Spüre die salzige Brise, während dein Boot von Reykjavik zur felsigen Küste der Insel Akurey gleitet. Beobachte Papageitaucher durch Ferngläser aus nächster Nähe, während dein lokaler Guide spannende Geschichten über Islands Seevögel erzählt. Es gibt Lacher beim Nachahmen der Vogelrufe und stille Momente, wenn der Motor nahe der Nistklippen stoppt. Einfach, aber überraschend berührend.
Ganz ehrlich, ich war mir nicht sicher, ob ein „Papageitaucher-Express“ seinem Namen gerecht wird. Doch als ich in Reykjavik aufs Boot stieg, lag eine Mischung aus Spannung und Gelassenheit in der Luft. Der Hafen roch nach Seetang und Diesel – nicht unangenehm, sondern echt. Unsere Guide Edda reichte mir grinsend ein Fernglas und meinte: „Die brauchst du für die kleinen Clowns.“ Ich musste lachen, denn Papageitaucher hatte ich bisher nur von Postkarten gekannt. Nach fünfzehn Minuten war die Stadt hinter uns, und die Insel Akurey lag direkt vor uns – grüne Hügel, übersät mit Vögeln, die viel kleiner aussahen, als ich erwartet hatte.
Wir kamen so nah an die felsige Küste heran, dass man das Flügelschlagen hören konnte (es klingt eher wie ein Summen, als man denkt). Edda zeigte auf eine Küstenseeschwalbe, die vorbeisauste – sie meinte, die seien viel aggressiver, als sie aussehen. Die Papageitaucher waren beschäftigt – einige standen unbeholfen wie kleine Pinguine, andere tauchten direkt ins Wasser. Einer tauchte so nah auf, dass ich fast mein Handy fallen ließ, als ich ein Foto machen wollte. Dann gab der Kapitän den Motor aus, und plötzlich herrschte Ruhe – nur das Zwitschern der Seevögel und das Plätschern der Wellen am Rumpf waren zu hören. Dieses Gefühl von Frieden lässt sich schwer beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
Ich hätte nie gedacht, dass ich in einer halben Stunde so viel über Seevögel lerne – Sturmvögel, Trottellummen, all diese Namen, die ich wahrscheinlich immer noch nicht richtig aussprechen kann. Edda erzählte, wie Papageitaucher ihre Nester in Höhlen graben und ahmte sogar ihren Ruf nach – was alle zum Lachen brachte. Auf der Rückfahrt fragte jemand, ob wir das morgen nochmal machen könnten. Ehrlich? Wenn du zwischen Mai und August in Reykjavik bist, solltest du dir diesen Ausflug nicht entgehen lassen. Selbst wenn du kein Vogel-Fan bist – ich war es vorher auch nicht.
Die Fahrt zur Insel Akurey dauert etwa 15 Minuten pro Strecke; die Gesamtdauer hängt von der Beobachtungszeit rund um die Insel ab.
Ja, während der Tour stehen Ferngläser für alle Gäste zur Verfügung.
Die Papageitaucher nisten auf Akurey zwischen Mai und August.
Ein Hoteltransfer kann gegen Aufpreis direkt beim Anbieter gebucht werden.
Während der Tour lassen sich auch Sturmvögel, Möwen, Küstenseeschwalben und Trottellummen beobachten.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys müssen während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Das speziell konzipierte Boot fährt sehr nah an die felsige Küste von Akurey, um Papageitaucher und andere Seevögel optimal beobachten zu können.
In deinem Ausflug sind Ferngläser an Bord, damit du keinen der geschäftigen Papageitaucher rund um Akurey verpasst. Ein erfahrener lokaler Guide erzählt spannende Geschichten und Fakten, während ihr die Nistplätze umrundet. Auf Wunsch kann ein Hoteltransfer direkt beim Anbieter hinzugebucht werden – für noch mehr Komfort.
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