Begleite eine kleine Gruppe mit einer lokalen Food-Expertin durch La Spezias lebhafte Gassen. Probiere Ligurische Klassiker wie Farinata und frisch gebackene Focaccia aus traditionellen Bäckereien. Genieße Pesto-Nudeln oder Panigacci in einem echten Einheimischen-Lokal, koste gebratenen Fisch am Hafen und lass den Tag mit authentischem Gelato oder Dessert ausklingen. Lachen, echte Geschichten und unvergessliche Aromen inklusive.
Mit dem ersten Bissen der Farinata hatte ich nicht gerechnet – warm, leicht rauchig, fast nussig im Geschmack. Kaum hatten wir unsere Cinque Terre Food Tour in La Spezia gestartet, reichte uns Marta, unsere Reiseleiterin, ein Stück direkt aus einer alten Bäckerei, versteckt hinter einem belebten Platz. Sie erzählte, dass ihre Großmutter das an Regentagen gebacken hat. Die Bäckerei roch nach geröstetem Mehl und Olivenöl, und ich beobachtete immer wieder die Bäcker – niemand hetzte, alles geschah langsam und mit viel Gelächter in einem Dialekt, den ich kaum verstand.
Wir schlenderten durch enge Gassen, über uns Wäscheleinen, und Roller quetschten sich vorbei. Marta führte uns zu ihrer Lieblingsfocaccia-Bäckerei (sie zwinkerte dem Bäcker sogar zu, als wir reinkamen). Ich versuchte „focaccia di Recco“ zu sagen, wahrscheinlich klang das eher holprig – sie lachte und korrigierte mich liebevoll. Das Brot war warm und öltriefend, Salzkrusten klebten an meinen Fingern. Diese Textur werde ich nicht vergessen. Dann kam das Pesto – leuchtend grün, intensiv nach Basilikum – serviert auf Testaroli-Nudeln, die wie kleine Pfannkuchen aussahen. Es gab auch Panigacci als Alternative, die manche mit Käse und Aufschnitt probierten.
Als wir näher zum Hafen kamen, roch man den Meeresschmaus schon von weitem – gebratener Fisch lag in der Luft. Sardellen und Tintenfisch direkt von den Fischerbooten, im Stehen gegessen und mit frisch gepresster Zitrone verfeinert. Marta erklärte, wie die Einheimischen die Frische am Auge des Fisches erkennen (nicht am Menschenauge). Ich nickte, konzentrierte mich aber vor allem darauf, keinen Tintenfisch auf mein Hemd fallen zu lassen. Zum Nachtisch gab’s Eis aus einer winzigen Gelateria, wo Kinder sich um die Sorten stritten – ich nahm Pistazie, hätte aber gern mal probiert, was „torta di riso“ ist.
Die genaue Dauer steht nicht fest, aber du bekommst bei mindestens vier Stopps im Zentrum von La Spezia eine komplette Mahlzeit serviert.
Ja, es gibt vegetarische Optionen wie Farinata, Focaccia, Pesto-Nudeln oder Panigacci mit Käse an den meisten Stationen.
Wasser ist für alle inklusive; Erwachsene ab 18 Jahren erhalten mindestens ein alkoholisches Getränk, meist regionalen Wein.
Ja, Babys und Kleinkinder sind willkommen; Kinderwagen und spezielle Kindersitze können mitgebracht werden.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht vorgesehen; du triffst deinen Guide an einem festgelegten Treffpunkt in La Spezia.
Die Tour findet immer auf Englisch und Italienisch statt; andere Sprachen sind auf Anfrage möglich.
Du gehst zu mehreren Stationen in der Stadt, daher ist eine moderate Fitness für diese kulinarische Tour empfehlenswert.
Leider nein; aus Sicherheitsgründen können Gäste mit schweren oder lebensbedrohlichen Allergien nicht mitmachen.
Dein Tag umfasst eine englischsprachige lokale Führung mit mehreren Verkostungen: Farinata aus einer historischen Bäckerei, Focaccia an einem beliebten Lokal, Pesto-Nudeln oder Panigacci in einem authentischen Restaurant, frischer gebratener Fisch direkt vom Hafen, dazu Dessert oder Eis – alles zusammen eine vollständige Mahlzeit mit Wasser und regionalem Wein für Erwachsene ab 18.
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