Deine Kelowna Canyoning Tour startet mit einer Wanderung zu einem versteckten Bach, gefolgt von Abseilen an Wasserfällen, Rutschen auf natürlichen Bahnen und Schwimmen in eiskalten Pools – alles mit einem lokalen Guide, der jede Ecke der Schlucht kennt. Freu dich auf Spaß, kalte Spritzer und Nervenkitzel, der schnell zur Begeisterung wird.
„Lehn dich ruhig noch mehr zurück!“ rief unser Guide lachend vom Wasserfallrand. Ich hatte keine Ahnung, wie laut Wasser sein kann, bis ich dort stand, der Klettergurt schnitt in die Hüften, und ich in den Sprühnebel hinunterblickte. Die Sonne im Okanagan war schon warm, doch die Luft am Bach fühlte sich scharf und kühl an – fast wie Minze. Am Morgen hatten wir uns in Kelowna getroffen, alle schauten sich erst mal vorsichtig an, doch als wir zum Eingang der Schlucht hochwanderten (nur 10–15 Minuten), wurde die Stimmung schnell lockerer. Jemand machte einen Witz, dass wir in unseren Neoprenanzügen wie „Superhelden zum Sonderpreis“ aussähen – gar nicht so falsch.
Das erste Abseilen war tatsächlich aufregender als gedacht – meine Hände zitterten leicht, als ich mich über die Kante wagte – aber unser Guide (ich glaube, er hieß Mark? Oder Mike?) begleitete mich Schritt für Schritt. Er kennt die Gegend um Kelowna seit Jahren und das merkte man; er zeigte uns jede moosbedeckte Felsstufe und entdeckte sogar leuchtend orange Flechten an den Steinen. Danach wurde es lustiger – einer aus der Gruppe versuchte, von einer natürlichen Rutsche zu springen und landete mit einem riesigen Platscher mitten in der Gruppe unten. Das Wasser in den Becken ist eiskalt und lässt dich kurz aufschreien, aber nach dem ersten Sprung gewöhnt man sich dran.
Fast zwei Stunden verbrachten wir in der Schlucht, rutschten über glatt polierte Felsen, sprangen in tiefe Pools, in denen das Sonnenlicht den Sprühnebel funkelnd einfing. Es gab diesen einen Moment, in dem alles still wurde, bis auf das Echo des Wassers an den Felswänden – an diese Stille denke ich oft zurück. Am Ende wanderten wir zurück zu den Autos (nur etwa fünf Minuten), triefend nass und lachend darüber, wer beim Zipline am lautesten geschrien hatte. Meine Schuhe waren voller Kies, aber das war mir dann egal.
Die gesamte Tour dauert etwa 2–3 Stunden, inklusive Wanderzeit, davon 1:30–2:30 Stunden in der Schlucht.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig – die Guides erklären dir alles vor Ort.
Bequeme, wasserfeste Laufschuhe oder leichte Wanderschuhe, ein Handtuch, Ersatzschuhe, Snacks, 1 Liter Wasser, Badehose (am besten schon anziehen) und eventuell eine Regenjacke.
Ja, Neoprenanzug, Helm und Klettergurt sind im Preis enthalten.
Du solltest eine moderate Fitness haben; Mindestgröße 1,37 m, maximaler Taillenumfang 107 cm. Für Schwangere nicht geeignet.
Die Gruppen sind klein, damit die Sicherheit und Betreuung in der Schlucht gewährleistet sind.
Nein, Treffpunkt ist ein vereinbarter Ort in der Nähe von Kelowna, von wo aus es gemeinsam zur Schlucht geht.
Im Preis enthalten sind alle technischen Ausrüstungsgegenstände – kompletter Neoprenanzug, Helm, Klettergurt – sowie die Begleitung durch erfahrene lokale Guides, die jeden Winkel der Schlucht kennen. Du brauchst nur deine eigenen Schuhe, Snacks, Wasser, Handtuch und trockene Kleidung für danach mitzubringen, bevor du mit nassen Schuhen und tollen Geschichten nach Hause fährst.


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