Von Killarney aus fährst du mit einem lokalen Guide, der jeden Knick im Ring of Kerry kennt – genieße Irish Coffee, probiere Schokolade auf Valentia Island, stehe dort, wo Europa einst per Kabel Amerika erreichte, und halte zum Mittag in einem echten Dorfpub, wenn du magst. Freu dich auf Lachen, raues Wetter und Momente, die lange nachwirken.
Die Tour dauert je nach Stopps und Tempo zwischen fünf und sieben Stunden.
Ja, die Abholung vom Hotel oder B&B in Killarney oder Umgebung ist zum gewünschten Zeitpunkt inklusive.
Nein, Essen und Trinken sind nicht inklusive; Speisen und Getränke in Pubs oder Cafés sind optional und selbst zu zahlen.
Einige Eintrittsgelder können anfallen (z. B. Skellig Experience); Schokoladenverkostung ist möglich, wenn geöffnet, aber meist nicht inklusive.
Ja, alle Orte sind barrierefrei zugänglich und Assistenztiere sind willkommen.
Ja, Babys sind willkommen; auf Wunsch stehen spezielle Kindersitze zur Verfügung.
Dein Tag beginnt mit der Abholung am Hotel oder B&B in Killarney oder der Umgebung mit einem privaten Fahrzeug und deinem lokalen Fahrer-Guide. Alle Transfers sind hin und zurück inklusive. Für manche Stopps wie Skellig Experience oder den Schieferbruch können Eintrittsgelder anfallen; Essen und Trinken sind nicht inklusive, aber dein Guide empfiehlt unterwegs gute Plätze für Mittagessen oder Snacks und bringt dich sicher zurück.
Schon als wir Killarney hinter uns ließen, erzählte unser Guide Tomás von den Geschichten seiner Großmutter – von den Torfstechern, die früher alles noch von Hand machten. Im Van lag der Duft von feuchter Wolle und Kaffee aus der Thermoskanne in der Luft. Unser erster Halt war ein kleiner, ungewöhnlicher Ort namens Red Fox; dort probierte ich zum ersten Mal Irish Coffee (viel stärker als gedacht) und beobachtete, wie Einheimische in einem Mix aus Englisch und vielleicht Gälisch plauderten. Die Luft draußen roch nach Salz und Torf. Wir waren noch nicht mal richtig am Ring of Kerry angekommen, und doch fühlte es sich schon an, als hätten wir den Alltag hinter uns gelassen.
Ein Stück hinter Glenbeigh hielt Tomás an einem Aussichtspunkt über der Dingle Bay – sein Lieblingsplatz, wie er sagte. Ich glaubte ihm sofort; man sah Sandbänke, die sich geheimnisvoll im Nebel verloren. Er zeigte auf die Stelle, von der früher viele junge Leute nach Amerika aufbrachen („Nächste Pfarrei ist Boston“, scherzte er). Auf Valentia Island entdeckten wir die Stelle, wo das alte transatlantische Kabel unter dem Meer verläuft – hätte nie gedacht, dass so ein Stück Draht mich so berührt, aber da war wirklich etwas Besonderes daran. Der Wind dort oben hätte mir fast den Hut weggeweht. Wir schlüpften in eine winzige Schokoladenmanufaktur (im Winter am Wochenende geschlossen, also besser vorher checken) und probierten sieben Sorten, bis ich den Überblick verlor. Trotzdem kaufte ich zwei Tafeln.
Mittagessen war nicht inklusive, aber Tomás empfahl ein Pub in Waterville, falls wir Lust auf Seafood-Chowder oder ein Pint hätten – ganz ohne Druck. An der Bar nickte uns ein älterer Herr halb lächelnd zu, als hätte er schon tausend Tourgruppen gesehen, aber trotzdem noch Lust, uns zu grüßen. Danach ging es zurück über kurvige Straßen durch Sneem und wieder in Killarneys Parklandschaft – ein kurzer Spaziergang zum Torc-Wasserfall (zehn Minuten hin und zurück, wenn man nicht trödelt). Meine Stiefel wurden matschig, aber das störte mich nicht; alles roch so grün, nass und lebendig.
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