Erlebe einen Abend in einer Tokyoer Küche und koche fünf klassische Izakaya-Gerichte mit neuen Freunden. Genieße Sake oder japanisches Bier beim gemeinsamen Essen. Mit einer lokalen Begleitung und einfachen Rezepten nimmst du nicht nur vollen Magen, sondern auch tolle Geschichten mit nach Hause.
Wir sind dem Neon-Trubel rund um Shibuya entkommen und hoch in eine gemütliche Küche gestiegen – ehrlich gesagt war ich anfangs ziemlich nervös. Unsere Gastgeberin Yuka begrüßte uns mit einer sanften Verbeugung und einem Lächeln, das den Kurs sofort wie einen Besuch bei einer Freundin wirken ließ. Der Raum roch leicht nach Miso und etwas süß-salzigem, das ich erst später richtig einordnen konnte. Wir waren sechs Fremde, die sich erst mal die Schuhe auszogen und lachend versuchten, mit Stäbchen klarzukommen.
Yuka startete mit Sushi-Rollen – sie zeigte uns, wie man den Reis so einrollt, dass er nicht herausquillt. Mein erster Versuch sah aus, als hätte er ein Erdbeben überstanden, aber das war egal. Danach gab’s Teriyaki-Hähnchen; die Sauce brutzelte in der Pfanne, während jemand die erste Dose Sapporo öffnete. Das Zischen des Biers mischte sich mit dem Geplauder – ein Typ aus Melbourne versuchte „itadakimasu“ zu sagen und verhaspelte sich komplett; Yuka kicherte und half ihm. Es gab auch eine Sake-Verkostung (drei Sorten!) und überraschenderweise mochte ich gerade den trockenen am liebsten.
Mein Favorit war die Aubergine mit Miso-Sauce – weich, aber nicht matschig, mit einem leicht rauchigen Aroma. Während wir Omeletts rollten (meins sah eher aus wie Rührei), tauschten wir Geschichten aus, und ich warf immer wieder Blicke auf die Lichter der Stadt draußen. Es tat gut, einfach da zu sein, mit klebrigen Händen vom Reis, Teller zu teilen, obwohl wir kaum die Namen der anderen kannten. Irgendwann fragte jemand, ob man die Rezepte zuhause nachkochen kann – Yuka nickte und schrieb fleißig Notizen für uns auf.
Wenn ich heute Gläserklirren höre oder den Duft von Sojasauce wahrnehme, denke ich an diesen Abend zurück. Zusammen in Tokyo nach Einbruch der Dunkelheit zu kochen, bleibt länger im Kopf, als man denkt.
Du bereitest fünf Gerichte zu: Sushi-Rollen, japanische Omelett-Rollen, Aubergine mit Miso-Sauce, Hähnchenbällchen mit Shiso-Blatt und Teriyaki-Hähnchen.
Ja, drei Dosen alkoholische oder alkoholfreie Getränke sind dabei – Sake und japanisches Bier gibt es für Gäste ab 20 Jahren.
Vegetarier sind willkommen; Zutaten und Rezepte können für sie angepasst werden, allerdings nicht für vegane oder glutenfreie Ernährung.
Ja, Alleinreisende können problemlos teilnehmen – der Kurs ist gesellig und beinhaltet gemeinsames Kochen in der Gruppe.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht inklusive; der Treffpunkt ist zentral und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Teilnehmen können Kinder ab 6 Jahren; Messer und Hitze dürfen jedoch nur Kinder ab 12 Jahren unter Aufsicht nutzen. Alkohol wird nur an Personen ab 20 Jahren ausgeschenkt.
Der Kurs findet am Abend statt und dauert mehrere Stunden inklusive Dinner, eine genaue Zeitangabe gibt es nicht.
Die Küche ist nicht komplett allergenfrei; Anpassungen sind nicht immer möglich, aber es wird versucht, Rücksicht zu nehmen, wo es geht.
Dein Abend umfasst alle Zutaten für fünf japanische Gerichte, praktische Anleitung von einer zertifizierten lokalen Begleitung, drei Dosen alkoholische oder alkoholfreie Getränke (Sake oder Bier), gemeinsames Dinner, Fotos von deinem Erlebnis und Rezeptnotizen zum Mitnehmen – alles in einer gemütlichen Küche nahe dem Zentrum von Tokyo.
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