Du schlenderst durch Savocas stille Gassen und probierst Granita in der Bar Vitelli, erkundest lebhaftes Taormina mit antikem Theater und sizilianischen Snacks, bevor du nach Castelmola aufsteigst und Mandelwein über dem Ionischen Meer genießt – alles mit Hoteltransfer und einem Fahrer, der unterwegs Geschichten erzählt.
Ja, Abholung und Rückfahrt zum Hotel oder ein Treffpunkt in der Nähe sind inklusive.
Ja, ein Mittagessen mit typischen sizilianischen Gerichten plus Wasser und Ätna-Wein ist dabei.
Nein, die Tickets für das Griechische Theater sind nicht im Preis enthalten.
Ja, die Transportmittel sind rollstuhlgerecht.
Es werden drei Orte besucht: Savoca, Taormina und Castelmola.
Nein, dein Fahrer gibt unterwegs Infos, kann aber nicht in die Sehenswürdigkeiten; ein Papierguide wird bereitgestellt.
Tavola calda heißt heißes sizilianisches Streetfood wie Arancini, Pizza und Calzoni, das du beim Snacktest probierst.
Ja, in der Nähe gibt es öffentliche Verkehrsmittel, falls du sie brauchst.
Dein Tag umfasst Hin- und Rückfahrt im klimatisierten Minivan mit Abholung am Hotel oder nahegelegenem Treffpunkt, einen freundlichen Fahrer mit lokalen Tipps (ohne Eintritt in Sehenswürdigkeiten), Mittagessen mit typischen sizilianischen Gerichten plus Wasser und Ätna DOC-Wein – und genügend Zeit, jede Stadt in Ruhe zu entdecken.
Ich geb’s zu – als wir in Savoca ankamen, fiel mir sofort die Ruhe auf. Diese alte Stein-Stille liegt in der Luft, als würde das Städtchen den Atem anhalten. Unser Fahrer (Francesco? Franco? Ich bin schlecht mit Namen) zeigte auf die Bar Vitelli, wo Der Pate gedreht wurde. Drinnen hängen Fotos vom Film schief an den Wänden. Ich probierte die Zitronengranita, denn hier macht man das so – kalt, frisch, süß und irgendwie auch salzig. Man riecht Kaffee und altes Holz. Die Katakomben waren… naja, ich hatte nicht mit echten Mumien gerechnet. Es ist ein seltsames Gefühl, an ihnen vorbeizugehen; irgendwie demütigend.
Taormina war der nächste Stopp und ehrlich gesagt pulsiert hier das Leben im Vergleich zu Savoca. Der Corso Umberto war voller Leute – Einheimische plauderten vor den Bäckereien, Touristen machten Selfies mit dem Ätna im Hintergrund. Unser Guide gab uns ein Ticket für die „tavola calda“ – also heißes Streetfood. Ich nahm zuerst Arancini, dann einen Calzone, der fluffiger war als gedacht, aber lecker. Das Griechische Theater war nicht inklusive, aber ich bin trotzdem hingegangen – stand da und schaute aufs Meer und den Ätna, während irgendwo eine Ziehharmonika spielte. Es wurde schnell heiß, also Wasser mitnehmen.
Castelmola liegt hoch über allem – als hätte jemand ein Dorf auf eine Wolke gesetzt. Wir starteten am Sant’Antonio-Platz, wo alte Männer wohl über Fußball stritten (glaube ich) und schlenderten durch Gassen mit Läden, die Spitze und staubige Flaschen Mandelwein verkaufen. Die Bar Turrisi ist berühmt – warum, wirst du sehen, wenn du die Deko entdeckst, ich verrate nichts – aber ihr Mandelwein ist süß, klebrig und schmeckt wie das, was Oma dir heimlich zu Weihnachten gibt. Wir saßen draußen bei Kaffee, während Wolken über den Ätna zogen. An diesen Ausblick denke ich oft zurück; der bleibt einfach im Kopf.
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