Du steigst mit deinem lokalen Guide die steilen Holztreppen im Matsumoto Castle hinauf, ziehst ein komplettes Samurai-Outfit an und übst Schwerttechniken unter Anleitung eines Meisters. Geschichten aus der feudalen Zeit machen das Erlebnis lebendig. Spielerisch und echt zugleich – du wirst überrascht sein.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt ins Matsumoto Castle mit einem englischsprachigen Guide, der spannende Geschichten erzählt, während ihr gemeinsam das Schloss erkundet. Danach wirst du in traditionelle Samurai-Kleidung gesteckt und wählst dein Schwert für das praktische Training unter Anleitung eines Meisters, bevor es zurück ins moderne Matsumoto geht.
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Alle Bewertungen lesen ›Ich hätte nicht gedacht, dass das Schloss so lebendig wirkt. Kaum hatten wir die schwarzen Holztore von Matsumoto Castle passiert, zeigte unsere Führerin Haruka auf die Krähen, die über uns kreisten – „Deshalb nennen sie es Krähen-Schloss“, sagte sie mit einem halben Lächeln. Drinnen roch es leicht nach altem Holz und Regen (es hatte am Morgen geregnet), und meine Schuhe klapperten sanft auf den Dielen. Die Treppen waren steiler als erwartet – an manchen Stellen fast wie eine Leiter – doch Haruka lachte nur, als ich zögerte. „Samurai sind hier jeden Tag hochgeklettert“, meinte sie. Ich versuchte, nicht nach unten zu schauen.
Als wir wieder draußen waren (meine Beine zitterten ehrlich gesagt ein bisschen), begann das Samurai-Erlebnis. Da stand ein Gestell mit Yukatas in allen möglichen Farben – ich wählte Blau, weil es mich an Sommerfeste erinnerte. Ein Schwertmeister namens Takeda half mir, den Obi zu binden; so schnell, dass mir schwindelig wurde. Er gab mir ein Katana – nicht scharf, aber schwerer als gedacht – und zeigte uns die Grundstellungen. Mein erster Versuch bei der „kamae“ brachte alle zum Lachen (mich eingeschlossen). Das Ganze fühlte sich halb ernst, halb spielerisch an; Takeda korrigierte sanft meinen Griff und erzählte dabei, wie er als Kind in Nagano trainiert hatte.
Ich denke noch oft daran, wie still es wurde, als wir uns in unseren Kostümen gegenüberstanden und die Schwerter hielten. Für einen Moment konnte man fast hören, wie es vor Jahrhunderten geklungen haben muss – nur Wind und Schritte auf Kies. Auch Kinder waren dabei, die mit Schaumstoff-Schwertern wie kleine Krieger herumfuchtelten. Als wir fertig waren, machte Haruka ein Foto von uns am Burggraben mit dem Schloss im Hintergrund; ich sah wahrscheinlich albern aus, aber auch irgendwie stolz.
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