Du wanderst durch Dschungelmatsch zum Fuß des Tumpak Sewu Wasserfalls, erlebst den Sonnenaufgang am Mount Bromo im Jeep und wanderst anschließend am Kraterrand. Nachts besteigst du den Ijen, um das blaue Feuer über dem türkisfarbenen See zu sehen. Lokale Guides begleiten dich und es bleibt immer Zeit für frittierte Bananen oder einen kleinen Plausch mit Fremden.
Als wir Malang hinter uns ließen, fiel mir sofort auf, wie sattgrün alles war. Unser Fahrer, Pak Agus, zeigte ganz still hier und da etwas – Reisfelder, kleine Warungs mit Plastikstühlen davor. Die Straße schlängelte sich stundenlang, bis wir endlich Lumajang erreichten. Das Rauschen des Wasserfalls hörte ich, bevor ich ihn sah – Tumpak Sewu klingt wie Regen auf Blech, nur viel lauter. Wir kletterten über matschige Stufen hinunter, meine Schuhe waren sofort nass (hätte Sandalen anziehen sollen). Unten angekommen, Nebel im Gesicht und das Dröhnen in den Ohren – es fühlte sich an, als wäre man mitten in einem lebendigen Wesen. Ein paar Einheimische machten Selfies, und ein alter Mann verkaufte frittierte Bananen; ich kaufte welche, nur um noch ein bisschen zu bleiben.
In dieser Nacht schliefen wir kaum, denn die Bromo-Sonnenaufgangstour startet um Mitternacht. Die Jeepfahrt über das Sandmeer war holprig – ich stieß mir ständig den Kopf am Fenster (davon erzählt einem keiner). Unsere Guide Sari reichte uns süßen Tee in Pappbechern, während wir auf den Himmel warteten. Als die Sonne endlich über Bromo und Semeru aufging, wurde es still – bis auf ein Kind, das auf Bahasa „wow“ rief. Es war so kalt, dass meine Atemluft die Kamera beschlug. Nach dem Sonnenaufgang wanderten wir zum Bromo-Krater – Schwefelgeruch in der Luft, schwarzer Sand unter den Füßen – und schlenderten dann über die Teletubbies-Hügel, die fast unwirklich grün aussahen. Gegen Mittag ging es weiter, eng gedrängt in einem gemeinsamen Auto Richtung Banyuwangi.
Ijen war eine ganz andere Welt. Vor dem Start wurde unsere Lunge gecheckt (ich bestand, war aber trotzdem nervös). Gegen 1 Uhr nachts ging es los, unsere Stirnlampen tanzten wie Glühwürmchen vor uns. Das blaue Feuer im Ijen-Krater ist echt – nicht ganz so knallig wie auf Instagram, aber trotzdem faszinierend und schön. Schwefelarbeiter zogen mit Körben vorbei, die doppelt so groß waren wie sie selbst; einer grinste, als ich versuchte, „terima kasih“ durch die Gasmaske zu sagen (wahrscheinlich klang das schrecklich). Beim Sonnenaufgang färbte sich der See in ein unwirkliches Türkis, kaum zu glauben nach so viel Dunkelheit. Der Abstieg war anstrengender als der Aufstieg – die Beine zitterten, aber das Herz war irgendwie voll.
Die Tour dauert drei Tage mit zwei Übernachtungen.
Ja, die Abholung erfolgt von deinem Hostel, Bahnhof oder Busbahnhof in Malang.
Ja, du solltest alle deine Sachen mitnehmen, wenn du Malang Richtung Bromo und Banyuwangi verlässt.
Der Preis beinhaltet Eintrittskarten, Transport (Auto & Jeep), Parkgebühren, Benzin, Mineralwasser und Snacks während der Ijen-Tour, Gasmaske & Stirnlampe für die Ijen-Wanderung sowie eine Übernachtung im Schlafsaal in Banyuwangi.
Während des Ijen-Abschnitts bekommst du Mineralwasser und frittierte Bananen; andere Mahlzeiten sind nicht inklusive.
Babys können mitkommen, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; spezielle Kindersitze sind auf Anfrage verfügbar.
Die Tour wird nicht empfohlen für Reisende mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen; wer Atemwegserkrankungen hat, sollte die Ijen-Wanderung meiden.
Das Blaue Feuer ist nur vor der Morgendämmerung während der frühen Wanderung am Ijen-Krater sichtbar.
Deine Reise umfasst die Abholung von deiner Unterkunft oder nahegelegenen Stationen in Malang, alle Eintritts- und Parkgebühren zu Ostjavas Highlights, bequemen Auto- und Jeep-Transport zwischen den Zielen inklusive gemeinsamer Fahrt nach Banyuwangi, eine Nacht im Schlafsaal in Banyuwangi nach der Bromo-Tour sowie Mineralwasser und frittierte Bananen während der Mitternachtswanderung am Mount Ijen – dazu gibt es Sicherheitsausrüstung wie Gasmaske und Stirnlampe für den letzten Vulkanaufstieg.
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