Auf dieser Canyoning-Tour am Gardasee kletterst du über Felsen, springst in kristallklare Pools und rutschst natürliche Rutschen hinab – mit kompletter Ausrüstung und erfahrenem Guide. Freu dich auf kalte Wasserschocks, Echo-Lachen in der Schlucht und kostenlose Fotos von jedem unfreiwilligen Platscher oder strahlenden Grinsen. Ein Tag, den du nie vergisst, wenn du das nächste Mal rauschendes Wasser hörst.
Wir hatten unsere Neoprenanzüge schon halb an, als mir auffiel, dass meine Nerven lauter waren als der Fluss selbst. Unser Guide Marco grinste, während er unsere Gurte überprüfte – er führt seit Jahren Canyoning-Touren am Gardasee, aber man hätte es nicht gemerkt, wie er lachend von seinem ersten Sprung erzählte. Die Luft roch feucht und grün, wie Moos nach dem Regen. Irgendjemand ließ seine Schuhe auf den Steinen quietschen, und für einen Moment fragte ich mich, ob ich wirklich von irgendetwas höherem als meinem Küchentisch springen würde.
Der erste Sprung war kaum über einen Meter – leicht genug, obwohl mein Herz trotzdem wie wild klopfte. Marco zeigte uns, wo wir landen sollten und sorgte dafür, dass sich niemand gedrängt fühlte (er zeigte sogar einen Weg drum herum, falls man wollte). Das Wasser war kälter als erwartet, als ich eintauchte; ehrlich gesagt hat es mich mehr aufgeweckt als mein Morgenkaffee. Wir rutschten über glatte Felsen, die sich seifig anfühlten, und lachten über die unbeholfenen Landungen der anderen. Die Canyonwände standen nah, aber nicht erdrückend – gerade so, dass jedes Echo riesig klang.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich das große Abseilen so… still anfühlt. 45 Meter nach unten und plötzlich hörst du nur noch deinen Atem und das Seil, das durch deine Handschuhe gleitet. Meine Hände zitterten ein bisschen (nicht weitersagen), aber Marco redete uns von unten durch den Abgrund – irgendwas davon, den Füßen mehr zu vertrauen als den Armen. Es gab ein paar Sprünge, die von oben wahnsinnig aussahen (acht Meter sind höher, als man denkt), aber niemand wurde zu etwas gedrängt, wozu er nicht bereit war. Das war mir wichtiger, als ich dachte.
Am Ende waren wir klatschnass, müde und irgendwie stolz – selbst die, die die großen Sprünge ausgelassen hatten, hatten ihre Geschichten. Jemand öffnete einen Riegel, den wir herumreichten, während Marco auf seiner wasserdichten Kamera die Fotos durchscrollte (manche Gesichter waren echt Gold wert…). Auf dem Rückweg nach Tremosine, mit quietschenden Schuhen bei jedem Schritt, erwischte ich mich dabei, wie ich einfach so grinste – vielleicht aus Erleichterung, oder einfach weil ich in dieser wilden Ecke Italiens etwas Neues gewagt hatte.
Die Tour dauert insgesamt etwa 4 Stunden.
Ja – sie ist für sportliche Anfänger ab 14 Jahren konzipiert, mit Alternativen bei jedem Sprung oder Kletterabschnitt.
Bequeme Sneakers oder feste Wanderschuhe (werden nass), Badehose, Handtuch und Wechselkleidung/-schuhe.
Ja – jede kleine Gruppe wird von einem erfahrenen lokalen Guide sicher begleitet.
Der höchste Sprung ist fast 8 Meter – es gibt aber immer Ausweichwege, wenn du nicht springen möchtest.
Maximal 10 Teilnehmer pro Guide.
Ja – der Guide macht während der Tour Fotos, die du später kostenlos per Download bekommst.
Wasserflaschen und Snacks sind im Preis enthalten.
Dein Tag beinhaltet komplette Sicherheitsausrüstung – Neoprenanzug, Helm, Gurt – sowie Wasserflaschen und Snacks für unterwegs. Die Nationalparkgebühren sind ebenfalls abgedeckt. Ein erfahrener Guide begleitet dich, macht Fotos (die du später gratis erhältst), sodass du dich ganz aufs Springen, Rutschen und Schwimmen konzentrieren kannst – oder einfach die wilde Gardasee-Atmosphäre aufsaugst, bevor du mit nassen Schuhen und tollen Geschichten zurückkehrst.
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