, Schweinswale, Adler, Robben, Kormorane und weitere lokale Tiere sind möglich.
Die Tour startet in Nanaimo; Check-in ist 45 Minuten vor Abfahrt im Büro am Hafen.
Dein Tag beginnt mit dem Check-in am Hafen von Nanaimo, bevor es auf die Kula geht – ein halbüberdachtes Boot für 12 Personen. An Bord gibt’s geteilte Ferngläser und bei Bedarf Sonnencreme, außerdem eine Toilette für den Komfort während der Fahrt. Ein zertifizierter Kapitän und eine Meeresbiologin führen dich durch das Salish Sea, um Wale und andere Tiere in Echtzeit zu entdecken, bevor ihr gemeinsam zurück an Land fahrt.
Wir meldeten uns im kleinen Büro am Hafen von Nanaimo an, und ich war schon ganz aufgeregt – die Luft roch nach Seetang und Motoröl, und eine salzige Brise kroch an meinen Ärmeln hoch. Unsere Guide Emily sprach über Orcas, als hätte sie sie persönlich jahrelang begleitet. Sie verteilte Ferngläser (nicht genug für alle gleichzeitig, aber wir reichten sie herum) und zeigte uns das Boot Kula. Es ist halbüberdacht, was ich erst an Bord richtig schätzen lernte – Schutz vor Wind und Regen, aber trotzdem frische Luft. Die Fenster ließen sich aufschieben, sodass man den Kopf rausstrecken konnte.
Das Salish Sea wirkte zunächst ruhig, doch dann begann es zu leben – Robben tauchten zwischen den Tangwäldern auf, Kormorane breiteten ihre Flügel auf den Felsen aus. Emily erzählte weiter, während der Motor leise summte, wie sie die Wale per Funk mit anderen Booten verfolgen. Plötzlich bekam sie einen Anruf, und alle verstummten gespannt. Dann grinste sie: „Orcas in der Nähe.“ Ab da wurde es richtig spannend – alle drängten sich aufs Achterdeck für den besten Blick (es ist nicht riesig, also wechselten wir uns ab). Als die schwarzen Rückenflossen auftauchten, hörte ich hinter mir ein leises „Wow“ – fast wie ein Geheimnis.
Ich versuchte Fotos zu machen, doch meistens starrte ich einfach nur – beides gleichzeitig klappt schwer. Emily zeigte uns anhand eines Katalogs einen Wal, der T065A heißt (nicht gerade poetisch). Sie erklärte, wie alle Sichtungen an Forschungszentren weitergeleitet werden – es fühlte sich gut an zu wissen, dass unser Staunen den Wissenschaftlern hilft, diese Familien zu verfolgen. Irgendwann rochen meine Hände nach Sonnencreme und Salzspray. Von Backbord hörte ich Seelöwen bellen, und ehrlich gesagt verlor ich die Zeit aus den Augen, bis mich jemand anstupste, weil ein Buckelwal ganz in der Nähe seine Fluke zeigte.
Auf dem Rückweg sprach Emily über den Schutz der Tiere – die Gefahren für die Orca-Population in BC und was dagegen unternommen wird. Es war kein Vortrag, eher ihr Wunsch, dass wir genauso mitfühlen wie sie. Ich verließ die Tour mit dem Bild dieser stillen Momente, in denen alle gemeinsam den Atem anhielten, ohne es zu merken. Das bleibt mir bis heute im Kopf.
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