Begleite einen leidenschaftlichen lokalen Guide bei einer kleinen Gruppe durchs ägyptische Museum in Turin – mit Tickets ohne Anstehen. Entdecke Khas Grab, bestaune jahrtausendealte Lebensmittel und genieße den Moment im Ellesija-Tempel, wenn Sonnenstrahlen die Steine berühren. Die Geschichten und stillen Momente bleiben dir lange im Herzen.
Ja, alle Bereiche und Wege im Museum sind rollstuhlgerecht.
Maximal 6 Personen pro Gruppe.
Ja, der Eintritt ohne Warteschlange ins Museo Egizio ist inklusive.
Treffpunkt ist die Piazza Carignano in Turin.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen und Kinderwagen dürfen mitgebracht werden.
Du entdeckst Ausstellungen aus dem alten Ägypten, darunter Khas Grab, Sarkophage, Statuen, konservierte Lebensmittel, Papyrussammlungen und den Ellesija-Tempel.
Ja, das Museum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Tag beginnt mit dem Treffen deines erfahrenen Guides auf der Piazza Carignano. Mit Tickets ohne Anstehen betrittst du das Museo Egizio in Turin. In einer kleinen Gruppe von maximal sechs Personen erkundest du alle Ausstellungsräume – von seltenen Artefakten bis zu antiken Tempeln – mit viel Zeit für Fragen oder stille Momente.
Das Erste, was mir auffiel, war die Stille – als würde das Museum selbst den Atem anhalten. Wir trafen unsere Führerin Chiara direkt auf der Piazza Carignano, wo das Steinpflaster im späten Vormittagslicht sanft golden schimmerte. Sie erzählte vom ägyptischen Museum in Turin so lebendig, dass es sich weniger wie ein Ort und mehr wie ein lebendiges Rätsel anfühlte. Noch nie hatte ich so viele Menschen aus aller Welt gemeinsam vor einer Tür warten sehen – aber wir mussten nicht warten. Tickets ohne Anstehen sind ein echtes Geschenk, wenn man so ungeduldig ist wie ich.
Drinnen lag ein leichter Duft in der Luft – nach altem Papier und etwas Süßlichem, vielleicht Staub vermischt mit der Zeit? Wir starteten in chronologischer Reihenfolge (Chiara bestand darauf, das sei wichtig) und gingen an Statuen vorbei, die fast zu menschlich wirkten. Sie zeigte uns das Grab des Kha – 3.500 Jahre alt – und ich erinnere mich, wie mich eine Schale mit getrocknetem Tamarinde und Trauben darin seltsam berührte. „Das haben Menschen gegessen“, flüsterte sie. Da wurde mir bewusst, wie kleine Dinge manchmal länger überdauern als wir selbst.
Die Drovetti-Papyrussammlung ist beeindruckend – so viele Schichten von Schrift, dass man sich darin verlieren kann. Chiara erzählte Geschichten von Sammlern und Pharaonen, aber auch von ihrer Großmutter, die sie als Kind hierher brachte (und wie sie damals Angst vor Mumien hatte). Der Ellesija-Tempel liegt versteckt am Ende; als wir eintraten, fiel das Sonnenlicht genau richtig auf den Stein, und für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Unsere Gruppe von sechs Leuten schlenderte leise durch den Raum – ich glaube, jeder hat das gespürt.
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