Auf dieser Bootstour durchs La Maddalena Archipel gleitest du durch türkisblaues Wasser, machst Badepausen an Spargi und Santa Maria und lässt deine Füße im weichen Sand versinken. Vom Deck aus siehst du Budellis rosa Strand und hörst spannende Geschichten von deinem mehrsprachigen Guide – dazu gibt’s Zeit zum Lachen, Sonne tanken und vielleicht sogar neue Freundschaften.
Ich muss zugeben, ich hatte nicht erwartet, dass das Wasser rund um La Maddalena so unglaublich aussieht. Kaum hatten wir den kleinen Hafen verlassen, blitzte dieses intensive Türkis unter dem Boot hervor. Neben uns saß ein Paar aus Turin – sie zeigten auf winzige Buchten und nannten sie schneller, als unser Guide übersetzen konnte. Die Luft roch nach Sonnencreme und Salz, und der leise Motorenklang des Boots wirkte irgendwie beruhigend. Für einen Moment ließ ich mich einfach treiben und beobachtete, wie das Sonnenlicht auf der Wasseroberfläche tanzte.
Der erste Halt war Spargi. Der Sand war so hell, dass er fast unecht wirkte, aber er knirschte unter meinen Füßen (was mich zum Lachen brachte – keine Ahnung warum). Unsere Guide Giulia wechselte mühelos zwischen Italienisch, Französisch und Englisch, als würde sie durch Fernsehkanäle zappen. Sie erzählte von Schmugglern, die hier früher Unterschlupf fanden – ich versuchte mir das vorzustellen, wurde aber schnell von einem Kind abgelenkt, das in der Nähe planschte. Das Wasser war kälter als erwartet, aber auf eine erfrischende Art – so, als würde man richtig wach.
Danach fuhren wir an Budellis berühmtem Rosa Strand vorbei – betreten ist dort inzwischen verboten, um ihn zu schützen (voll verständlich), aber alle drängten sich trotzdem auf einer Seite des Boots, um Fotos zu machen. Das zarte Rosa sieht man wirklich, wenn man genau hinschaut. Zum Mittag gab’s die Snacks, die jeder selbst mitgebracht hatte; jemand bot mir ein Stück Pecorino an, und plötzlich unterhielten wir uns zehn Minuten lang über sardische Schafe. Der letzte Stopp war die Insel Santa Maria. Noch mehr Schwimmen, noch mehr Sand an Stellen, die ich Tage später noch spüre. Auf der Rückfahrt zeigte Giulia uns Cala Corsara und erzählte eine Piratengeschichte – ehrlich gesagt habe ich wegen des Windes nur die Hälfte verstanden.
Ich denke noch oft an das Gefühl, in der Sonne zu trocknen, während alles nach Algen und Sonnencreme duftete. Ob es die Landschaft war oder einfach der ganze Tag auf dem Wasser mit fremden Menschen, die sich zum Sonnenuntergang irgendwie vertraut anfühlten – ich weiß es nicht.
Die Tour dauert den ganzen Tag und beinhaltet mehrere Stopps auf verschiedenen Inseln.
Ja, an den Stränden von Spargi und Santa Maria kannst du während der geplanten Stopps schwimmen.
Ja, ein mehrsprachiger Guide begleitet die Tour und gibt Erklärungen.
Ja, eine Toilette ist auf dem Boot vorhanden.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitfahren.
Nein, du solltest dein eigenes Essen oder Snacks mitbringen.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Die Tour wird bei starken Gehproblemen oder bei Frauen ab dem siebten Schwangerschaftsmonat nicht empfohlen, wegen logistischer Gründe.
Dein Tag beinhaltet die Erklärungen eines mehrsprachigen Guides und die Nutzung der Bordtoilette; bitte bring dein eigenes Mittagessen oder Snacks mit. Am Nachmittag kehrst du zum Hafen von La Maddalena zurück.
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