Du fährst mit dem Jeep ab Catania auf den Mount Etna, erkundest eine echte Lavahöhle mit Taschenlampe, wanderst über vulkanische Hänge zu den Silvestri-Kratern und genießt ein einfaches sizilianisches Mittagessen mit regionalen Spezialitäten – unterwegs erwarten dich kleine Überraschungen und echte Momente.
Die Tour dauert etwa 6 Stunden, inklusive Abholung in Catania und Rückkehr am frühen Nachmittag.
Ja, eine Verkostung typischer Produkte und ein leichtes Mittagessen sind im Preis enthalten.
Du kannst Wanderschuhe oder Jacken für je 5 € mieten, entweder bei der Buchung oder vor Ort.
Ja, die Abholung nahe deiner Unterkunft in Catania ist inklusive.
Ja, vegetarische und vegane Optionen sind auf Anfrage bei der Buchung möglich.
Die Wanderung ist leicht und für alle Fitnesslevel geeignet; der Guide passt das Tempo an.
Ja, Babys können mit Kinderwagen oder speziellen Kindersitzen teilnehmen, die auf Wunsch bereitgestellt werden.
Der Guide stellt Helme und Taschenlampen; zieh bequeme Kleidung an, die ruhig auch mal staubig werden darf.
Dein Tag startet mit der Abholung nahe deinem Hotel in Catania mit einem klimatisierten Fahrzeug und deinem umweltbewussten Guide am Steuer. Du bekommst Helme und Taschenlampen für die Erkundung der Lavahöhle am Etna, bevor ihr gemeinsam zu den Silvestri-Kratern wandert. Danach wartet eine Verkostung typischer sizilianischer Produkte und ein Mittagessen – alles, bevor es entspannt zurück nach Catania geht.
Der Morgen begann nicht ganz wie geplant – genau in dem Moment, als unser Guide Marco mit dem Jeep vor unserer Unterkunft in Catania vorfuhr, löste sich die Sohle meines Schuhs. Er grinste nur und winkte mich rein („Keine Sorge, der Etna hat schon schlimmere Schuhe gesehen!“). Die Fahrt nach oben war zunächst ruhig, der Lärm der Stadt verschwand und machte dem Duft von Kiefern und dieser besonderen Stille Platz, die man spürt, wenn etwas Großes bevorsteht. Ich spielte nervös mit meinen Schnürsenkeln, während Marco uns die alten Lavaspuren an den Hängen zeigte. Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Fuß des Berges, doch ich verlor mich schon lange im Wechselspiel des Lichts auf den schwarzen Felsen.
Erster Halt: eine Lavastromhöhle. Helme auf (meiner war viel zu groß), Taschenlampen an, und plötzlich krochen wir in diese kühle Dunkelheit, die nach feuchtem Stein und uralter Erde roch. Marco erklärte, wie diese Tunnel nach Ausbrüchen entstanden sind – und ließ uns für einen Moment alle Lichter ausschalten, damit wir die Stille richtig spüren konnten. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dort so winzig fühlen würde. Draußen machten wir eine kurze Pause in einer Bar hoch über dem Meeresspiegel; der Espresso schmeckte irgendwie intensiver in der dünnen Luft, oder vielleicht war ich einfach nervös wegen der bevorstehenden Wanderung.
Der Aufstieg zu den Silvestri-Kratern war nicht schwer, aber mein reparierter Schuh quietschte ständig – was für einige Lacher sorgte. Der Boden war körnig, vulkanischer Sand überall, und der Wind wirbelte Asche auf, die sich in meiner Sonnencreme festsetzte. Marco passte das Tempo an alle an, niemand wurde gehetzt. Zwischendurch gab er uns wilden Fenchel, den er am Wegesrand gepflückt hatte – süßlich und leicht pfeffrig im Duft. Kurz nach Mittag erreichten wir den Kraterrand, müde in den Beinen, aber mit einem Herz, das vom weiten Panorama schneller schlug.
Ich denke noch oft an das Mittagessen: regionaler Käse, Oliven, Brot mit so grünem Olivenöl, dass es fast leuchtete, dazu ein Schluck hausgemachter Likör (ich versuchte, ihn richtig auszusprechen – Marco lachte). Sonne im Gesicht, Staub an den Stiefeln, neue Freunde am Tisch – es war einfach, aber ehrlich. Auf dem Rückweg nach Catania sah ich Wolken über dem Gipfel des Etna aufziehen und dachte daran, wie lebendig und eigenartig dieser Ort ist. Der Tag lief nicht perfekt, aber vielleicht macht genau das die Erinnerung so besonders.

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