Mt. Fuji: Aokigahara Wald & Eishöhle mit Naturführer
Im moosbedeckten Wald, wo die Lava des Mt. Fuji eine Höhle formte
Du wanderst durch einen moosbedeckten Wald am Fuße des Mt. Fuji, entdeckst seltene Pflanzen und Tiere und betrittst eine Lava-Höhle, in der das ganze Jahr Eis liegt. Ein Profi-Guide erklärt Geologie, Ökologie und Geschichte, während du die Natur erlebst. Shuttle ab Kawaguchiko Station, Helm und Handschuhe inklusive, kleine Gruppen sorgen für ein persönliches Erlebnis.
Ablauf Schritt für Schritt
Aokigahara Wald und Eishöhle entdecken
- Frische Waldluft genießen
- Start der Wanderung über das Lava-Plateau
- Besondere Baumformen beobachten
- Japanische Eichhörnchen und Rehe entdecken
- Vogelgezwitscher lauschen
- Seltene Orchideen und Pilze sehen
- Das moosbedeckte Gelände wahrnehmen
- Geheimnisvolle Lava-Eishöhle erkunden
Das Erlebnis
Unser Guide Kenji erwartete uns direkt an der Kawaguchiko Station und sparte sich lange Begrüßungen – er fragte nur, ob wir die richtigen Schuhe anhatten, und reichte uns Helme. Diese klare Ansage gab sofort den Ton an. Nach zwanzig Minuten standen wir am Rand des Aokigahara Waldes, und das Erste, was uns auffiel, war nicht die Aussicht, sondern der Geruch: feuchte Erde, etwas Grünes und Altes, fast wie ein Keller, der seit Jahrzehnten verschlossen ist. Kenji zeigte auf den Boden und erklärte, dass das Moos, das hier alles bedeckt – dick, weich und im gefilterten Licht fast leuchtend – der eigentliche Grund ist, warum Menschen hierherkommen. Der Wald erstreckt sich über etwa 30 Quadratkilometer, das entspricht ungefähr 200 übereinandergestapelten Tokyo Domes, und fast jeder Zentimeter ist mit Moos, Flechten oder Schattenpflanzen bedeckt.
Die Wanderung durch den Aokigahara ist nicht steil, aber auf eine schwer zu beschreibende Weise verwirrend, bis man mittendrin ist. Die Bäume wachsen in seltsamen, verdrehten Formen, weil das Lava-Plateau darunter uneben ist – Kenji erklärte, dass die Wurzeln deshalb seitlich wachsen müssen, was die Stämme schräg und spiralförmig macht. Man geht langsam, teils weil das Moos rutschig ist, teils weil man ständig stehen bleibt, um etwas zu entdecken. Wir sahen japanische Eichhörnchen, hörten Spechte klopfen, und Kenji zeigte uns seltene Orchideen und Pilze, die nur in diesem speziellen Mikroklima wachsen. Der Wald gehört zum Weltkulturerbe und ist ein Nationalpark, deshalb sind die Guides hier ausgebildete Naturbeobachter – sie führen einen nicht nur, sondern lesen den Wald mit einem geschulten Blick.
Dann erreichten wir die Lava-Höhle. Sie ist so eng, dass man sich ducken muss, und so kalt, dass der Atem sofort kondensiert. Das Eis bleibt das ganze Jahr über erhalten – Kenji erzählte, dass in der Meiji-Zeit, lange vor Kühlschränken, solche Höhlen tatsächlich zur Lebensmittelaufbewahrung genutzt wurden. Das Eis entsteht, weil die Höhle auch im Sommer unter dem Gefrierpunkt bleibt und der Lavastein isoliert. Man kann das Eis berühren, vorsichtig darauf laufen, und es ist ein eigenartiges Gefühl, in einer vor Tausenden von Jahren von flüssiger Lava geformten Höhle zu stehen und Eis zu sehen, das nie schmilzt. Kinder und Erwachsene gehen hier im gleichen Tempo – niemand hetzt.
Die gesamte Tour dauert ein paar Stunden, und am frühen Nachmittag ist man zurück an der Kawaguchiko Station. Der Shuttle-Service ist inklusive, ebenso Helm und Handschuhe. Wer mit Kindern zwischen 6 und 11 Jahren reist, braucht eine Begleitperson, aber Kenji hat schon Familien mit sechsjährigen Kindern geführt – die Höhle erfordert kein Klettern, nur vorsichtiges Gehen. Wer alleine unterwegs ist, bucht am besten über die Tourismusvereinigung; kleine Gruppen sorgen dafür, dass der Wald geschützt bleibt und die Tour nicht überlaufen ist.
Was enthalten ist
Shuttle ab Kawaguchiko Station, professioneller Guide auf Japanisch oder Englisch, Helm und Handschuhe, Eintritt und Steuern.
Betrieben von trip-fuji.com Japan
Ist das etwas für dich?Ideal für alle, die Wald und Eishöhle erleben wollen, ohne sich um Genehmigungen oder Transport zu kümmern – der Guide regelt alles, der Shuttle holt dich ab, du musst nur mitkommen.
Bewertungen von Reisenden
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Wanderung durch den Aokigahara Wald?
Die Tour dauert insgesamt ein paar Stunden, inklusive Waldspaziergang und Höhlenbesuch. Die Wanderung ist nicht steil, aber durch das unebene Lavagestein und das Moos eher langsam.
Ist die Eishöhle für Kinder sicher?
Ja. Kinder ab 6 Jahren können mit einem Elternteil oder einer Begleitperson teilnehmen. Die Höhle erfordert kein Klettern, nur vorsichtiges Gehen auf dem eisigen Boden. Helme und Handschuhe werden gestellt.
In welcher Sprache führt der Guide?
Der Guide spricht je nach Gruppe Japanisch oder Englisch.
Kann ich den Aokigahara Wald ohne Guide besuchen?
Einzelbesucher brauchen eine spezielle Genehmigung von der lokalen Tourismusvereinigung. Mit einer geführten Tour ist das geregelt, inklusive Shuttle ab Kawaguchiko Station.
Gibt es im Sommer Eis in der Höhle?
Ja. Das Eis bleibt das ganze Jahr über, weil die Lava-Höhle auch in warmen Monaten unter dem Gefrierpunkt bleibt.
Was sollte ich anziehen?
Trage rutschfeste Schuhe – das Moos ist glatt. Zieh dich in Schichten an; der Wald ist kühl und schattig, die Höhle kalt. Helme und Handschuhe bekommst du vor Ort.
Wie weit ist der Wald vom Mt. Fuji entfernt?
Der Aokigahara Wald liegt am Fuße des Mt. Fuji in der Präfektur Yamanashi. Die Tour startet an der Kawaguchiko Station, dem wichtigsten Zugangspunkt.
Wie groß sind die Gruppen?
Die Touren finden in kleinen Gruppen statt, um den Wald und die Höhle zu schützen.
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