Du tauchst direkt in eine echte Veroneser Küche ein, rollst frischen Pastateig von Hand aus und zauberst klassisches Tiramisu zusammen mit einem lockeren, geduldigen Koch. Genieße deine Kreationen zum Mittagessen mit lokalem Wein – ein Essen, bei dem sich Gespräche genauso lange ziehen wie das Dessert.
Als erstes fiel mir das Klappern der Pfannen auf und dieser warme, mehlige Duft, der aus der Küche zog. Kaum hatten wir das Restaurant in Verona betreten, reichte mir jemand ein Glas Prosecco – kalt, prickelnd und genau süß genug. Unser Koch, Marco, stellte sich vor (er zwinkerte, als ich „buongiorno“ versuchte) und winkte uns zu den langen Holztischen, die schon mit Mehl bestäubt waren. Es fühlte sich an, als wären wir hinter den Kulissen einer italienischen Kochshow, nur viel ungezwungener – mehr Gelächter, mehr Chaos.
Ich dachte immer, Pasta von Grund auf zu machen sei kompliziert, doch Marco ließ es wie ein Spiel wirken. Er zeigte uns, wie man das Mehl direkt auf dem Tisch zu einem „Vulkan“ auftürmt, Eier in die Mitte schlägt und alles mit den Händen vermischt. Teig klebte mir definitiv unter den Nägeln – aber das war mir egal. Mein Teig sah zwischendurch eher aus wie Rührei als etwas Essbares; Marco grinste nur und knetete ihn wieder zusammen. Im Hintergrund summte ständig ein leises Geräusch: Töpfe, die köchelten, jemand summte ein altes italienisches Lied am Herd. Immer wieder warf ich einen Blick durch ein kleines Fenster auf die Stadt – Sonnenlicht, das von roten Dächern reflektierte.
Beim Tiramisu dachte ich, ich wüsste, was mich erwartet (ich hatte ja schon oft welches gegessen), aber Eigelb schlagen und Mascarpone unterheben fühlte sich mit all dem Spaß und Gelächter ganz anders an. Li aus unserer Gruppe versuchte „Savoiardi“ auszusprechen und verhaspelte sich so sehr, dass Marco fast vor Lachen weinen musste – sie nahm es mit Humor. Der Espresso zum Eintauchen der Löffelbiskuits roch so stark, dass er halb Verona wachgerüttelt hätte. Wir schichteten alles zusammen und stellten es zum Kühlen beiseite, während wir (mehr oder weniger) aufräumten.
Am Ende setzte ich mich hin – und das war ehrlich gesagt mein Lieblingsmoment: ein großer Tisch mit unseren selbstgemachten Pasta-Gerichten und Gläsern lokalen Weins. Zwischen uns herrschte eine entspannte Stimmung, obwohl die meisten erst am Morgen zusammengekommen waren. Etwas selbstgemachtes an so einem Ort zu essen… das lässt sich kaum beschreiben, ohne kitschig zu klingen. Ich denke noch oft an den ersten Bissen Tiramisu – weich, kalt, bittersüß – und daran, wie niemand sich beeilte oder aufs Handy schaute.
Ja, der Kurs findet in einem der bekanntesten Restaurants mitten in der Altstadt von Verona statt.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig – der Koch begleitet dich Schritt für Schritt durch beide Rezepte.
Du bekommst ein Begrüßungs-Glas Prosecco sowie Wein oder Softdrinks zum Essen.
Ja, am Ende des Kurses isst du dein selbstgekochtes Gericht zum Mittag- oder Abendessen.
Ja, sowohl Vegetarier als auch Zöliakie-Betroffene können problemlos teilnehmen.
Alle Bereiche sind rollstuhlgerecht zugänglich, auch die Transportmöglichkeiten sind barrierefrei.
Babys sind willkommen, sie können im Kinderwagen mitgebracht werden; bei Bedarf gibt es spezielle Kindersitze.
Ja, dein Koch ist Italiener und spricht fließend Englisch.
Dein Tag beginnt mit Mineralwasser bei Ankunft und einem Glas Prosecco zur Begrüßung. In der echten Restaurantküche begleitet dich ein englischsprachiger italienischer Koch Schritt für Schritt. Nach frischer Pasta und traditionellem Tiramisu setzt du dich zum Mittag- oder Abendessen mit lokalem Wein oder Softdrinks – und natürlich deinem selbstgemachten Tiramisu als Dessert.
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