Schwebe über bunte Korallen in den klaren Gewässern der Kerama-Inseln, begleitet von einem freundlichen lokalen Guide, der auch Anfängern Sicherheit gibt. Genieße Mittagessen an Deck zwischen den Schnorchelstopps bei Tokashiki und Zamami – mit etwas Glück entdeckst du sogar eine Meeresschildkröte – und kehre sonnengewärmt und verzaubert nach Naha zurück.
Ich hätte nie gedacht, dass das Wasser rund um die Kerama-Inseln so strahlend blau ist – als hätte jemand extra für uns die Farben aufgedreht. Früh morgens ging’s in Naha los (ich war halb wach, ehrlich gesagt), doch die Crew hatte diese entspannte Art, als hätten wir das schon öfter gemacht. Unsere Guide Saki verteilte die Neoprenanzüge und grinste, als ich mit den Gurten kämpfte – „Kein Problem!“, sagte sie und zeigte mir, wie’s richtig sitzt. Die Fahrt raus aufs Meer war windig, aber nicht kalt; überall roch es nach Salz und Sonnencreme. Ich konnte kaum glauben, wie weit Tokyo von hier entfernt schien.
Unser erster Stopp war bei Tokashiki Island. Saki deutete auf einen Schatten im Wasser – „Vielleicht ’ne Schildkröte!“, flüsterte sie, obwohl ich sie erst viel später sah. Das Schnorcheln selbst war… schwer zu beschreiben, wie man über so greifbare, bunte Korallen schwebt. Winzige gelbe Fische flitzten um meine Hände, und jedes Mal, wenn ich den Kopf hob, hörte ich irgendwo Lachen oder jemanden, der Wasser ausspuckte (ich). Das Mittagessen kam in kleinen Boxen – Reisbällchen, eingelegtes Gemüse, etwas Süßes, das ich bis heute nicht benennen kann – und wir aßen an Deck, während wir in der Sonne trockneten. Kein Luxus, aber genau richtig.
Später trieben wir näher an Zamami Island heran. Die Strömung wurde stärker, doch Saki behielt uns im Blick, winkte durch ihre Maske mit Daumen hoch. Einmal fragte ich auf Japanisch nach einem Fisch; sie lachte und antwortete trotzdem auf Englisch („Papageienfisch! Die fressen Korallen“). Für einen Moment zogen Wolken auf, und es wurde still, nur das Plätschern der Wellen am Boot war zu hören – irgendwie richtig friedlich. Als wir zurück nach Naha fuhren, sahen alle müde, aber glücklich aus. Dieses Blau sehe ich manchmal noch vor meinem inneren Auge.
Nein, die Abholung erfolgt nur an bestimmten Treffpunkten in Naha, nicht an allen Hotels.
Ja, Anfänger sind herzlich willkommen – ein erfahrener Guide begleitet dich während der ganzen Tour.
Die Schnorchelstopps sind rund um Tokashiki Island, Zamami Island und Aka Island.
Ja, Lunchboxen sind inklusive – vegetarische Optionen sind auf Anfrage verfügbar.
Ja, alle nötigen Schnorchelsachen sind im Preis enthalten.
Nein, aus Sicherheitsgründen ist die Tour für Schwangere nicht geeignet.
Ja, jeder bekommt ein Leihbadetuch inklusive.
Mit etwas Glück ja – eine Sichtung ist möglich, aber nicht garantiert.
An Bord gibt es gekühlten Tee und warme Getränke während des Tagesausflugs.
Dein Tag startet mit Abholung an ausgewählten Punkten in Naha (nicht an allen Hotels), alle Schnorchelsachen wie Neoprenanzug und Maske sind für dich bereit, dazu ein Leihbadetuch – so kannst du leicht packen. Das Mittagessen kommt in Boxen mit vegetarischen Optionen auf Anfrage, dazu gibt’s kalten Tee oder warme Getränke an Bord, bevor es nach dem Schnorchelabenteuer zurück in die Stadt geht.
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