Probier gereiften Rum auf Appleton Estate mit einem lokalen Guide, entdecke Krokodile und Vögel bei der Black River Safari und erfrisch dich beim Schwimmen an den YS Falls – alles inklusive Mittagessen und Abholung vom Hotel in Montego Bay oder Negril. Freu dich auf lebendige Geschichten, frischen Zuckerrohrsaft und Momente, in denen Jamaika einfach langsamer wird.
Die Joy Spence Appleton Estate Rum Experience dauert etwa 2 Stunden.
Ja, ein authentisches jamaikanisches Mittagessen ist im Restaurant von Appleton Estate inklusive.
Ja, man kann in den natürlichen Becken der sieben Wasserfälle bei YS Falls schwimmen.
Ja, bei der Bootstour auf dem Black River sieht man oft Krokodile, die sich an den Ufern sonnen.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind sowohl in Montego Bay als auch in Negril inklusive.
Die Estate liegt etwa 2 Stunden Fahrt von Montego Bay oder Negril entfernt.
Man muss mindestens 18 Jahre alt sein, um an der Rumverkostung teilzunehmen.
Ja, Wasserschuhe sind empfehlenswert, da es rund um die Wasserfälle stellenweise felsig ist.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Montego Bay oder Negril, geführten Eintritt auf Appleton Estate mit Rumverkostung und Mittagessen im Restaurant (drinnen oder draußen), Zeit zum Stöbern im Souvenirladen, eine Bootstour auf dem Black River mit Tierbeobachtungen unter Leitung eines lokalen Guides sowie Schwimmen in den natürlichen Becken der YS Falls, bevor es bequem zurückgeht.
Ich hatte keine Ahnung, wie kurvig die Straße aus Montego Bay heraus sein würde, bis wir mitten in den Hügeln waren – unser Fahrer grinste nur und sagte „Halt dich fest“, was alle zum Lachen brachte. Die Luft roch nach feuchter Erde und Zuckerrohr, als wir die Fenster runterließen. Als wir bei Appleton Estate ankamen, hatte ich richtig Lust auf etwas Süßes. Unsere Guide Marsha gab mir ein Stück rohes Zuckerrohr zum Kauen (danach klebten die Finger) und führte uns durch die Brennerei, wo überall Kupferbrennblasen stehen und der Duft von Melasse tief in die Kleidung zieht. Die Rumverkostung war viel unterhaltsamer als gedacht – drei kleine Gläser mit jeweils einer eigenen Geschichte. Ich versuchte, die Aromen zu erraten, nickte aber vor allem, während Marsha erzählte, wie lange jeder Rum gereift war. Zum Mittagessen gab’s würziges Jerk Chicken auf einer luftigen Terrasse; ich habe wahrscheinlich zu viel Reis und Erbsen gegessen, aber keine Reue.
Danach ging’s zur Black River Safari. Das Boot schwankte am Anfang etwas, aber unser Kapitän, Mr. Thompson, kannte wohl jedes Krokodil beim Namen („Das ist Old Joe – keine Sorge, der ist faul“). Das Wasser unter den Mangroven sah fast schwarz aus, aber man sah kleine Wellen, wenn Vögel in der Nähe landeten. Überall waren Reiher – einer flog so nah, dass er fast meinen Hut streifte. Es wurde manchmal ganz still, nur Vogelrufe und das leise Brummen des Motors waren zu hören. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so entspannt fühlen würde, während ich durch dieses Grün gleite. Jemand entdeckte ein Baby-Krokodil, das sich auf einem Baumstamm sonnte; Mr. Thompson drosselte das Tempo, damit wir es gut sehen konnten.
Zum Schluss kamen die YS Falls dran, und ehrlich gesagt war ich schon müde, aber als ich das Wasser über die Felsen rauschen hörte, war ich sofort wieder wach. Hier gibt es sieben Wasserfälle – manche sprangen direkt rein, ich habe nur meine Füße in eines der Becken gehalten (so kalt, dass man kurz schlucken muss). Ein einheimischer Junge zeigte uns, wie man sich an einem Seil schwingt – er sah dabei so locker aus, aber als meine Freundin es versuchte, ließ sie einen wilden Schrei los, der zwischen den Bäumen widerhallte. Das Sonnenlicht flackerte immer wieder durch die Blätter aufs Wasser; für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Wenn ich heute an Jamaika denke, ist das das erste, was mir einfällt – das Rauschen des Wassers und das Lachen unter den großen Bäumen.
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