Du wanderst über anspruchsvolles Gelände mit einem erfahrenen lokalen Guide, der Geschichten erzählt, die nur jemand aus Kerry kennt. Steile Anstiege, wechselhaftes Wetter und echte Gemeinschaft erwarten dich, wenn ihr gemeinsam Irlands höchsten Gipfel erklimmt. Wenn du Glück hast, probierst du wilde Bergbeeren – und kommst erschöpft, aber stolz zurück.
Meine Wanderschuhe knirschten über losen Fels, als unser Guide Donal kurz innehielt, um auf ein paar wilde Heidelbeeren hinzuweisen – die Einheimischen nennen sie „fraochán“. Schon jetzt war ich außer Atem und grinste breit, vor allem weil ich nicht erwartet hatte, unterwegs so eine süß-saure Frucht zu probieren. Die Luft roch scharf, fast metallisch, und ein stetiges, leises Pfeifen des Windes machte Gespräche irgendwie vertraulich. Meine Hände waren trotz Handschuhen kalt; Donal zuckte nur mit den Schultern und meinte, oben sei es immer kälter, als man denkt.
Der Aufstieg ist kein Spaziergang – rund sieben Stunden, über unebenes Gelände und ab dem Anfang kaum noch richtige Wege. Einmal rutschte ich auf einem nassen Stein aus (typisch ich), doch Donal blieb gelassen, reichte mir die Hand und machte einen Witz über „Kerry dancing“. Er hielt das Tempo fordernd, aber machbar, und erzählte dabei von den MacGillycuddy’s Reeks und wie der Berg zu seinem Namen kam. Manchmal fragte ich mich ehrlich, ob meine Beine mir das später verzeihen würden. Wenn du eine Tagestour zum Carrauntoohil von Kerry suchst oder mit Guide Irlands höchsten Berg besteigen willst – unterschätze es nicht.
Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als wir den Gipfel erreichten – Wolken zogen so nah vorbei, dass man sie fast berühren konnte, und alles darunter wirkte winzig klein. Wir kuschelten uns zum Mittagessen zusammen (nimm auf jeden Fall mehr Snacks mit, als du denkst), während Donal weit entfernte Seen beim Namen nannte. Jemand versuchte ein Gruppenfoto, doch unsere Gesichter verschwanden halb im Nebel; wir lachten trotzdem. Der Abstieg war ein eigenes Abenteuer – die Knie beschwerten sich, die Schuhe waren matschig, aber unter der Haut kribbelte ein seltsames Gefühl von Stolz. Noch Tage später denke ich an diesen Ausblick und frage mich, ob ich jemals wieder so ein Licht sehen werde.
Das ist eine anstrengende, über 7 Stunden lange Bergtour über steiles, unwegsames Gelände ohne durchgehende Wege. Gute Fitness und Erfahrung im Wandern sind Pflicht.
Nein – du musst dein eigenes Lunchpaket und ausreichend Getränke mitbringen.
Wanderschuhe, wasserdichte Jacke und Hose (keine Jeans), Rucksack, warme Zwischenschicht oder Fleece, leichte Handschuhe – auch im Sommer – sowie viele Snacks und Wasser.
Nein – die Tour ist für ungeübte Wanderer oder ohne aktuelle Bergerfahrung nicht geeignet, da sie anspruchsvoll ist.
Ja – Teilnehmer müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Über 65-Jährige brauchen viel Erfahrung mit anspruchsvollen Touren und sehr gute Gesundheit.
Die Tour dauert meist über 7 Stunden, inklusive Auf- und Abstieg auf rund 11 km mit etwa 1000 Metern Höhenunterschied.
Nein – Treffpunkt ist ein festgelegter Startpunkt, organisiert von KerryClimbing.ie.
Die Guides sind preisgekrönte Einheimische, die den ganzen Tag über spannende Geschichten zu Geschichte, Geologie und Natur erzählen – und dabei viel Humor einbringen.
Dein Tag beginnt mit erfahrenen lokalen Experten, die dir spannende Geschichten über Kerrys Geschichte und Geologie erzählen, während ihr gemeinsam Irlands höchsten Gipfel erklimmt. Vor dem Start gibt es eine Sicherheitseinweisung. Denk daran, dein eigenes Lunchpaket, Wasser, gute Wanderschuhe, warme Kleidung für den Gipfel – auch im Sommer – und viel Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Hänge mitzunehmen.
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