Du gehst durch die ruhigen Gassen Trasteveres, besuchst versteckte Bernini-Statuen in alten Kirchen, steigst mit exklusivem Zugang der Nonnen in die Krypta von Santa Cecilia hinab, überquerst die Tiberinsel und erkundest das jüdische Ghetto – alles in kleiner Gruppe mit einem Guide, der jede Geschichte hinter den Steinen kennt. Vielschichtig, lebendig, überraschend.
Ich habe mich für diese kleine Tour durch das Untergrund-Trastevere und das Jüdische Ghetto angemeldet, hauptsächlich aus Neugier – die großen Sehenswürdigkeiten Roms kannte ich ja schon. Ich wollte etwas Ruhigeres erleben. Wir trafen unsere Reiseleiterin an einem ruhigen Platz, nur zwölf Leute waren dabei, und gleich erzählte sie, dass Rom wie eine Lasagne sei – Schicht für Schicht. Und sie hatte recht. Die erste Kirche von außen unscheinbar, aber drinnen stand eine Bernini-Statue ganz für sich, ohne Menschenmassen oder Selfiesticks. Ich musste wirklich nochmal nachfragen, ob die echt sei. Sie lächelte und meinte, genau das liebe sie an diesem Viertel.
Es wurde noch beeindruckender, als uns die Nonnen in die Krypta unter Santa Cecilia ließen. Die Luft dort unten war anders – kühler, erdig. Man roch alten Stein und Kerzenwachs. Unsere Führerin erzählte von der Heiligen Cecilia, wie stark sie war (von ihrer Geschichte kannte ich nur die Hälfte) und zeigte verblasste Mosaike an den Wänden. Plötzlich vibrierte jemandes Handy in der Stille, und wir lachten verlegen – es fühlte sich fast intim an, fünf Meter unter der Straße zu sein, während das Leben darüber weiterging.
Danach schlenderten wir durch verwinkelte Gassen, wo Wäsche über uns hing und eine Katze mir fast zwischen die Beine lief. In alten Synagogen versteckten sich Restaurants – unsere Führerin meinte, eine Küche mache Artischocken „wie bei ihrer Großmutter“. Auf der Tiberinsel zeigte sie uns die Brücke, die einst Julius Caesar überquerte; ich stellte mir Sandalen auf den Steinen vor statt Sneakers. Im jüdischen Viertel wies sie auf ein Gebäude, das angeblich das Kolosseum inspiriert hat – hätte ich nie gedacht – und erzählte von der ältesten jüdischen Gemeinde Roms. Diese Mischung aus Geschichte und Alltag bleibt einem lange im Kopf, auch wenn man schon weg ist.
Die Gruppe ist auf 12 Teilnehmer begrenzt.
Ja, die Eintrittskarten für die Krypta von Santa Cecilia sind im Preis enthalten.
Ja, auch Kinder sind willkommen, und Babys können im Kinderwagen mitgenommen werden.
Nein, die Tour startet an einem Treffpunkt in Trastevere, eine Abholung ist nicht inklusive.
Du besuchst Santa Cecilia in Trastevere, die Tiberinsel, den Portikus des Octavius und Orte im Jüdischen Ghetto.
Ja, in der Nähe des Treffpunkts gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Nein, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Dein Tag beinhaltet Tickets für den exklusiven Zugang zur Krypta von Santa Cecilia, einen sympathischen lokalen Guide, der dir Geschichten erzählt, die du in keinem Reiseführer findest, direkten Kontakt per Telefon oder WhatsApp vor der Tour sowie eine entspannte kleine Gruppe mit maximal 12 Personen zwischen Trasteveres Kirchen und dem historischen jüdischen Viertel Roms.
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