Du schlenderst mit einem Guide durch Materas Sassi, der jeden versteckten Weg und jede Geschichte kennt, betrittst leise eine mit Fresken verzierte Felsenkirche und entdeckst ein uraltes Höhlenhaus, das das Leben von damals fast greifbar macht. Hier erwarten dich echte Momente der Stille, Lachen und vielleicht ein bisschen Staub auf den Schuhen – dieses Erlebnis nimmst du mit nach Hause.
Ganz ehrlich – meine Schuhe waren schon staubig, als wir Luca am Rand von Sasso Caveoso trafen. Er grinste, nannte sich selbst „Wiki Luca“ und zeigte mir Dinge, die ich sonst nie bemerkt hätte: eine verblasste Gravur über einer Tür, Wäsche, die gegen den Stein flatterte. Die Luft roch leicht nach feuchter Erde und etwas fast Süßlichem – vielleicht wilde Kräuter? Immer wieder fragte ich mich, wie die Menschen hier früher gelebt haben. Dann führte er uns in die erste Gasse, und es fühlte sich an, als würde man in der Zeit zurückgehen.
Das Hauptkeyword hier ist „Tour in den Sassi von Matera“, aber das trifft es kaum. Wir tauchten in die Kirche Madonna delle Grazie ein – ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass mich die Stille dort so berührt. Die Fresken sind an den Rändern abgeblättert und weich gezeichnet; man sieht, wie viele Hände die Wände über Jahrhunderte berührt haben. Luca erzählte, wer was gemalt hat (ich hab die Hälfte vergessen), aber ich erinnere mich an die Ruhe und wie klein meine Stimme unter den Kuppeln klang. Neben der Tür steht eine Terrakotta-Madonna, die ganz anders aussieht als jede Statue, die ich je gesehen habe. Während wir da standen, zündete jemand eine Kerze an – ich roch Wachs und Staub, die sich vermischten.
Danach schlenderten wir an Sasso Barisano vorbei, um einen Blick auf die Kathedralfassade zu werfen – Baujahr 1270, apulischer Romanik-Stil, klingt beeindruckender als es von unten wirkt. Der Blick über die Gravina-Schlucht öffnet sich plötzlich um die Ecke; weit und still, nur das Zwitschern der Vögel hallt von den Felsen wider. Man spürt sofort, warum die Menschen ihre Häuser direkt in diese Klippen gebaut haben – es hat etwas Beschützendes.
Der letzte Halt war die Casa Grotta del Casalnuovo. Alles sieht aus, als wäre jemand gerade Wasser holen gegangen – das Bett steht an rauen Wänden, Werkzeuge hängen an Haken, sogar eine Wiege aus Holz, die älter wirkt als das Haus meiner Großeltern. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es wäre, hier mit Kindern zu leben (Kinderwagen sind aus gutem Grund nicht erlaubt). Luca erzählte von Familien, die in den 1950ern umgesiedelt wurden – ich denke noch oft an den Moment, als er kurz innehielt und sagte, sie hätten nie wirklich gehen wollen. Die Sonne ging gerade unter, und alles fühlte sich irgendwie schwerer an… oder vielleicht lag das nur an mir.
Die geführte Tour dauert etwa 2 Stunden.
Ja, der Eintritt in die mit Fresken verzierte Felsenkirche ist im Preis enthalten.
Nein, wegen der unebenen Wege in den Sassi sind Kinderwagen nicht empfehlenswert.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour willkommen.
Ja, in der Nähe des Treffpunkts gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Bequeme Schuhe und Kleidung sind ratsam, da Kopfsteinpflaster und Treppen zu bewältigen sind.
Nein, eine Abholung vom Hotel ist nicht enthalten; der Treffpunkt ist in Matera festgelegt.
Nein, es sind nur Eintritt und Führung enthalten, kein Mittagessen.
Dein Tag beinhaltet den geführten Eintritt in Materas Freskenkirche Madonna delle Grazie und den Besuch der Casa Grotta del Casalnuovo – einem möblierten Höhlenhaus-Museum – alle Eintrittspreise sind durch deinen autorisierten lokalen Guide abgedeckt. Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, falls du von außerhalb kommst; denk einfach an bequeme Schuhe (und lass den Kinderwagen besser zu Hause).
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?