Steigen Sie in ein kleines privates Boot mit nur sechs Gästen und Ihrem Kapitän im La Maddalena Archipel – entdecken Sie stille Buchten auf Spargi, schweben Sie in Budellis türkisfarbenen Piscine Naturali, genießen Sie lokalen Wein mit Snacks an Deck und schwimmen Sie an Santa Marias weißen Stränden. Jeder Halt fühlt sich entspannt und echt an – Sie werden sich wünschen, die Zeit würde stillstehen.
Als erstes fiel mir die Farbe auf – das Wasser bei Spargi sah fast unecht aus, als hätte jemand extra für uns die Sättigung hochgedreht. Wir stiegen in diesen kleinen weißen Bootshafen von La Maddalena, nur sechs Gäste plus Kapitän Marco. Er reichte uns Espressi (winzige Tassen, aber richtig stark), während wir langsam vom Steg wegtrieben. Der Wind war an diesem Morgen sanft, trotzdem checkte Marco ihn zweimal, bevor er unsere erste Bucht aussuchte. Er meinte so was wie „Cala Soraya oder vielleicht Cala Granara, mal sehen, wie sie heute drauf ist“ – mit „sie“ meinte er das Meer. Die Sarden reden wirklich mit der Natur, als wäre sie ein alter Freund.
Ich hatte mit Menschenmassen gerechnet, doch weit und breit war nichts – nur Stille, unterbrochen vom Rufen der Möwen und dem Plätschern des Wassers an den Felsen. In Cala Connari schnorchelte ich nach Jahren zum ersten Mal wieder (die Maske saß etwas zu eng, aber egal). Das Wasser war kalt genug, um mich schlucken zu lassen, aber so klar, dass ich winzige silberne Fische um meine Zehen flitzen sah. Zum Mittag gab es einen einfachen Aperitif – Käse, Brot, Oliven – und Marco schenkte uns lokalen Vermentino ein, der salzig und frisch schmeckte. Er erzählte von Schmugglern, die hier früher ihr Unwesen trieben; ich hörte halb zu, halb schaute ich, wie die Sonne auf dem Sand darunter tanzte.
Als nächstes legten wir bei Budellis Rosa Strand an. Der ist inzwischen nicht mehr wirklich rosa – Marco zuckte mit den Schultern und meinte, Touristen hätten früher Sandhändeweise mitgehen lassen, deshalb darf heute niemand mehr dort laufen. Trotzdem waren die „Piscine Naturali“ einfach magisch: flache, türkisfarbene Becken, in denen wir ewig still dahintreibten. Jemand versuchte sich im Stand-up-Paddling und fiel sofort ins Wasser; alle lachten, selbst Marco konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. Auf Santa Maria sahen wir nur ein paar alte Häuser hinter Dünen versteckt. Über allem lag eine eigenartige Ruhe, nur irgendwo summten Zikaden aus dem Verborgenen.
Ich denke immer wieder an diesen letzten Schwimmstopp – weißer Sand unter den Füßen, weiter Himmel über mir, Salz auf der Haut, während ich ein kaltes Bier aus dem Plastikbecher trank. Ich wollte gar nicht weg, und doch fühlte es sich richtig an, als Marco uns zurück nach La Maddalena steuerte und die Nachmittagsschatten über das Deck krochen. Wer eine private Bootstour im La Maddalena Archipel sucht, die wirklich persönlich und nicht wie ein Instagram-Event wirkt, ist hier genau richtig.
Das Boot bietet Platz für maximal 6 Gäste plus den Kapitän.
Sie legen auf den Inseln Spargi, Budelli (bei Pink Beach) und Santa Maria an.
Nein, seit 1994 ist das Betreten und Schwimmen am Pink Beach aus Naturschutzgründen verboten.
Ein kleiner Aperitif mit Snacks wird an Bord zusammen mit lokalem Wein und Bier serviert.
Ja, Schnorchelausrüstung und ein Stand-up-Paddleboard stehen den Gästen zur Verfügung.
Ja, an Bord befindet sich eine Toilette.
Der Kapitän ist ein Einheimischer; die Hauptsprache ist Italienisch, aber meist wird auch einfaches Englisch gesprochen.
Nein, ein Transfer vom Hotel ist nicht vorgesehen; Gäste steigen im Hafen von La Maddalena ein.
Ihr Tag beinhaltet während der gesamten Tour Wasserflaschen, die Nutzung von Schnorchelausrüstung und Stand-up-Paddleboard, alle Treibstoffkosten, einen einfachen Aperitif mit lokalem Wein oder Bier an Bord (und Kaffee, falls gewünscht) sowie eine Toilette für Komfort zwischen den Schwimmstopps, bevor Sie am Nachmittag zurück in den Hafen von La Maddalena fahren.


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