Du wanderst mit einem lokalen Guide über gefrorene Seen bei Banff, entdeckst die surrealen Eisblasen am Abraham Lake, probierst Schneeschuhwandern an Peyto und Bow Lakes und wärmst deine Hände mit heißen Getränken, während die Rockies um dich herum aufragen. Abholung ist inklusive in Calgary, Banff oder Canmore – nur dein Lunch und Handschuhe solltest du nicht vergessen.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, über einen See zu laufen, der den Atem anhält? Genau so fühlte sich der Abraham Lake an – als wäre die ganze Landschaft unter einer glatten Eisdecke eingefroren, mit diesen verrückten gefrorenen Blasen darunter. Wir sind früh in Calgary gestartet (die Abholung lief super, was mich echt überrascht hat) und unsere Guide Mei hat uns mit Geschichten über die Rockies und ihre Lieblingsbäckerei in Canmore wachgehalten. „Peyto“ kann ich immer noch nicht richtig aussprechen – sie hat’s versucht, aber ich glaube, ich hab alle eher zum Lachen gebracht.
Die Luft am Peyto Lake war anders – scharf und kalt, aber irgendwie frisch und fast süß. Der Ausblick vom Aussichtspunkt soll die Form eines Wolfs-Kopfes haben, was ich erst nach längerem Zusammenkneifen der Augen halbwegs erkennen konnte. Wir waren vielleicht sechs Leute in der Gruppe; am Anfang waren alle noch etwas zurückhaltend, bis jemand auf dem Schnee ausgerutscht ist (diesmal nicht ich), und dann wurde es viel lockerer. Schneeschuhwandern war viel weniger unbeholfen als gedacht – es macht richtig Spaß, neue Spuren im Schnee zu hinterlassen. Das wichtigste Stichwort hier ist definitiv „Eisblasen-See“, denn genau deswegen sind alle gekommen.
Am Bow Lake war es viel ruhiger als erwartet. Man hörte den Wind übers Eis streichen und ab und zu einen Raben, der einfach so in die Luft schrie. Mei hat heißen Tee verteilt (Kaffee gab’s auch, aber ich hab mich für Tee entschieden) und wir standen einfach da und sahen zu, wie das Licht über die Berge wanderte. Am Abraham Lake selbst sind die berühmten Eisblasen aus der Nähe noch viel faszinierender – manche so groß wie eine Faust, andere winzig wie Perlen. Es ist fast hypnotisch, durch das blaue Eis nach unten zu schauen. Ich habe bestimmt hundert Fotos gemacht, aber keines fängt das Gefühl wirklich ein.
Ich denke immer wieder an den Moment, als alles still wurde, bis auf das Knirschen unserer Stiefel im Schnee, und jemand gefragt hat, ob die Blasen auch platzen (tun sie nicht – erst im Frühling). Also ja, wenn du einen Tagesausflug von Calgary oder Banff suchst, der wirklich anders ist, dann ist das hier genau richtig. Nur vergiss nicht, dein eigenes Mittagessen mitzunehmen – keiner hat mir gesagt, dass Sandwiches hier draußen schneller einfrieren, als man denkt.
Die beste Zeit für die Eisblasen am Abraham Lake ist meist von Januar bis Februar.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind in Calgary, Canmore und Banff möglich.
Bitte bring dein eigenes Mittagessen mit, es wird bei der Tour nicht gestellt.
Steigeisen sind inklusive, Schneeschuhe gibt es kostenlos zum Ausleihen.
Mindestens 6 Personen sind nötig, sonst kann die Tour abgesagt werden.
Der Ablauf kann je nach Winterstraßenverhältnissen angepasst werden; Änderungen erfährst du vor der Abfahrt.
Ja, sie ist für alle körperlichen Fitnessstufen geeignet.
Speziell für Babys gibt es auf Anfrage passende Sitze.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt von Calgary, Canmore oder Banff; einen erfahrenen lokalen Guide/Fahrer; Nutzung von Steigeisen und Schneeschuhen; Fahrt im klimatisierten Fahrzeug; dazu gibt’s unterwegs kostenlosen heißen Kaffee oder Tee. Denk daran, dein eigenes Mittagessen einzupacken, bevor du in die winterliche Bergwelt startest.
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