Du drängelst dich mit Einheimischen durch winzige Bars in Sangenjayas Yokocho, probierst frisch frittierte Kushikatsu-Spieße, genießt Wild vom Holzkohlegrill und kochst dein Okonomiyaki direkt neben Tokioern. Drei besondere Izakayas und ein sympathischer Guide zeigen dir das Nachtleben Tokios, das die meisten Besucher nie kennenlernen.
Schon beim Hereinkommen lachte Yoshi, als wir uns in seine Kushikatsu-Bar quetschten – ehrlich, ich hätte fast einen Tellerstapel umgeworfen, nur um an den Tresen zu kommen. Er reichte uns Spieße (ich wusste bis heute nicht, was die Hälfte davon war) und ein kaltes Bier, bevor er überhaupt nach unseren Namen fragte. Der Duft von frittiertem Öl mischte sich mit Zigarettenrauch und einer süßen Note, die ich nicht zuordnen konnte. Unsere Begleiterin Li unterhielt sich mit Yoshi über Baseball-Ergebnisse, während wir versuchten mitzuhalten – „Kushikatsu“ auszusprechen ist nach dem ersten Drink nämlich gar nicht so einfach.
Nach der ersten Runde schlenderten wir durch die versteckten Gassen von Sangenjaya. Überall Laternen, kleine Türen mit Vorhängen, unter denen man sich ducken muss. Es ist verrückt, wie nah das an Shibuya liegt, und sich trotzdem wie eine ganz andere Welt anfühlt – ruhiger, aber irgendwie auch lauter? Im Robatayaki-Restaurant bestellte Li für uns Wildschwein und Hirsch (ich war erst zögerlich, hab’s dann aber probiert). Der Holzkohlegrill gab allem ein rauchiges, intensives Aroma; am Nachbartisch stieß man mit Shochu mit uns an und grinste, als wären wir alte Freunde. Dass ich mich in einer so großen Stadt so zuhause fühlen würde, hatte ich nicht erwartet.
Der letzte Halt war ein Teppanyaki-Laden, wo wir unser Okonomiyaki selbst zubereiteten – oder es zumindest versuchten. Mein Pfannkuchen wurde schief, aber das war egal; der Besitzer klopfte mir auf die Schulter und schenkte noch mehr Sake ein. Dieses gemeinsame Teilen in den kleinen Läden entspannt total, selbst wenn man unsicher ist, ob man die Stäbchen richtig hält oder „Kanpai“ richtig sagt. Ehrlich gesagt denke ich noch oft an den ersten Bissen Monjayaki – klebrig, salzig und irgendwie total tröstlich.
Während der Tour besuchst du drei sorgfältig ausgewählte Izakayas.
Ja, das Abendessen ist inklusive und du probierst mindestens zehn verschiedene japanische Gerichte, die dein Guide empfiehlt.
Wenn du spezielle Ernährungswünsche hast, gib das bitte vorher an; man bemüht sich, darauf einzugehen.
Du probierst traditionelle japanische Getränke wie Bier, Sake, Shochu und Hoppy als Teil des Erlebnisses.
Kushikatsu sind frittierte Spieße mit Fleisch, Fisch oder Gemüse, serviert an Stehbars – einer der ersten Stopps auf der Tour.
Die Gruppen sind meist 2-6 Personen, damit alle in die kleinen Bars passen; Alleinreisende sind auch willkommen.
Ein Hotel-Transfer ist nicht enthalten; öffentliche Verkehrsmittel sind aber in der Nähe und gut erreichbar.
Dein Abend führt dich mit einem Guide durch die versteckten Gassen von Sangenjaya, mit Stopps in drei einzigartigen Izakayas. Dort teilst du mindestens zehn verschiedene japanische Gerichte (wie Kushikatsu-Spieße und gegrilltes Wild), probierst lokale Drinks wie Sake und Shochu und kochst dein eigenes Okonomiyaki oder Monjayaki zusammen mit Einheimischen – alles begleitet von einem freundlichen Guide, der jeden im Viertel kennt.
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