Verlass das geschäftige Venedig per Boot und erlebe Muranos Glasbläserei live mit lokalen Künstlern, schlendere durch versteckte Gassen und entdecke Buranos berühmte bunte Häuser. Probiere frische bussolà Kekse, sieh Spitzenmacher bei der Arbeit zu und genieße die Lagunenblicke auf der Rückfahrt – alles in kleiner Gruppe mit einem entspannten lokalen Guide.
Ich hatte diese Fotos von Buranos bunten Häusern immer gesehen und mich gefragt, ob sie wirklich so aussehen. Als wir unsere Guide trafen (Chiara winkte uns mit einem breiten Lächeln nahe dem Markusplatz zu), mischte sich Neugier mit einer gewissen Erleichterung, den Trubel hinter uns zu lassen. Die Bootsfahrt über die Lagune war viel ruhiger als gedacht; nur das leise Brummen des Motors und der salzige Duft, den man nur in Venedig kennt. Chiara erzählte von ihrem Großvater, der auf den Wassertaxis arbeitete – ihre Hände bewegten sich dabei ständig, was mich zum Schmunzeln brachte.
Erster Halt war Murano. Die Glasfabrik wirkte von außen unscheinbar, drinnen war es warm und roch leicht rauchig. Wir sahen einem Glasbläser zu, der scheinbar ewig Erfahrung hatte, wie er direkt vor uns geschmolzenes Glas zu einer Vase formte. Er zwinkerte meiner Freundin zu, als sie beim Farbwechsel überrascht aufatmete (das Glas wird wirklich in Sekunden von Orange zu durchsichtig). Ich versuchte auf Italienisch nach den Werkzeugen zu fragen, wahrscheinlich ziemlich holprig; er lachte nur und zeigte es mir. Danach führte Chiara uns durch kleine Gassen, wo Wäsche zwischen Fenstern hing und alte Männer Karten auf Plastikstühlen spielten. Sie zeigte auf eine Kirche, die angeblich noch mehr schief steht als der Schiefe Turm von Pisa – ob sie scherzte, weiß ich nicht, aber sie sah wirklich schief aus.
In Burano traf mich die Farbenpracht schon beim Anlegen. Jedes Haus in einer anderen Farbe – rosa neben grün neben blau – fast so, als ob jemand jedes Jahr mutiger wird mit den Farben. Wir hatten hier etwas Zeit zum Erkunden, also schlenderte ich los und entdeckte eine Bäckerei mit bussolà Keksen (sie sind ringförmig und schmecken wie Vanille-Buttergebäck). Ich setzte mich auf eine Steintreppe, knabberte einen Keks und beobachtete zwei Frauen, die sich über Spitzenmuster stritten – keine Ahnung, was sie sagten, aber ihre Hände sprachen Bände. Die Luft roch süß von all den kleinen Bäckereien, die sich in den engen Ecken drängten.
Die Rückfahrt fühlte sich irgendwie langsamer an. Vielleicht, weil alle still wurden und nur zusahen, wie die Sonne hinter Venedigs Skyline langsam unterging. Ich denke noch oft an diesen Moment – wie ruhig alles wirkte nach so vielen Farben und Geschichten an einem Nachmittag.
Die Tour dauert meist einen halben Tag, inklusive der Bootsfahrt zwischen Venedig, Murano und Burano.
Ja, die Hin- und Rückfahrt mit dem halbprivaten Wassertaxi ab Nähe Markusplatz ist inklusive.
Ja, du besuchst eine Glasfabrik und siehst eine Live-Demonstration eines erfahrenen Glasbläsers.
Ja, du hast Zeit, Buranos bunte Straßen zu erkunden, in Läden zu stöbern oder lokale Kekse zu probieren.
Kein komplettes Mittagessen, aber du kannst während der freien Zeit in Burano traditionelle bussolà Kekse probieren.
Die halbprivate Tour ist auf maximal 10 Teilnehmer begrenzt.
Ja, die Gehstrecken sind moderat und für alle Fitnesslevels machbar.
Bei außergewöhnlichem Hochwasser findet die Tour nicht statt; sie kann verschoben oder erstattet werden.
Dein Tag beinhaltet die halbprivate Hin- und Rückfahrt mit dem Boot ab Nähe Markusplatz in Venedig, durchgehend Live-Kommentare von einem englischsprachigen lokalen Guide mit persönlichen Geschichten, Eintritt in eine Murano Glasfabrik mit Handwerksvorführung und Showroom-Besuch sowie viel freie Zeit in Burano zum Entdecken von Spitzenläden oder zum Probieren frischer bussolà Kekse, bevor ihr gemeinsam über die Lagune zurückfahrt.
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