Erkunde den Carmel Market in Tel Aviv mit einer Local, die jeden versteckten Stand kennt – probiere jemenitische Teigrollen, Sabich, Fisch-Sandwiches, hausgemachte Suppe, frische Säfte und süßen Malabi-Pudding. Freu dich auf Lachen mit den Händlern, Geschichten aus Kerem HaTeimanim und das seltene Gefühl, wenn Reisen sich genau wie echtes Leben anfühlt.
Fast hätte ich den Start verpasst, weil mich ein Typ mit Granatäpfeln direkt am Eingang vom Carmel Market abgelenkt hat. Er reichte mir einfach so ein Stück – klebrig, süß, überall an den Fingern – und grinste, als wüsste er, dass ich neu hier bin. Unsere Guide Noa winkte lachend zu mir herüber („Keine Sorge, du bist genau pünktlich!“). Der Markt summte schon um 11 Uhr vor Leben – Kinder flitzten zwischen den Ständen, jemand rief auf Hebräisch nach frischen Kräutern. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so schnell so wohl fühlen würde.
Noa führte uns zuerst durch die engen Gassen von Kerem HaTeimanim – sie zeigte uns eine alte Bäckerei, wo Jachnun auf Tabletts am Fenster abkühlte. Wir probierten diese jemenitischen Teigrollen (ich weiß bis heute nicht, wie man das richtig ausspricht) und spülten sie mit einem kalten, grünen Saft von einem Stand runter. Da war dieser Moment, in dem alle still wurden beim Kauen; ich erinnere mich an den knusprigen Teig und wie die Luft nach Kreuzkümmel und gebratenen Zwiebeln roch. Dann klingelte jemandes Handy mit einem Mizrahi-Popsong und holte uns zurück – verrückt, wie das Leben weiterläuft, selbst wenn man gerade eine kulinarische Offenbarung erlebt.
Als nächstes gab’s Sabich (Aubergine, Ei, Gurken – alles in Pita gepackt), danach ein Fisch-Sandwich von einem winzigen Stand, wo der Besitzer uns zuzwinkerte, während er Za’atar darüber streute. Das Mittagessen passierte einfach Stück für Stück. Noa erzählte Geschichten von den Suppenrezepten ihrer Oma, während wir gemeinsam jemenitische Suppe an einem Plastik-Tisch schlürften. Es war nicht schick, aber es fühlte sich richtig an – wie Essen mit einer Familie, die man gerade erst kennengelernt hat.
Zum Schluss gab’s Malabi – ein Rosenwasser-Pudding mit zerstoßenen Pistazien und Kokosflocken. Ich versuchte „Todah“ zu sagen, und Li hinter dem Tresen lachte über meinen Akzent (voll verdient). Als ich nach drei Stunden voller Genuss in die Sonne trat, satt, aber nicht voll, fiel mir auf, dass ich kaum einmal aufs Handy geschaut hatte. So was passiert heute selten.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden und startet meist um 11:00 Uhr.
Ja – die Verkostungen an den Ständen und Restaurants ersetzen das Mittagessen.
Du probierst frische Säfte, jemenitische Teigrollen, Sabich, Fisch-Sandwich, jemenitische Suppe und Malabi oder Eis.
Einige Verkostungen sind vegetarisch; gib deiner Guide am besten vorher Bescheid, falls du Einschränkungen hast.
Ja – Babys und kleine Kinder können während der Tour im Kinderwagen mitkommen.
Die Tour beinhaltet Softdrinks sowie einige alkoholische Getränke neben Snacks und Mittagessen.
Der Treffpunkt ist in der Nähe vom Carmel Market in Tel Aviv; die Details bekommst du nach der Buchung.
Ja – Assistenztiere sind bei der Verkostungstour zu Fuß willkommen.
Dein Tag umfasst geführte Verkostungen an 8–10 verschiedenen Ständen und Restaurants rund um den Carmel Market und Kerem HaTeimanim: Frische Säfte zum Start, warme jemenitische Teigrollen, klassische Sabich-Sandwiches, frisch zubereitete Fisch-Sandwiches, herzhafte jemenitische Suppe an einfachen Tischen, zum Abschluss Malabi oder Eis, zwischendurch Softdrinks und sogar ein paar alkoholische Getränke, wenn du magst. Das Mittagessen ist mit all den Häppchen abgedeckt – also komm hungrig!
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