Steig um 11:45 Uhr am Bahnhof Kawaguchiko ein und fahre fünf Stunden nach Takayama, mit Zwischenstopp in Matsumoto. Der Bus bietet Gepäckaufbewahrung, WLAN, Klimaanlage und Toilette an Bord. In Takayama kannst du die historische Altstadt, Sake-Brauereien und lokale Restaurants auf eigene Faust erkunden. Die Zeiten sind verbindlich, aber wetter- und verkehrsabhängig – bitte zehn Minuten vorher da sein.
„Nach Matsumoto wird die Straße richtig schön“, sagte der Fahrer, bevor wir am Bahnhof Kawaguchiko losfuhren. „Da versteht man, warum viele immer wieder zurückkommen.“ Das blieb mir im Kopf – keine Verkaufsmasche, sondern jemand, der die Strecke kennt und weiß, was einen erwartet. Der Bus startet um 11:45 Uhr direkt am See, zehn Minuten vorher solltest du da sein. Dein Gepäck kommt in den Kofferraum, dein Platz ist klimatisiert und mit kostenlosem WLAN ausgestattet. Der Clou ist die Strecke selbst: Kein Guide, der dir die Landschaft erklärt, sondern du fährst einfach mitten durch sie hindurch. Vom See aus geht es bergauf, vorbei an Dörfern, die fast so wirken, als wären sie in einer anderen Zeit stehen geblieben.
Gegen 14:15 Uhr erreichst du Matsumoto, ein kurzer Halt, bei dem Fahrgäste ein- und aussteigen können. Wer möchte, kann hier aussteigen – die Fahrzeiten für Ankunft und Abfahrt sind getrennt angegeben – doch die meisten bleiben an Bord. Das Ziel ist Takayama, das du um 16:50 Uhr erreichst. Fünf Stunden unterwegs, aber kein langweiliger Trip, denn die Landschaft vor dem Fenster verändert sich ständig. Reisfelder, kleine Orte mit Getränkeautomaten an jeder Ecke, immer steiler werdende Berge – hier siehst du das echte Japan abseits der Postkartenmotive. Der Bus hat eine Toilette an Bord, was auf so einer langen Fahrt Gold wert ist, und dank WLAN kannst du schon mal Bescheid sagen, wo du heute Abend unterkommst oder einfach entspannt surfen, ohne Angst vor leerem Akku.
Takayama ist der Höhepunkt: Eine Bergstadt mit einem historischen Viertel, Sanmachi Suji, wo noch Häuser aus der Edo-Zeit stehen, Sake-Brauereien, die du besuchen kannst, und Restaurants mit Hida-Rindfleisch, der lokalen Spezialität, die gerade total angesagt ist. Das Takayama Jinya, das alte Regierungsgebäude, ist das einzige seiner Art in Japan und liegt mitten in der Altstadt. Wer noch mehr sehen will, kann das Hida-Freilichtmuseum besuchen, wo traditionelle Bauernhäuser ausgestellt sind. All das ist nicht im Busticket enthalten – vor Ort bist du auf dich gestellt. Genau das macht den Reiz aus: Du kommst entspannt mit deinem Gepäck und vollem Akku an und hast den Nachmittag und Abend ganz für dich, ohne einen vorgegebenen Plan.
Der Fahrplan kann sich bei viel Verkehr oder schlechtem Wetter verschieben, also plane keine zu knappen Anschlusszeiten ein. Komm rechtzeitig am Bahnhof Kawaguchiko an, nimm ein Buch oder etwas zum Anschauen mit und denk daran: Das ist eine Fahrt, kein Unterhaltungsprogramm. Die Aussicht gibt’s gratis dazu, der Sitz ist bequem und du zahlst nicht extra für einen Guide, der dir erklärt, was du siehst.
Betrieben von LIMON Tours
Ist das etwas für dich?Ideal für Reisende, die ohne Mietwagen oder geführte Tour entspannt von Kawaguchiko nach Takayama kommen wollen. Die fünf Stunden Fahrt sind lang genug, um sich einzurichten, aber dank WLAN und Gepäckservice bleibst du entspannt und flexibel.
Kawaguchiko – Takayama: Bergbus mit kostenlosem WLAN
5 h
ab JP¥ 7,000 pro Person
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