Erlebe Siem Reaps Landschaft mit dem Jeep, besuche eine Pilzfarm und eine Reiswein-Brennerei, triff eine Bauernfamilie und genieße frisches Kokoswasser. Zum Abschluss gleitest du bei Sonnenuntergang mit Snacks durch die schwimmenden Dörfer des Tonle Sap. Echte Begegnungen und kleine Überraschungen, die lange nachwirken.
Das Erste, was mir auffiel, war der rote Staub – fein wie Mehl, der an meinen Sandalen klebte, während wir mit dem alten offenen Jeep aus Siem Reap hinausratterten. Unser Guide Dara winkte einem Jungen zu, der Enten am Straßenrand hütete. Die Luft roch nach warmer Erde und etwas Süßem, das ich nicht einordnen konnte. Ich lehnte mich raus, um die Pilzfarmen besser zu sehen – hätte nie gedacht, dass mich Pilze interessieren, aber das Wachsen in den gestapelten Kisten wirkte irgendwie beruhigend. Dara erklärte, dass sie Reishülsen statt Erde verwenden. Er gab mir eine in die Hand, sie fühlte sich kühl und feucht an.
Wir machten Halt bei einer Familie, deren Haus von sattgrünen Reisfeldern umgeben war – fast zu grün für die Augen. Die jüngste Tochter bot uns schüchtern frisches Kokoswasser direkt aus der Schale an – ehrlich gesagt, ich habe mir fast die Hälfte über das Shirt gekippt (sie kicherte). Die Familie zeigte uns ihre kleine Brennerei, in der sie Reiswein herstellen; der brannte zwar, hinterließ aber einen milden Nachgeschmack. Dara scherzte, wer zu viel trinkt, sieht doppelte Sonnenuntergänge über dem Tonle Sap.
Später tauschten wir den Jeep gegen ein Boot und glitten an schwimmenden Häusern vorbei, die in Blau und Gelb gestrichen waren, während die Wäsche im Wind wie Fahnen flatterte. Kinder planschten im flachen Wasser und winkten so lange, bis mein Arm vom Zurückwinken müde wurde. Die Sonne sank schnell hinter den Horizont – plötzlich war alles golden und still, nur das leise Brummen des Bootsmotors war zu hören. Dara erzählte, wie sich die Tiefe des Tonle Sap je nach Jahreszeit um bis zu acht Meter verändert – das fasziniert mich bis heute. An Deck probierten wir lokale Snacks; ich erinnere mich nicht mehr an den Namen, aber einer schmeckte wie klebriger Karamell mit Sesam.
Ich denke immer wieder an den Moment, als der See spiegelglatt wurde und alle für einen Moment schweigend dastanden – nicht aus Ehrfurcht, eher aus Zufriedenheit oder vielleicht Erleichterung nach der holprigen Jeep-Fahrt. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit kamen wir zurück in die Stadt, staubiger als vorher, aber irgendwie leichter im Herzen.
Die Tour beginnt mit der Abholung am Hotel um 15:00 Uhr.
Ja, die Hin- und Rückfahrt im offenen Jeep ist inklusive.
Die Tour dauert etwa 4 Stunden; die Rückkehr ist gegen 19:00 Uhr, je nach Sonnenuntergang.
Ja, es gibt einen Stopp bei einer Familie, die von Reisfeldern umgeben ist.
Ja, an Bord werden lokale Snacks sowie Softdrinks oder Bier serviert.
Babys sind erlaubt, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; für Reisende mit Rückenproblemen oder bestimmten gesundheitlichen Einschränkungen ist die Tour nicht empfohlen.
Für die Landstrecke ein offener Jeep, für die Fahrt auf dem See ein Holzboot.
Dein Tag beinhaltet die Hin- und Rückfahrt im offenen Jeep, Eintritt zu allen Stopps inklusive Pilzfarm und Reiswein-Brennerei, Treffen mit lokalen Familien, alle Gebühren und Steuern, Softdrinks oder Bier sowie Wasser den ganzen Nachmittag über, dazu eine Bootsfahrt durch die schwimmenden Dörfer des Tonle Sap bei Sonnenuntergang – mit kambodschanischen Snacks an Bord, bevor es abends zurück in die Stadt geht.
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