Du rumpelst mit einem Monstertruck über die Oberfläche des Langjökull, schnallst dir Steigeisen an, um in surreale, blau beleuchtete Eistunnel einzutauchen, und hörst spannende Geschichten von deinem isländischen Guide mitten im Gletscher. Kalte Hände, Lachen, das von uralten Wänden widerhallt, und stille Momente, die lange nachklingen – all das erwartet dich nach deiner Rückkehr nach Húsafell.
Als Erstes hörte ich dieses Knirschen – Stiefel im Schnee, der ganz anders klang als jeder Schnee, den ich je erlebt habe. Kaum hatten wir Húsafell verlassen, frischte der Wind auf, doch unser Fahrer grinste nur und drehte die Heizung in diesem verrückten Monstertruck auf. Die Reifen waren größer als meine Wohnung zu Hause. Jemand hinter mir lachte jedes Mal, wenn wir über eine Bodenwelle fuhren – ehrlich gesagt fühlte es sich eher wie eine langsame Achterbahnfahrt als wie eine Busfahrt an. Der Langjökull Gletscher wirkte zuerst wie eine endlose weiße Fläche, doch dann entdeckte man überall diese kleinen blauen Risse.
Unsere Guide Sigrún reichte uns ganz locker Steigeisen mit den Worten „die werdet ihr brauchen“ und zeigte, wie man sie anlegt (ich habe natürlich erstmal rumgefummelt). Sie erzählte, wie sie die Eishöhle direkt in den Langjökull gegraben haben – angeblich der größte künstliche Eistunnel der Welt. Die Luft darin war irgendwie schärfer, fast metallisch? Meine Brille beschlug sofort, sodass ich ihre erste Geschichte über Gletscher-Trolle verpasste (ja, wirklich). Die Wände leuchteten in einem seltsamen, sanften Blau, das von den Lichtern hinter dem Eis kam – nicht grell, eher wie Mondlicht, das unter den Füßen gefangen ist. Sigrún klopfte an eine Wand und sagte: „Das hier ist tausende Jahre alt“, was alle für einen Moment still werden ließ.
Ich wollte ein Foto machen, aber mein Handy rutschte ständig in den Handschuhen weg. Es gab diesen Moment, in dem wir einfach nur da standen und dem Tropfen von Wasser irgendwo tief in der Höhle lauschten – keiner sprach für vielleicht eine halbe Minute. Es ist seltsam, wie Kälte fast friedlich wirken kann, wenn man so von ihr umgeben ist. Auf dem Rückweg zeigte Sigrún einige Spalten und erklärte, wie schnell sich der Langjökull verändert (keine besonders gute Nachricht), aber mit diesem trockenen isländischen Humor, der uns trotzdem alle zum Lachen brachte.
Ich denke noch oft an dieses blaue Licht – es wirkte fast unwirklich. Wenn du eine Eishöhlen-Tour ab Húsafell planst, sei dir sicher: Du wirst wahrscheinlich mit nassen Socken und viel zu vielen unscharfen Fotos zurückkommen. Aber auch mit etwas, das man nicht einfach einpacken kann.
Im Rahmen der Tour fährst du mit einem speziell umgebauten Monstertruck direkt vom Húsafell auf den Langjökull Gletscher.
Ja, alle nötigen Ausrüstungsgegenstände, einschließlich Steigeisen, sind im Tourpaket enthalten.
Ja, Babys und kleine Kinder können in einem Kinderwagen oder Buggy mitfahren.
Die gesamte Tour inklusive Transfer von Húsafell dauert etwa 3,5 Stunden.
Ja, Assistenztiere sind bei dieser Tour willkommen.
Du betrittst echte, von Menschen geschaffene Tunnel im Langjökull – die größten ihrer Art weltweit – und wirst von Einheimischen begleitet.
Nein, Mahlzeiten sind nicht enthalten, nur Eintritt und Transfers sind im Preis inbegriffen.
Dein Tag umfasst den Transfer mit dem Monstertruck von Húsafell zum Langjökull Gletscher, den Eintritt in den größten künstlichen Eistunnel Islands tief im Gletscher sowie die komplette Ausrüstung wie Steigeisen für sicheres Gehen in den Höhlen, bevor du bequem zurückkehrst.


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