Setz dich in Kyoto mit echten Werkzeugen und Keramik hin und lerne Kintsugi von einer lokalen Expertin, die Technik und Philosophie teilt. Wähle dein Stück, repariere es mit Goldlack, lache über kleine Patzer und nimm ein handgemachtes Souvenir mit – und vielleicht eine neue Sicht auf Unvollkommenheit.
Ich setzte mich an den niedrigen Tisch in Kyoto und war ehrlich gesagt ein bisschen nervös. Die Schalen und Teller lagen ordentlich gestapelt vor mir, jeder mit seinen eigenen Rissen oder Absplitterungen – als hätten sie schon einiges erlebt. Unsere Gastgeberin, Frau Sato, lächelte und reichte mir ein Stück zur Auswahl (ich entschied mich für einen schiefen Teller, weil er mich an das Geschirr meiner Großmutter erinnerte). Sie erklärte die Grundlagen von Kintsugi – wie man mit Lack und Gold repariert, statt die Brüche zu verstecken. Der Geruch war erdig, fast süßlich, und ich bemerkte, wie still der Raum war, abgesehen von einem leisen Lachen am anderen Tisch.
Wir begannen, den Lack zu mischen (viel klebriger als ich dachte) und den feinen Goldstaub aufzutragen. Meine Hände zitterten ein wenig, doch Frau Sato nickte nur, als hätte sie das schon hundertmal gesehen – wahrscheinlich hat sie das auch. Sie erzählte von Wabi-Sabi und davon, die Schönheit im Unvollkommenen zu finden. Einmal versuchte ich, „Kintsugi“ richtig auf Japanisch auszusprechen – sie lachte leise und wiederholte es für mich. Es war beruhigend, langsam zu arbeiten und Fehler einfach geschehen zu lassen. Wenn du in Kyoto einen Kintsugi-Kurs suchst, bei dem du wirklich selbst Hand anlegen kannst (statt nur zuzusehen), bist du hier genau richtig.
Als wir fertig waren, sah mein Teller ganz anders aus als erwartet – goldene Linien zogen sich über die Risse, nicht versteckt, sondern strahlend. Ganz perfekt war es nicht, aber gerade das machte es irgendwie persönlicher. Alle packten ihre Stücke ein, um sie mit nach Hause zu nehmen; meiner steht noch immer im Regal. Ich denke oft an diesen Nachmittag zurück – das sanfte Licht durch die Papierfenster, das Geräusch vom Trocknen des Lacks – und daran, wie Reparieren etwas manchmal sogar schöner macht als zuvor.
Ja, alle Schritte werden angeleitet und Vorerfahrung ist nicht nötig.
Du bekommst dein selbst repariertes Keramikstück als Andenken.
Ein Standard-Keramikstück und alle Werkzeuge sind inklusive; Upgrades kosten extra.
Ja, du kannst zu Beginn zwischen verschiedenen Tellern und Schalen wählen.
Ja, das Team spricht während des gesamten Workshops Englisch.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, der Kurs ist als praktische Einheit konzipiert.
Nein, Essen oder Getränke sind nicht im Angebot enthalten.
Nein, spezielle Kenntnisse oder Vorerfahrung sind nicht erforderlich.
Dein Kurs beinhaltet die Wahl zwischen Standardtellern oder -schalen (Upgrades möglich), die Nutzung aller Werkzeuge für die Kintsugi-Reparatur sowie die Unterstützung durch freundliche, englischsprachige Mitarbeiter während deines Aufenthalts in Kyoto.
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