Du radelst entspannt bergab von Kintamani nach Ubud mit einem lokalen Guide, machst Halt auf einem lebhaften Schulhof, in einem echten balinesischen Familienhof und an ruhigen Tempeln, bevor du beim Mittagessen den Blick über Tampaksiring genießt. Freu dich auf herzhaftes Lachen mit Einheimischen, ehrliche Aromen und vielleicht einen Moment unerwarteter Ruhe, der lange nachwirkt.
Das Erste, was mir auffiel, war das leise Klackern der Fahrradreifen auf dem Kies, als wir aus dem kleinen Dorf südlich von Kintamani losrollten – Nebel hing noch in den Baumwipfeln, als hätte Bali den Tag noch nicht ganz begonnen. Unser Guide Wayan reichte mir eine Wasserflasche und grinste: „Ganz entspannt, größtenteils bergab!“ (Er hatte recht, aber meine Beine spürten es trotzdem am Ende.) Die Luft roch leicht nach Holzrauch und etwas Süßem, das ich nicht genau zuordnen konnte. Vielleicht Jackfrucht? Oder Räucherstäbchen aus einem nahen Haus. Lustig, wie solche Gerüche einem viel länger im Kopf bleiben als jedes Foto.
Wir machten Halt an einer Schule, wo Kinder in sauberen Uniformen winkten und „Hallo!“ riefen – ich versuchte auf Bahasa zurückzuwinken, bekam aber nur Kichern zurück. Wayan erzählte, wie der Unterricht hier abläuft, und für einen Moment dachte ich an meine eigene Schulzeit. Dann radelten wir weiter durch schmale Wege, gesäumt von Reisfeldern so grün, dass es fast weh tat für die Augen. An einer Stelle hörte man nichts außer Vogelgezwitscher und ab und zu das Summen eines Rollers in der Ferne. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, auf einer Gruppentour so entspannt zu sein.
Der Besuch im Familienhof war wahrscheinlich mein Highlight. Wir stellten die Räder draußen ab und traten in einen offenen Innenhof, wo Hühner umherliefen und eine ältere Frau uns Früchte anbot – Salak, das seltsam knackig und gleichzeitig süß schmeckt. Li lachte, als ich versuchte, mich auf Balinesisch zu bedanken – ich hab’s wohl ziemlich verhauen. Die Familie zeigte uns ihre Schreine und erklärte, wie hier alles zusammenpasst; anders als zu Hause, aber auf eine vertraute Weise.
Das Mittagessen im Amertha Restaurant gab’s nach einem weiteren Stopp an einem Dorftempel (Schuhe aus, leise sprechen). Das Essen war einfach, aber perfekt: Reis, Gemüse mit genau der richtigen Würze, um nach der Fahrt wieder wach zu werden. Während ich dort saß und über Tampaksiring blickte, der Schweiß auf meinen Armen trocknete, wurde mir klar, dass ich den ganzen Tag kein einziges Mal aufs Handy geschaut hatte – das sagt schon einiges. Wenn du überlegst, eine Radtour rund um Ubud auf Bali zu machen, dann mach’s einfach. Ich denke heute noch oft an diesen Ausblick, wenn es zu Hause mal wieder laut wird.
Ja, der Transfer von und zum Hotel erfolgt bequem im klimatisierten Fahrzeug.
Die Strecke führt größtenteils bergab von südlich Kintamani nach Ubud mit mehreren Stopps; die Dauer variiert, das Tempo ist aber entspannt.
Ja, es gibt Stopps an einer Schule und bei einer balinesischen Familie mit Gelegenheit zum Austausch.
Ja, das Mittagessen im Amertha Restaurant nahe Tampaksiring ist im Preis enthalten.
Alle Eintrittsgelder und Steuern sind im gebuchten Preis bereits enthalten.
Ein professioneller, englischsprachiger Guide begleitet die Gruppe den ganzen Tag.
Ja, für alle Teilnehmer gibt es während der Tour Wasserflaschen.
Bequeme Kleidung, die fürs Radfahren geeignet ist, und Schuhe, die auch mal staubig werden dürfen, da einige Wege unbefestigt sind.
Dein Tag beinhaltet den Hoteltransfer im klimatisierten Fahrzeug, die Nutzung von Fahrrad und Helm, Wasserflaschen während der Fahrt, Eintrittsgelder für alle Stopps inklusive Tempel- und Familienhofbesuche sowie ein traditionelles balinesisches Mittagessen im Amertha Restaurant, bevor du am Nachmittag zurück ins Hotel gebracht wirst.
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