Spüre den Adrenalinkick am Bali Swing über Ubuds Dschungel, gleite mit bunten Koi-Fischen für unvergessliche Fotos, schlendere mit Affen durch schattige Tempelpfade und erfrische dich am Kanto Lampo Wasserfall – bevor du mit Sand zwischen den Zehen zurückkehrst.
Kaum waren wir in Ubud aus dem Auto ausgestiegen, reichte uns unser Guide Wayan eine kalte Flasche Wasser und grinste, als hätte er schon geahnt, dass wir vor dem Bali Swing nervös sein würden. Und er hatte Recht. Die Schaukel wirkte viel höher als auf den Fotos – allein beim Zuschauen, wie jemand anderes vor mir schwang, drehte sich mir der Magen um. Die Luft roch nach nassen Blättern und Räucherstäbchen von einem kleinen Schrein in der Nähe. Als ich endlich dran war, rief Wayan etwas Ermutigendes (glaube ich) über das Zirpen der Zikaden hinweg. Meine Hände waren so verschwitzt, dass ich fast von dem Seil gerutscht wäre, aber ehrlich gesagt, wenn man erst mal über dem ganzen Grün schwebt, ist es für einen Moment einfach nur still. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Danach kamen die Fotos auf dem Koi-Boot – klingt kitschig, war aber überraschend entspannt. Der Teich war voll mit leuchtend orangefarbenen Fischen, die unter unseren Füßen herumwirbelten, und unser Fahrer machte ungefähr hundert Bilder, während wir versuchten, nicht zu sehr über unsere unbeholfenen Posen zu lachen. Ein leichter Wind blies immer wieder meine Haare ins Gesicht. Nicht gerade Instagram-tauglich, aber egal – es fühlte sich echt an.
Als Nächstes stand der Monkey Forest auf dem Programm. Ich hatte Geschichten von frechen Affen gehört, aber die meisten saßen einfach nur da, pickten an Früchten oder putzten sich gegenseitig wie alte Freunde. Ein Baby-Affe versuchte sogar, meine Schnürsenkel zu lösen; Wayan schüttelte nur den Kopf und nannte sie „frech“ (da hatte er nicht unrecht). Die Tempel sind mit Moos bedeckt und fast von riesigen Wurzeln umschlungen – überall riecht es nach feuchtem Stein und Blumen. Es war viel ruhiger als erwartet, nur ab und zu hallte Affengeschrei durch die Bäume.
Zum Schluss ging es zum Kanto Lampo Wasserfall – man läuft über rutschige Stufen, die in den Fels gehauen sind, und plötzlich rauscht das Wasser, während die Sonne auf den dunklen Steinen tanzt. Wir stellten uns abwechselnd unter den Sprühnebel (brr, ganz schön kalt!), während Wayan unsere Taschen hielt, damit nichts nass wurde. Ehrlich gesagt denke ich manchmal noch daran, wenn ich zu Hause auf mein Handy starre, statt echtes Wasser an meinen Füßen vorbeifließen zu sehen.
Ja, die Abholung und Rückfahrt zum Hotel sind mit privatem Transport inklusive.
Die Ganztagestour dauert etwa 9 Stunden, inklusive aller Stopps von Abholung bis Rückkehr.
Ja, alle Eintrittskarten für die Hauptattraktionen sind im Preis enthalten.
Du kannst dich abkühlen oder unter den Wasserfall stellen; ein Wechselkleid ist empfehlenswert, falls du nass werden möchtest.
Das Mittagessen ist optional und auf eigene Kosten; nachmittags gibt es Tee zusammen mit dem Guide.
Wegen unebener Wege und Treppen ist die Tour nicht für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet.
Ja, du hast einen englischsprachigen Fahrer/Guide, der auch beim Fotografieren an den Stopps hilft.
Dein Tag beinhaltet die private Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Ubud oder Umgebung, Eintrittskarten für alle Hauptstationen wie Bali Swing und Monkey Forest, Wasserflaschen für zwischendurch, Unterstützung beim Fotografieren (ja, auch bei den unbeholfenen Koi-Boot-Fotos), sowie Zeit für ein Mittagessen auf eigene Kosten und anschließend gemeinsamen Nachmittagstee mit dem Guide vor der Rückfahrt.


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