Mit dem Super-Jeep geht’s tief hinein ins wilde Thorsmork, über Gletscherflüsse und durch tiefe Schluchten, begleitet von einem lokalen Guide, der das isländische Wetter wie ein Buch liest. Matschige Schuhe, spontane Routen ohne strikten Plan und Aussichten, die Fotos nicht einfangen können. Wenn das Wetter passt, erklimmst du den Valahnukur-Gipfel – und am Ende des Tages teilst du vielleicht sogar Snacks mit Fremden.
Die Wanderungen dauern je nach Gruppe und Wetter zwischen 3 und 5 Stunden; manchmal sind es zwei kürzere Touren plus eine längere um den Valahnukur.
Die Tour beinhaltet Transfers im Super-Jeep; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, aber eine direkte Hotelabholung wird hier nicht erwähnt.
Zieh dich wetterfest an – wasserdichte Kleidung und robuste Wanderschuhe sind ein Muss, denn das isländische Wetter kann schnell umschlagen.
Es sind keine Mahlzeiten inklusive; nimm am besten eigene Snacks oder ein Lunchpaket mit, da es unterwegs keine festen Essensstopps gibt.
Du solltest mindestens mäßig fit sein; wegen unebenem Gelände und wechselnden Distanzen ist die Tour nicht für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen geeignet.
Bei weniger als 4 Buchungen bekommst du eine alternative Tour angeboten oder eine volle Rückerstattung gemäß den Richtlinien des Veranstalters.
Ja, die Route ist flexibel und wird je nach Wetter angepasst; die Guides sorgen so für Sicherheit und das beste Erlebnis.
Je nach Wetter und Vorlieben der Gruppe können Schluchten wie Stakkholtsgjá oder Nauthúsagil Teil der Wanderung sein.
Dein Tag umfasst Transfers ins Thorsmork-Tal mit dem Super-Jeep und flexible Wanderungen mit einem erfahrenen lokalen Guide durch Schluchten, Gletscherflüsse und auf Gipfel – die genauen Wege richten sich nach der Energie der Gruppe und dem oft unberechenbaren isländischen Wetter. Alle Sehenswürdigkeiten sind inklusive; bring nur deine eigenen Snacks oder ein Lunchpaket für Pausen mit, bevor es gemeinsam zurück aus dem Tal geht.
„Willst du da wirklich durch?“ grinste unser Guide Jón, während der Super-Jeep am Ufer eines Flusses stand, der viel kälter aussah, als er sein sollte. Ich lachte, aber ehrlich gesagt klopfte mein Herz ganz schön schnell. Thorsmork zeigt dir sofort, wer hier das Sagen hat – Wind in den Ohren, der Duft von feuchtem Moos überall und Wolken, die so schnell ziehen, dass einem schwindelig wird, wenn man zu lange hinschaut. Wir waren vor Sonnenaufgang in Reykjavik gestartet (ich war wohl noch halb im Halbschlaf), aber sobald wir die Schotterpisten erreichten, waren alle hellwach. Die Fahrt fühlte sich schon wie ein kleines Abenteuer an – Jón zeigte auf Namen, die ich nicht aussprechen konnte, und erzählte Geschichten von Elfen, die in den Felsen leben. Ob er das ernst meinte? Bei Isländern weiß man das nie so genau.
Der Plan für die Thorsmork-Wandertour? Eigentlich gab es keinen festen Plan. Jón meinte, hier entscheidet das Wetter, und das wurde klar, als wir sahen, wie schnell sich der Himmel veränderte. Eine Minute liefen wir durch die enge Stakkholtsgjá-Schlucht – Wände, die vor Wasser triefen, und unsere Schuhe versanken im Matsch – und im nächsten Moment brach die Sonne durch und ließ grüne Flecken leuchten, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Zwischendurch machten wir Pause für Sandwiches (meins wurde durch den Nebel etwas matschig) und hörten einfach nur Wind und entferntes Wasser. Es ist fast unheimlich friedlich dort draußen – man vergisst fast, wie weit man von allem entfernt ist.
Vom Valahnukur hatte ich vor der Reise gelesen, aber nicht damit gerechnet, dass Jón ihn vorschlägt. Er zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Wenn die Beine mitmachen.“ Also ging’s los – ein richtiges Klettern kurz vor dem Gipfel, Hände griffen nach schwarzem Fels, der noch vom Regen der Nacht kalt war. Die Aussicht? Schwer zu beschreiben, ohne kitschig zu klingen. Flüsse, die sich unten schlängeln, Gletscher in der Ferne, und wir standen einfach da und holten Luft. Meine Schuhe waren klatschnass, aber das war mir egal.
Auf dem Rückweg machten wir noch eine kurze Wanderung bei der Nauthúsagil-Schlucht – Jón zeigte uns, wie man auf glitschigen Steinen entlangschleicht, ohne ins Wasser zu fallen (fast hätte ich es geschafft). Meine Beine fühlten sich inzwischen wie Pudding an, aber keiner wollte wirklich aufbrechen. Thorsmork hat etwas, das einem nicht mehr loslässt – ich denke noch oft an die Stille zwischen den Windstößen oder daran, wie am Ende alle Schokolade teilten, als wären wir alte Freunde, obwohl wir uns erst am Morgen getroffen hatten.
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