Reite auf Islandpferden durch moosige Lavafelder mit Blick auf die Bláfjöll, begleitet von Einheimischen, die jeden Pfad kennen. Die Ausrüstung ist inklusive, damit du warm und trocken bleibst. Unterwegs hörst du spannende Geschichten (vielleicht sogar über Elfen) und hast viel Zeit, dich mit deinem Pferd zu verbinden – plus dieses besondere Gefühl der Ruhe, das man nur hier draußen findet.
Ja, die Tour ist speziell für Anfänger konzipiert und wird durchgehend begleitet.
Du solltest 30 Minuten vor der Abfahrtszeit im Reitzentrum sein.
Helme, Gummistiefel, Regenkleidung oder warme Overalls sowie die Begleitung durch lokale Guides sind im Preis enthalten.
Die Route führt durch moosbedeckte Lavafelder nahe Reykjavik mit Blick auf die Bláfjöll.
Ja, das Maximalgewicht liegt bei 110 kg pro Reiter.
Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitkommen; für das Reiten bitte direkt die Altersgrenzen erfragen.
Regenkleidung oder warme Overalls werden gestellt, damit du bei jedem Wetter gut geschützt bist.
Dein Tag beinhaltet die komplette Ausrüstung wie Helm, Stiefel, Regen- oder warme Overalls – je nachdem, wie das isländische Wetter sich zeigt. Lokale Guides führen dich auf malerischen Wegen bei Reykjavik in Richtung Bláfjöll. Komm am besten eine halbe Stunde früher, damit du dein Pferd in Ruhe kennenlernen kannst, bevor es losgeht.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht so recht, was mich bei einer Reittour in Island erwartet – klar, ich bin schon mal Pferd geritten, aber noch nie auf so robusten kleinen Islandpferden. Der Morgen war kühl und leicht feucht, als wir am Reitzentrum ankamen (man soll eine halbe Stunde früher da sein, was uns Zeit gab, etwas unbeholfen Kaffee zu trinken und den Pferden beim Heufressen zuzusehen). Unsere Guide Sigrún reichte mir mit einem Lächeln Helm und Regenhose. Sie meinte, „das Wetter ändert sich hier ständig“, was sich tatsächlich schon nach zehn Minuten bewahrheitete.
Die Pferde sind kleiner als ich dachte – keine Ponys, eher kompakt und kräftig. Meins hieß Glóð. Sie roch nach Gras und Wolle und brachte mich irgendwie zur Ruhe, obwohl mein Herz am Anfang ganz schön raste. Gemächlich ritten wir in einer Reihe durch die endlosen, moosbewachsenen Lavafelder vor Reykjavik. Der Boden fühlte sich weich und fast federnd an, und es herrschte eine Stille, nur das Klappern der Hufe und Sigrúns Stimme, die kleine Geschichten über Elfen erzählte, die in den Steinen wohnen (sie schwört, das stimmt). Zwischendurch zeigte sie auf die Bláfjöll vor uns – selbst unter grauen Wolken schimmerten sie bläulich.
Mutig wagte ich mich an ihren besonderen Gang, den Tölt, nachdem Sigrún versichert hatte, dass ich nicht herunterfallen würde. Schwer zu beschreiben, es fühlt sich fast wie Schweben an. Danach kribbelten meine Beine. Wir machten kurz Halt, damit jemand die Steigbügel einstellen konnte, und ich roch diesen eigenartig süßen Duft vom nassen Moos ringsum. Dieses Bild bleibt mir im Kopf: grüne Wellen aus Lavafels, die sich bis zu den fernen Bergen ziehen. So friedlich auf einem Pferd zu sein, hätte ich wirklich nicht erwartet.

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