Erkunde ein echtes balinesisches Familienhaus in Ubud, wandere mit einem lokalen Guide auf schlammigen Pfaden am Kemenuh Monkey River, probiere dich im Reispflanzen in den berühmten Tegalalang Terrassen und erlebe spirituelle Rituale im Tirta Empul Tempel – inklusive Abholung. Freu dich auf kleine Überraschungen und ehrliche Momente, die lange nachwirken.
Als wir Yasanas Familienanwesen in Ubud betraten, schlug mir sofort ein Duft entgegen – irgendwo zwischen Holzrauch und Frangipani. Unser Fahrer Wayan winkte uns zu und grinste, als ich über die Schwelle stolperte (er meinte, das hält böse Geister fern – vielleicht auch tollpatschige Touristen). Das Haus wirkte lebendig, nicht gestellt. In einer Ecke saß jemand und flocht Körbe, während Kinder einem Huhn hinterherjagten. Die Luft war feucht, aber nicht drückend, eher weich und angenehm auf der Haut.
Ich hatte erwartet, dass die Affen am Kemenuh-Fluss aufdringlich sind, wie an anderen Orten, doch hier beobachteten sie uns meist nur aus den Bäumen – ein alter Kerl knabberte gemütlich an einer Frucht über der Bambusbrücke. Der Fluss rauschte leise und übertönte fast alles andere. Wayan zeigte uns halb von Moos verdeckte Schnitzereien und erzählte, wie sein Onkel hier als Kind schwimmen lernte. Ich versuchte mir vorzustellen, mit einem Dschungel im Garten aufzuwachsen. Wir überquerten den Fluss, meine Schuhe wurden schlammig – war mir egal.
Zum Mittag gab es einfachen gebratenen Reis von einem Straßenstand, nichts Besonderes, aber nach dem Spaziergang durch die leuchtend grünen Reisterrassen von Tegalalang genau richtig. Bauern standen knietief im Wasser, einer ließ mich sogar seinen Pflanzstock halten – fast hätte ich ihn direkt ins Wasser fallen lassen. Er lachte und sagte etwas, das ich nicht verstand; Wayan übersetzte, aber ich glaube, er hat mich eher aufgezogen. Die Bali Swing sah von unten ziemlich furchteinflößend aus; manche schrien, andere schlossen die Augen und sprangen einfach.
Im Tirta Empul Tempel wurde alles ruhiger. Die Einheimischen standen still an den Quellen zur Reinigung – manche beteten, andere schlossen die Augen und schienen ganz woanders zu sein. Der Stein unter meinen Füßen war kühl, obwohl es Mittag war. Ich ging nicht ins Wasser, sondern beobachtete, wie Familien sich gegenseitig durch das Ritual halfen. Eine solche Stille lag in der Luft, dass man selbst außerhalb der Tempeltore flüstern wollte. Auf der Rückfahrt spielte Wayan Gamelan-Musik auf seinem Handy und erzählte von den Zeremonien seiner Familie – plötzlich war er nicht mehr nur unser Guide, sondern jemand, der ein Stück Heimat mit uns teilte.
Ja, die Abholung von deiner Unterkunft oder sogar vom Flughafen/Hafen ist inklusive.
Die Tour dauert je nach Tempo und Stopps meist den ganzen Tag.
Ja, alle Eintrittsgelder sind im Preis enthalten.
Ja, ein Spaziergang durch die Tegalalang Reisterrassen ist Teil des Programms.
Ja, am Kemenuh Monkey River kannst du die Affen aus nächster Nähe beobachten.
Ein festes Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt unterwegs Möglichkeiten, lokale Snacks zu kaufen.
Ja, du kannst im Ulu Petanu Wasserfall baden oder die natürlichen Becken erkunden.
Du kannst die Rituale beobachten oder, wenn du möchtest, auch selbst mitmachen.
Wegen unebener Wege ist die Tour nicht für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet.
Dein Tag umfasst privaten Transport mit einem englischsprachigen lokalen Guide und Fahrer, die dich überall abholen – auch vom Flughafen oder Hafen. Alle Eintrittsgelder sind inklusive, im Auto wartet Wasser auf dich und die Treibstoffkosten sind gedeckt. Du musst dich also nur um bequeme Schuhe und eine offene Einstellung kümmern.


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