Du fährst von Banff vorbei am Lake Louise und beeindruckenden Gletschern, bevor du mit einem Experten auf uraltes Eis steigst. Genieße ein Mittagessen mit Suppe und Bergblick, dann teste deine Nerven auf dem Glasboden des Columbia Icefield Skywalk. Rechne mit echtem Bergwetter, netten Gesprächen und entspanntem Hoteltransfer.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist unser Fahrer Mark, der über den „kanadischen Verkehr“ scherzte – und tatsächlich kreuzten kurz vor Banff ein paar Elche die Straße. Das setzte gleich die Stimmung: entspannt, locker, alle schauten aus den Fenstern, während das Morgenlicht den Lake Louise zum Leuchten brachte. Fotos hatte ich schon gesehen, aber dieses Blau live zu sehen – da herrscht eine eigenartige Ruhe, selbst wenn Leute unterwegs sind. Unser Guide zeigte auf den Victoria-Gletscher oben am Hang; wenn man genau hinhörte, konnte man das Schmelzwasser irgendwo plätschern hören. Ich wollte ein Foto machen, gab aber auf und genoss einfach den Moment. Manchmal muss man das Handy einfach beiseitelegen.
Die Fahrt entlang des Icefields Parkway ist einfach beeindruckend. An einer Stelle taucht plötzlich der Crowfoot-Gletscher zwischen den Bäumen auf – er sieht wirklich aus wie eine riesige Vogelfuß (Mark erzählte, früher hatte er drei „Zehen“, eine ist vor Jahrzehnten abgeschmolzen). Wir machten Halt, und die Luft fühlte sich kälter an, als ich es für Juli erwartet hatte. Jemand hinter mir meinte, es rieche nach „frischem Schnee“, was mich zum Lachen brachte – wie riecht denn verschmutzter Schnee? Aber man wusste, was gemeint war. Der Bus war gemütlich und warm, also gab’s keine Beschwerden.
Mittagessen gab’s im Columbia Icefield Centre – Buffet mit vielen Optionen (ich musste unbedingt noch mal von der Suppe nehmen, die schmeckte wie selbstgemacht). Dann kam das Highlight: Wir stiegen in den riesigen Ice Explorer und rumpelten direkt auf den Gletscher. Die Reifen sind größer als die meisten Menschen; unser Guide erklärte, wie dick das Eis unter unseren Füßen ist – hunderte Meter, kaum vorstellbar. Dort zu stehen, der Wind biss an den Ohren, und ich griff mir einfach ein bisschen Schneematsch, nur weil ich’s konnte. Es ist wirklich kälter, als man denkt. Mein Freund probierte etwas zu trinken und bereute es sofort – das war definitiv kein Evian.
Der letzte Stopp war der Columbia Icefield Skywalk. Wer auch nur ein bisschen Höhenangst hat… viel Glück! Der Glasboden schwebt über einem wilden Tal, und man sieht Wasserfälle tief unten; meine Knie wurden weich, aber ich lehnte mich trotzdem für ein Foto über die Kante (mit zitternden Händen). Ein kleines Kind neben mir rannte einfach drüber, als wäre es nichts – Kinder sind eben furchtlos oder denken nicht so viel nach wie Erwachsene. Auf der Rückfahrt nach Banff wurde es ruhiger im Bus, vielleicht waren alle müde oder einfach voll von den Eindrücken. Manchmal denke ich noch an die kalte Luft auf meinem Gesicht da draußen auf dem Gletscher.
Ja, Abholung von mehreren Orten in Banff ist bei vorheriger Anmeldung inklusive.
Die Tour dauert den ganzen Tag und beinhaltet mehrere Stopps, unter anderem am Lake Louise und zum Mittagessen.
Es gibt ein warmes Buffet mit verschiedenen Gerichten zur Auswahl.
Du fährst mit dem Ice Explorer direkt auf den Athabasca-Gletscher und kannst sicher auf das Eis treten.
Ja, der Zugang zum Columbia Icefield Skywalk ist im Tourpaket enthalten.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, in der Nähe der Abholstellen in Banff gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Das ist möglich, wenn du deine Unterkunft am Lake Louise vorher gebucht hast.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel in Banff oder nahegelegenen Haltestellen, alle Eintrittsgelder für den Glacier Skywalk und die Fahrt mit dem Ice Explorer auf den Athabasca-Gletscher sowie ein warmes Buffet-Mittagessen im Columbia Icefield Centre. Zurück geht’s durch die Berglandschaft im klimatisierten Bus.
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