Nur wenige Schritte von dir entfernt entfaltet sich Siem Reaps intensivste Dinner-Show: Tänzer wirbeln an deinem Tisch vorbei, Flammen lodern zum Greifen nah, und jeder Gang überrascht mit Aromen, inspiriert von Khmer-Tradition und französischer Kochkunst. Mit Live-Musik, Akrobatik und einem 5-Gänge-Menü fühlst du dich, als hättest du etwas Echtes erlebt – nicht nur zugeschaut.
Das Pre-Show-Erlebnis startet um 18:30 Uhr; dann öffnen die Türen.
Ja, ein 5-Gänge-Menü mit einer Mischung aus Khmer- und französischer Küche ist inklusive.
Die Show dauert insgesamt etwa 120 Minuten.
Nein, Getränke sind nicht inklusive, können aber während der Show separat bestellt werden.
Ja, es gibt rollstuhlgerechte Transportmöglichkeiten.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Ja, in der Nähe des Veranstaltungsorts gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Ja, die Tänzer kommen nah an die Gäste heran; bitte folgen Sie den Sicherheitshinweisen des Personals.
Dein Abend beinhaltet den Eintritt zu Siem Reaps intensivster Tanzshow sowie ein 5-Gänge-Menü, das französische Technik mit Khmer-Kulinarik verbindet. Getränke sind nicht inklusive, können aber während der Show bestellt werden. Der Veranstaltungsort ist rollstuhl- und kinderwagengerecht, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Nähe für eine bequeme Anreise.
„Keine Sorge, wenn das Feuer mal zu nah kommt – das gehört zur Geschichte dazu“, grinste unser Gastgeber, während wir unsere Plätze einnahmen. Aus dem Backstage-Bereich zog ein leicht süßlich-rauchiger Duft herüber, und ehrlich gesagt knurrte mir allein vom Geruch schon der Magen. Die Beleuchtung war gedämpft, aber warm, und überall hörte man ein leises Murmeln – Einheimische und Reisende wie wir, die gespannt um sich blickten und nicht genau wussten, was als Nächstes passieren würde.
Die erste Tänzerin trat so nah an uns heran, dass ich das goldene Garn auf ihrem Kostüm im Licht schimmern sah. Unsere Führerin (ich glaube, sie hieß Dara?) beugte sich leise zu uns und erklärte, dass der Apsara-Tanz auf alten Khmer-Legenden basiert – sie sagte es, als wäre es selbstverständlich, aber ich hatte noch nie etwas so Anmutiges gesehen. Als eine Gruppe Tänzerinnen an unserem Tisch vorbeischnellte, spürte ich einen Luftzug an meinem Arm. Es gab Gelächter, als jemand an einem anderen Tisch versuchte, eine Handbewegung nachzumachen (diesmal nicht ich), und selbst die Kellner schienen von der Stimmung mitgerissen.
Das Essen wurde in kleinen Portionen zwischen den Acts serviert – Teller voll mit Kräutern und Saucen, deren Namen ich kaum aussprechen konnte. Dara erzählte uns, wie jedes Gericht mit verschiedenen Regionen Kambodschas oder alten königlichen Rezepten verbunden ist; ihre Augen leuchteten besonders, als sie von fermentierter Fischpaste (prâhok?) sprach. Li lachte, als ich versuchte, das auf Mandarin auszusprechen – ich habe es wohl komplett verhauen. Die Aromen waren kräftig, aber gleichzeitig fein abgestimmt, und ich denke noch immer an den süß-sauren Geschmack des zweiten Gangs. Lustig, wie ein Geschmack manchmal länger im Gedächtnis bleibt als ein Foto.
Als die Feuertänzer auftraten – so nah, dass man die Hitze auf der Haut spüren konnte – wurde es still im Raum, nur ab und zu ein erstauntes Keuchen. Zwei Stunden lang saßen wir einfach da, eingehüllt in Musik, Bewegung und köstliches Essen, und vergaßen Jetlag und Pläne für den nächsten Tag. Als die Show vorbei war, wollte niemand sofort gehen; die Leute blieben am Bühnenrand stehen oder starrten auf ihre leeren Teller, als wären sie noch nicht bereit, den Abend zu beenden. Dieses Gefühl hat mich die ganze Nacht begleitet.
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