Erlebe den Borobudur vor den meisten Touristen, rumpel mit dem Jeep an den Vulkanspuren des Merapi vorbei und schlendere durch Prambanans steinerne Geschichten, während der Duft von Räucherstäbchen in der Luft liegt. Dieser Tagesausflug ab Yogyakarta bietet Abholung, flexiblen Rücktransfer und einen Guide, der Javas Geschichte lebendig macht – ganz ohne Schulstress.
Der Morgen begann anders als geplant – ich hatte den Wecker auf 3:30 Uhr gestellt, trotzdem landete halb mein Kaffee auf dem Hemd, bevor der Fahrer überhaupt da war. Unser Guide Rian nahm es gelassen, grinste nur und reichte mir ein Feuchttuch, während wir über die ruhigen Straßen aus Yogyakarta Richtung Borobudur rumpelten. Die Luft roch nach feuchter Erde und Nelkenzigaretten – komisch, wie so ein Geruch einem länger im Kopf bleibt als der eigentliche Sonnenaufgang. Als wir endlich am Tempel ankamen, kletterten schon ein paar verschlafene Gesichter schweigend die steinernen Stufen hinauf. Ich versuchte, die Buddha-Statuen zu zählen, verlor aber bei etwa vierzig den Überblick – der Nebel hüllte alles in ein geheimnisvolles Grau.
Nach Borobudur wurde es lauter – im wahrsten Sinne. Die Merapi Lava Tour war ganz anders als erwartet. Wir quetschten uns in klapprige Jeeps (Rian nannte sie „Java-Massagegeräte“) und rumpelten den Vulkan hinauf. Schwarze Baumreste von der Eruption 2010 ragten wie Zahnstocher aus dem Boden. An einer Station erzählte uns ein alter Mann, der Wasserflaschen verkaufte, wie er damals seine Ziegen verloren hatte – er lachte herzlich, als ich versuchte, „terima kasih“ richtig auszusprechen (was mir wohl nicht ganz gelang). Der Wind schmeckte nach Asche und wildem Gras. Da wurde mir klar, wie nah die Menschen an diesem Chaos leben.
Prambanan wirkte irgendwie ruhiger, obwohl am späten Nachmittag mehr Leute unterwegs waren. Rian zeigte uns Affen- und Dämonenreliefs an den Tempelwänden – jede Szene erzählt eine Geschichte, meinte er, aber zugegeben, er erinnert sich nur an die Hälfte aus der Schulzeit. Die tiefstehende Sonne ließ die grauen Steine fast rosa schimmern. Ich setzte mich auf eine warme Stufe und lauschte den spielenden Kindern, die zwischen den Schreinen herumtollten, während irgendwo Räucherstäbchen brannten, die süß und scharf zugleich dufteten.
Ob es die Erschöpfung war oder die vielen Eindrücke an einem Tag – als wir zurück im Van saßen, fühlte ich mich gleichzeitig schwer und leicht. Rian brachte uns überall in der Stadt raus, ohne Stress wegen Zeit oder Entfernung (außer man wohnt weit außerhalb). Manchmal denke ich noch an den alten Mann am Merapi; sein Lachen blieb mir länger im Ohr als jedes Foto.
Der Ausflug dauert den ganzen Tag, startet früh morgens in Yogyakarta und endet am Abend.
Ja, der private Transfer holt dich überall in Yogyakarta ab.
Besucht werden der Borobudur und der Prambanan Tempelkomplex inklusive der Tempel Bubrah und Sewu.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; es gibt aber Wasserflaschen.
Ja, Babys sind willkommen und können auf dem Schoß sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Bei der Jeep-Tour erkundest du die Gegend rund um den Vulkan Merapi.
Ja, dein Fahrer und Guide spricht den ganzen Tag Englisch.
Ja, wenn der Rückgabeort mehr als 20 km vom Stadtzentrum entfernt ist, fällt eine Zusatzgebühr an.
Dein Tag beinhaltet privaten Transfer mit Abholung im Hotel in Yogyakarta (und flexiblem Rücktransfer), einen englischsprachigen Fahrer-Guide mit lokalen Geschichten, Wasserflaschen für heiße Nachmittage, klimatisierten Komfort zwischen den Stopps sowie alle Kraftstoff- und Parkgebühren – du musst dir nur Gedanken machen, welche Tempelstatue du schon zweimal gesehen hast.
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