Erkunde Chiantis Weinberge mit einer lokalen Gastgeberin, die dir echte Geschichten zum Bio-Weinbau erzählt. Probiere Weine direkt vor Ort, genieße frisches Brot mit hausgemachtem Olivenöl und koste Grappa, wenn du magst. Lache über holpriges Italienisch und genieße ruhige Momente im kühlen Keller – Erinnerungen, die länger bleiben als jeder Souvenir.
Als Erstes hörst du das Knirschen von Kies unter den Füßen, während wir Francesca, unserer Führerin, zwischen den Reben vor den Toren von Radda in Chianti folgen. Die Luft riecht leicht grasig, ein bisschen staubig – nicht scharf, sondern weich, wie ein Spätsommerabend. Sie bleibt stehen, zeigt uns eine Traube Sangiovese und streicht über die Blätter. Ich versuche, das italienische Wort für „Rebschnitt“ nachzusprechen – Francesca lächelt höflich (ich hab’s wohl ziemlich verhauen). Irgendwie fühlt es sich an, als würde die Zeit hier draußen langsamer vergehen – oder vielleicht bin ich einfach nur damit beschäftigt, all ihren Geschichten über den Bio-Anbau zu folgen.
Im Weinkeller wird es schnell kühler – fast frisch im Vergleich zur Sonne draußen. Die Fässer stehen da wie schlafende Riesen, und Francesca klopft sanft an eines, während sie erklärt, wie ihr Chianti Classico entsteht. Ich hätte nicht gedacht, dass mich Gärbehälter so interessieren könnten, aber ihre Mischung aus technischem Wissen und persönlicher Leidenschaft bleibt im Kopf. Ein leichter Duft von Hefe und Holz liegt in der Luft, erinnert an frisches Brot und Regen. Daran denke ich noch heute.
Die Verkostung wirkt fast entspannt: Wir sitzen zu dritt an einem kleinen Tisch, Gläser reihen sich neben frischem Brot, das mit ihrem eigenen Olivenöl beträufelt ist – so grün, dass es fast unwirklich aussieht – und Käse. Jemand fragt nach Grappa – Francesca lacht und schenkt ein kleines Glas ein. Es brennt kurz im Hals, hinterlässt aber einen überraschend süßen Nachgeschmack. Während wir drei verschiedene Weine probieren, plaudern wir über Familienrezepte und Wetterphänomene. Ehrlich gesagt verliere ich nach dem zweiten Wein den Überblick, weil ich so gebannt aus dem Fenster schaue – sanfte Hügel, Zypressen, genau das Postkartenmotiv, das in echt irgendwie noch viel schöner wirkt.
Nein, der Transport ist nicht inklusive; die Anreise zum Weingut zwischen Radda und Panzano erfolgt auf eigene Faust.
Ja, es werden leichte Snacks serviert, darunter Brot mit eigenem Olivenöl, Käse und Salami.
Je nach gewählter Option verkostest du drei oder sechs verschiedene Weine.
Ja, das Weingut und die Transportmöglichkeiten sind rollstuhlgerecht.
Ja, Babys und Kleinkinder sind mit Kinderwagen willkommen; das Mindestalter für Alkoholgenuss liegt bei 21 Jahren.
Ja, du spazierst durch die Weinberge und lernst den Bio-Anbau kennen, bevor es zur Verkostung in den Keller geht.
Ja, auf Wunsch wird neben den Weinen auch Grappa ausgeschenkt.
Dein Tag umfasst eine geführte Wanderung durch die Bio-Weinberge zwischen Radda und Panzano, einen Blick hinter die Kulissen des Kellers mit deiner Gastgeberin Francesca (oder jemandem mit genauso viel Leidenschaft), die Verkostung von drei oder sechs Weinen sowie hausgemachtem Olivenöl auf frischem Brot, Käse und Salami – und ja, Grappa gibt’s auch, wenn du danach fragst, bevor du wieder in die Postkartenlandschaft eintauchst.
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