Probier Okanagan-Weine in Kelowna, fahr mit der Gondel über Banff, steh an türkisblauen Seen wie Louise und Moraine und wenn du magst, betritt den Athabasca-Gletscher. Es gibt gemeinsames Lachen beim Abendessen, stille Momente am Bergsee und so viel frische Luft, dass dein Kopf noch Wochen frei bleibt.
Kaum hab ich „Danke“ gesagt, wird schon Pinot Grigio ins Glas gegossen – so startet unser erster Nachmittag in Kelowna. Draußen ziehen sanfte goldgrüne Hügel des Okanagan vorbei, während ich noch den Großstadtlärm von Vancouver abschüttle. Unser Guide Alex scherzt über „Weinbeine“, während wir den Wein drehen und riechen. Kein Schnickschnack, einfach nur echt guter Wein. Später am Salmon Arm Wharf duftet die Luft nach Zedernholz und See. Das Abendessen ist lebhaft, neue Stimmen überall – ich dachte, ich merk mir nie alle Namen, doch beim Nachtisch erzählen wir schon Geschichten.
Der nächste Tag verschwimmt in Seen: Erst Lake Louise (ja, dieses Blau ist echt), dann Moraine Lake, wo der Wind einem fast die Wangen kitzelt, wenn man nah ans Wasser tritt. Ich wollte ein Foto machen und hab stattdessen meinen Handschuh fallen lassen – typisch ich. In Banff angekommen, mitten auf der Banff Avenue (perfekt zum Laufen), schlendere ich mit zwei Australiern aus der Gruppe zum Ramen. Die Berge ragen überall auf, das macht einen auf eine schöne Art klein.
Gondelfahrt am Morgen: Kaltes Metall unter den Händen, während die Bahn den Sulphur Mountain hochfährt. Der Blick reicht scheinbar endlos weit. Alex zeigt auf Gipfel und erzählt von Grizzlybären, die irgendwo unten Winterschlaf halten („Keine Sorge“, lacht er). Später umrunden wir Lake Minnewanka und Two Jack Lake; da ist dieser Moment, wenn die Sonne das Wasser genau richtig trifft und alle für ein paar Minuten still sind. Diese Stille bleibt mir mehr im Kopf als jedes Postkartenmotiv.
Der Icefields Parkway beeindruckt mit wilden Felswänden und plötzlichen Wasserfällen – manchmal starrt man einfach nur aus dem Fenster, weil Worte nicht reichen. Einige gönnen sich die Athabasca Gletscher-Tour (Aufpreis, aber absolut lohnenswert). Auf uraltem Eis zu stehen fühlt sich merkwürdig an, als würde die Zeit kurz stillstehen. In Blue River (oder Valemount, je nach Saison) riechen die Hütten nach Kiefernharz und altem Holz; nach so viel Himmel schläft man tief und fest.
Die Tour dauert 5 Tage mit Übernachtungen in Salmon Arm, Banff (2 Nächte) und je nach Saison in Blue River oder Valemount.
Frühstück gibt es an vier Morgen während der Tour.
Du bekommst ein Ticket für die Sulphur Mountain Gondel, Rundfahrten an Seen bei Banff und Zeit für eigene Erkundungen oder Outdoor-Aktivitäten.
Die Ice Explorer Gletscher-Tour am Athabasca ist optional und kann während der Reise gegen Aufpreis gebucht werden.
Abfahrt ist um 8:30 Uhr in der Innenstadt von Vancouver, Rückkehr am fünften Tag gegen 19:30 Uhr.
Ein gemeinsames Abendessen ist am ersten Abend dabei; alle anderen Mahlzeiten außer den Frühstücken sind selbst zu zahlen.
Nein, die Gruppe trifft sich an einem festen Treffpunkt in Downtown Vancouver.
Die Tour ist nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet; Kinder bis 15 Jahre müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
Du übernachtest komfortabel jede Nacht (darunter zwei Nächte direkt in Banff), startest jeden Tag mit einem von vier Frühstücken, erlebst eine Okanagan-Weinprobe bei Kelowna, fährst mit der Sulphur Mountain Gondel mit Panoramablick über Banff und hast alle Steuern und Gebühren bereits bezahlt – so kannst du dich voll aufs Außen und vielleicht auch aufs Glas konzentrieren.


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