Mit dem Boot von Venedig nach Murano zur Glasbläserei, durch Buranos bunte Gassen schlendern und lokale Kekse probieren – wer mag, macht Halt auf Torcello zwischen alten Kirchen und stillen Wiesen. Ein lokaler Guide erzählt spannende Geschichten, während du entspannt von Insel zu Insel schipperst und genug Zeit hast, jeden Ort auf eigene Faust zu entdecken.
Als erstes fällt mir ein, wie das Wasser um uns herum glitzerte, als wir vom Markusplatz ablegten – die Sonne spiegelte sich überall, fast blendend, wenn man die Sonnenbrille vergessen hatte (ich natürlich). Unser Guide Paolo erklärte alles ganz entspannt, ohne dass es sich wie ein Vortrag anfühlte. Er zeigte auf ein paar Fischer, die am Rand der Lagune ihre Netze flickten, und erzählte, dass sein Vater das früher genauso gemacht hat. Ich roch Salz und etwas Süßes aus einer nahegelegenen Bäckerei. Das Boot war gut gefüllt, aber nicht überfüllt, und man hörte ein leises Durcheinander verschiedener Sprachen.
Unser erster Halt war Murano. Wir traten in eine Glaswerkstatt, die wärmer war als draußen – man spürte die Hitze des Ofens richtig im Gesicht. Der Glasmeister schaute kaum auf, während er vor unseren Augen eine kleine, glühend orangefarbene Glasfigur eines Pferdes formte. Das dauerte nur ein oder zwei Minuten, aber ich verstehe bis heute nicht, wie er das macht. Es roch mineralisch und scharf, und alle wurden kurz still, als er das fertige Stück abbrach. Ich versuchte „grazie“ mit bestem Akzent zu sagen – er grinste trotzdem.
Dann ging es weiter nach Burano, und ehrlich gesagt wirkte es fast unwirklich – jedes Haus in einer anderen Farbe, Wäsche flatterte überall wie kleine Fahnen. Wir schlenderten an älteren Damen vorbei, die im Dialekt plauderten (ich verstand vielleicht ein Wort von zehn), und hielten an einer Bäckerei am Hauptplatz für Bussolai-Kekse. Die schmeckten nach Butter und Zitrone und erinnerten mich irgendwie an meine Kindheit. Zum Mittagessen suchten wir uns einfach ein kleines Fischlokal mit Tischen draußen – es passte perfekt zu all den Farben um uns herum. Ich habe mich kurz verlaufen, als ich den schiefen Glockenturm suchte; der ist tatsächlich noch schiefer, als ich dachte.
Wer die längere Tour wählt, besucht auch Torcello – viel ruhiger als die anderen Inseln an diesem Tag. Das Gras war feucht unter den Füßen bei den alten Kirchen, und es herrschte eine fast ehrfürchtige Stille, nur ab und zu zwitscherten Vögel. Paolo erzählte, dass Venedig hier seinen Anfang nahm – verrückt, wenn man auf weichem Boden steht statt auf gepflasterten Straßen. Auf der Rückfahrt über die Lagune schaute ich immer wieder zurück auf die Inseln, die am Himmel kleiner wurden – es ist seltsam, wie nah sie sind und doch so unterschiedlich wirken.
Die Standardtour dauert mehrere Stunden mit Stopps auf Murano und Burano; wer Torcello dazu wählt, sollte mit zusätzlicher Zeit rechnen.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; Treffpunkt ist der Markusplatz im Zentrum von Venedig.
Du besuchst eine echte Glasmanufaktur auf Murano und siehst eine Live-Demonstration von Glasbläsern.
Nein, Mahlzeiten oder Getränke sind nicht inklusive; auf Burano hast du freie Zeit, um selbst etwas zu essen oder zu trinken.
Ja, du hast etwa 1 Stunde und 30 Minuten, um Burano auf eigene Faust zu entdecken.
Die Boote sind überdacht, daher läuft die Tour auch bei Regen, außer das Wetter ist extrem schlecht; dann kann sie verschoben werden.
Ja, während des Aufenthalts auf Burano gibt es eine Vorführung zur Spitzenherstellung.
Ja, die Tour ist für alle Alters- und Fitnessstufen geeignet.
Dein Tag umfasst die Fahrt mit einem Panoramaboot vom Markusplatz, einen mehrsprachigen Guide an Bord, den Besuch einer echten Murano-Glasmanufaktur mit Live-Demonstration, freie Zeit zum Erkunden von Murano und Burano sowie optional den Besuch von Torcello mit seinen ältesten Kirchen, bevor ihr gemeinsam über die Lagune zurückfahrt.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?