Du fährst mit dem Scooter von Sorrento entlang der Amalfiküste, hältst in den lebhaften Gassen von Positano und entdeckst ruhige Orte wie den Fiordo di Furore – mit wertvollen Tipps von Einheimischen. Freu dich auf salzige Meeresbrisen, spontane Gebäckpausen, Helmfrisuren und ehrliche Momente mit Blick auf Ravello. Hier geht es weniger um perfekte Pläne, sondern darum, für einen Tag Teil der Küste zu sein.
Dein Tag beinhaltet zwei hochwertige Helme für deine Sicherheit, eine Versicherung (ohne Schadensdeckung am Scooter), eine universelle Handyhalterung für GPS während der Fahrt und ein kleines Souvenir aus Sorrento. Das Team teilt vor der Tour sein Insiderwissen zu den schönsten Routen und Lieblingsplätzen entlang der Amalfiküste mit dir.
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Alle Bewertungen lesen ›Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als wir unseren Scooter in Sorrento abgeholt haben – ehrlich gesagt war ich ein bisschen nervös. Der Typ im Laden (Antonio? Oder vielleicht sein Cousin?) gab uns zwei Helme und grinste breit, während er etwas von „Verkehr wie Spaghetti“ erzählte. Wir mussten lachen, aber er meinte es ernst. Die Straßen pulsierten auf eine Art, wie man sie nur im Süden Italiens erlebt: Hupen, Vespas, die sich durchschlängeln, und der Duft von Kaffee und Zitronen, der aus irgendeiner Ecke wehte. Die Sonne hatte noch nicht angefangen, alles zu erhitzen.
Kaum waren wir auf der Amalfi-Küstenstraße unterwegs, wurde mir klar, warum alle sagen, man muss das mit dem Scooter machen. Man spürt einfach alles intensiver. Der Wind, der von den Klippen herüberweht, ist eine Minute noch salzig und frisch, und im nächsten Moment umfängt dich warme Luft, wenn du um die nächste Kurve fährst. In Positano hielten wir an, weil Antonio uns genau gesagt hatte, wo man parken kann – das ist nämlich gar nicht so einfach. Beim Schlendern durch die engen Gassen Richtung Strand verlor ich meinen Freund immer wieder aus den Augen, zwischen Menschen mit Körben oder denen, die sich von Balkonen aus zuwinkten. In einer Bäckerei auf halbem Weg roch es herrlich nach Zucker und Orangenschalen – ganz automatisch griffen wir zu ein paar Teilchen, obwohl wir eigentlich noch keinen Hunger hatten.
Nach Positano fuhren wir weiter nach Praiano und zum Fiordo di Furore – ehrlich gesagt hatte ich davon vorher noch nie gehört, aber Antonio zeichnete uns auf einer Serviette eine wackelige Karte. Dieser kleine Umweg war allein wegen des Klangs die Fahrt wert: Wellen, die unter der Brücke rauschten, fast niemand sonst außer einem alten Mann, der angelte und uns mit einem Nicken grüßte (ich glaube, er sagte „buongiorno“, vielleicht war es aber auch was anderes). Am späten Nachmittag erreichten wir Ravello – die Aussicht auf die Küste hat sich tief eingebrannt. Wir saßen einfach eine Weile schweigend da. Manchmal braucht man keine Worte.
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