Steig auf ein klassisches isländisches Fischerboot in Reykjavik und geh mit Einheimischen zum Meeresangeln – Vorkenntnisse brauchst du keine. Versuch dein Glück beim Fang von Kabeljau oder Schellfisch und genieße anschließend deinen frisch gegrillten Fang an Bord mit Kartoffelsalat und hausgemachter Sauce. Kaffee, Kekse, warme Decken und spannende Geschichten von der Crew inklusive.
Ja, die komplette Angelausrüstung ist inklusive, du kannst aber auch deine eigene mitbringen.
Nein, die Crew hilft sowohl Anfängern als auch erfahrenen Anglern.
Wahrscheinlich fängst du Kabeljau, Schellfisch oder Pollack während der Tour.
Ja, an Bord gibt es ein Barbecue mit deinem eigenen Fang, dazu Kartoffelsalat und Knoblauch- oder Pfeffersauce.
Während der Tour werden Kaffee und selbstgebackene Kekse serviert.
Ja, Jóhanna hat einen Innenraum mit Toiletten an Bord.
Ja, bei kühlem Wetter stellt die Crew warme Decken zur Verfügung.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Dein Tag umfasst alle Gebühren und Steuern, hochwertige Angelausrüstung (oder du bringst deine eigene mit), Kaffee und hausgemachte Kekse auf dem Weg zu geheimen Angelplätzen bei Reykjavik sowie ein Barbecue-Mittagessen mit deinem Fang, Kartoffelsalat und Knoblauch- oder Pfeffersauce an Bord. Es gibt eine gemütliche Kabine mit Toilette und warme Decken, falls es auf See kalt wird, bevor es zurück in den Hafen geht.
Als Erstes fiel mir das Klappern der Stiefel auf Jóhannas Holzdeck auf, dazu der Duft von frisch gebrühtem Kaffee, vermischt mit der scharfen isländischen Meeresluft. Unser Guide Baldur verteilte Tassen und grinste, als hätte er das schon tausendmal gemacht (was wohl stimmt). Ich kämpfte noch mit meinen Handschuhen, als mir jemand einen selbstgebackenen Keks reichte – Haferflocken, schätze ich – und ehrlich gesagt schmeckte der besser als jeder Energieriegel, den ich je mitgenommen habe.
Wir fuhren hinaus aus dem Hafen von Reykjavik, während die Stadt langsam hinter uns verblasste. Das Wasser schimmerte fast metallisch unter dem grauen Himmel. Baldur zeigte auf die Felsen, wo die Papageitaucher brüten („Heute nicht – bei dem Wetter sind die klüger als wir“, scherzte er). Das Boot schaukelte gerade genug, um einem zu zeigen, dass man wirklich draußen auf dem Meer ist. Am Lieblingsangelplatz der Crew gab es die Angelruten, und man zeigte uns, wie man sie vorbereitet. Ich verhedderte ständig meine Schnur, aber das störte niemanden; einer der Jungs lachte nur und half mir. Kabeljau und Schellfisch bissen – meine Hände rochen danach noch Stunden, aber das machte mir nichts aus.
Ich hätte nicht gedacht, dass wir unseren Fang auch essen würden, doch auf dem Rückweg nach Reykjavik entfachte Baldur direkt an Deck einen kleinen Grill. Er filetierte den Fang so schnell, dass ich an meine eigenen Kochkünste zweifelte. Das Mittagessen war einfach: frischer Fisch (noch warm), Kartoffelsalat und eine Knoblauchsauce, die ich mir am liebsten in Gläsern mit nach Hause nehmen würde. Wir aßen im Stehen, weil es sich richtig anfühlte, während Möwen über dem Wasser kreisten. Es war kalt, aber Decken gab’s, falls man wollte – ich vergaß die Kälte bald ganz.
Es war irgendwie still beim Essen – als hätten wir alle gespürt, dass das etwas Besonderes ist, auch wenn niemand es laut sagte. Manchmal denke ich noch an den Blick zurück auf Reykjavik, mit salziger Luft auf den Lippen und Kaffee in der Hand. Wer sich fragt, wie eine echte isländische Angeltour auf See ist – genau so fühlt sie sich an.
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