Steh direkt neben treibenden Eisbergen an der Jökulsárlón Gletscherlagune, spüre das Knirschen des schwarzen Sandes am Diamond Beach unter deinen Füßen. Wärm dich mit Lammsuppe im Dorf Vík, spüre den Wasserfallnebel hinter Seljalandsfoss – alles begleitet von Geschichten deines lokalen Guides und bequemem Abholservice in Reykjavik.
Als erstes fiel mir auf, wie anders die Luft außerhalb von Reykjavik war – klarer, fast salzig. Unsere Reiseleiterin Hildur hatte ein Auge für Details, die man sonst leicht übersieht. Zum Beispiel die kleine Torfkirche in Hof, die sie wie aus einem Märchen beschrieb – und tatsächlich, mit Moos auf dem Dach, winzigen Fenstern und dieser stillen Atmosphäre darin, hörte ich mehr das Knirschen meiner Stiefel auf dem Kies als unsere Stimmen.
Die Fahrt zur Gletscherlagune Jökulsárlón ist lang, aber nie langweilig. Die Landschaft verwandelt sich vor deinen Augen – von Feldern zu Lavafeldern und plötzlich überall Eis. An der Lagune selbst stand ich eine Weile einfach nur da, denn diese blauen Eisberge wirken fast unwirklich. Einige Robben tauchten am Ufer auf, und jemand in unserer Gruppe schnappte nach Luft (ich nicht, aber ich kann’s verstehen). Der Wind war beißend kalt, doch das störte mich nicht – meine Hände waren vom vielen Fotografieren schon eiskalt. Danach ging es weiter zum Diamond Beach – schwarzer Sand, übersät mit Eisstücken, die wirklich wie Diamanten glänzen. Ich versuchte, eins aufzuheben, doch es glitt mir durch die Handschuhe.
Das Mittagessen in Vík war eine warme Wohltat – dampfende Lammsuppe, die ich mir etwas zu heiß einschenkte, aber das war es wert. Die Leute unterhielten sich leise, alle mit leicht geröteten Wangen vom Wind. Später am Fjaðrárgljúfur Canyon erzählte Hildur von Trollen, die hier zu Stein wurden; den Namen kann ich immer noch nicht richtig aussprechen. Die steilen, grünen Schluchtwände lassen einen klein und ehrfürchtig fühlen.
Der Weg hinter den Seljalandsfoss Wasserfall war kälter als gedacht – überall Sprühnebel, meine Jacke war am Rand nass. Aber das Geräusch des donnernden Wassers ist etwas, das ich immer wieder im Kopf habe. Auf der Rückfahrt hielten wir Ausschau nach Nordlichtern durch beschlagene Fenster. Diesmal hatten wir kein Glück, aber vielleicht ein Grund, nochmal wiederzukommen.
Die Tour mit mehreren Stopps dauert den ganzen Tag, startet früh morgens und endet spät abends.
Ja, Abholung erfolgt an ausgewählten Bushaltestellen oder Hotels; manche zentrale Hotels erfordern einen Treffpunkt an einer nahegelegenen Haltestelle wegen Stadtvorschriften.
Ja, es gibt einen Weg, der hinter den Wasserfall führt und einzigartige Perspektiven bietet (nass werden ist vorprogrammiert).
Trage feste, wasserdichte Schuhe und warme Kleidung; auch im Sommer sind Handschuhe und Mütze wegen des wechselhaften Wetters empfehlenswert.
Die Tour macht eine Pause in Vík, wo du lokale Gerichte wie Lammsuppe oder Pizza kaufen kannst; das Mittagessen ist nicht im Preis enthalten.
Nordlichter sind nur zwischen dem 1. September und 1. April bei passenden Bedingungen sichtbar; eine Sichtung kann nicht garantiert werden.
Ja, Familien sind willkommen; Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf Wunsch gibt es spezielle Sitze.
Ja, Diamond Beach ist einer der Hauptstopps, wo du Eisberge auf schwarzem Sand bestaunen kannst.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt von ausgewählten Bushaltestellen oder Hotels in Reykjavik, Live-Kommentare vom lokalen Fahrer-Guide, Transport im Minibus in kleiner Gruppe, viel Zeit an der Jökulsárlón Gletscherlagune, am Diamond Beach, Fjaðrárgljúfur Canyon (wetterabhängig), Mittagspause im Dorf Vík, Besuch des Seljalandsfoss Wasserfalls, der Torfkirche in Hof und – wenn es passt – eine Nordlichtjagd vor der Rückfahrt am Abend.
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