Von Isafjordur aus geht es hinaus auf die ruhigen Gewässer der Westfjorde, begleitet von lokalen Guides, die jede Welle und jeden Blas kennen. Beobachte Wale, während Seevögel über dir kreisen, spüre die arktische Luft im Gesicht und lausche dem plötzlichen Atem unter Wasser. In jedem Detail steckt Wärme – selbst im gleichmäßigen Brummen des Bootes – und du kehrst verändert zurück, irgendwie stiller im Inneren.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dort draußen so winzig fühlen würde – nicht nur wegen der riesigen Berge rund um Isafjordur (die sind wirklich beeindruckend), sondern weil das Wasser an diesem Morgen so still war. Und dann tauchte plötzlich ein Wal direkt neben uns auf. Unsere Guide Sigrún sprach über die Buckelwale, als wären sie alte Freunde. Sie entdeckte einen Blas in der Ferne, bevor wir ihn überhaupt sahen, und grinste, als wir alle hektisch nach unseren Kameras griffen. Fast hätte ich meine fallen lassen – meine Hände waren selbst in den Handschuhen eiskalt.
Das Boot war robust, mit diesem leichten Geruch nach Salz und Diesel, der mich an meine Kindheit beim Angeln erinnerte. Wir waren etwa fünfzehn Leute, größtenteils dick eingepackt, einige starrten einfach still aufs Wasser. Ein paar Seevögel kreisten über uns – Sigrún sagte, das sei meistens ein gutes Zeichen für Walbeobachtungen in den Westfjorden. Sie erzählte von ihrer Arbeit mit Whale Wise und wie wichtig ihnen ist, die Tiere nicht zu stressen. Das mochte ich sehr; es fühlte sich respektvoll an.
Einmal fragte jemand, ob es an Bord eine Toilette gibt (ja, zum Glück). Wir trieben eine Weile, warteten, und dann tauchten fast gleichzeitig zwei Buckelwale auf. Der Klang, wenn sie ausatmeten – wie ein riesiger Seufzer quer über den Fjord – daran denke ich heute noch oft. Das Licht war seltsam weich und spiegelte sich im Schnee auf den Gipfeln hinter uns. Auf dem Rückweg zum Hafen von Isafjordur sprach kaum jemand. Es war keine unangenehme Stille, sondern eher so, als würde jeder das Erlebte erst einmal wirken lassen.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber du solltest 15–30 Minuten vor Abfahrt zum Check-in da sein.
Ja, alle Boote verfügen über Toiletten für die Passagiere.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren; alle Fitnesslevels sind willkommen.
Die Chance, Buckelwale zu sehen, ist sehr hoch; manchmal tauchen auch Zwergwale, Orcas oder Delfine auf.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; du musst 15–30 Minuten vor Abfahrt im Hafen von Isafjordur einchecken.
Dein Tag startet an Bord eines klimatisierten Bootes im Hafen von Isafjordur, begleitet von einer lokalen Crew, die unterwegs Geschichten und Infos zum Schutz der Tiere teilt. Für Komfort ist mit Bordtoiletten gesorgt, bevor es am Ende der Tour zurück in die Stadt geht.


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