Erkunde Jakartas Old Batavia mit einem lokalen Guide – vom kolonialen Flair am Fatahillah-Platz bis zu den duftenden Straßen in Chinatown. Betritt die Istiqlal-Moschee, fahre mit dem Tuk Tuk zum Hafen Sunda Kelapa und genieße unterwegs lokale Spezialitäten. Jeder Stopp erzählt ein neues Kapitel von Jakartas lebendiger Geschichte – manchmal chaotisch, immer spannend.
Fast wäre ich beim Aussteigen aus dem Tuk Tuk gestolpert – typisch, wenn man statt auf den Weg auf die holländischen Dachgiebel starrt. Unser Guide Dimas grinste nur und meinte: „Willkommen in Kota Tua.“ Die Luft in Jakartas Altstadt war schwül und durchzogen von etwas – vielleicht der Mischung aus Nelkenzigaretten und frittierten Snacks von einem nahen Stand. Los ging’s am Fatahillah-Platz, wo Kinder auf bunten Leihfahrrädern vorbeizischten. Dimas zeigte uns Einschusslöcher in einer alten Steinmauer (die hätte ich glatt übersehen), bevor wir ins Museum gingen, das früher das Rathaus von Batavia war. Ich strich mit der Hand über ein rissiges Holzgeländer – kühl und überraschend glatt – und dachte daran, wie viele Menschen das wohl seit dem 18. Jahrhundert schon getan haben.
Danach besuchten wir die Moschee – riesig, mit hallenden Räumen, durch die Sonnenstrahlen durch hohe Fenster auf den Marmorboden fielen. Die Istiqlal-Moschee ist die größte Südostasiens; wir zogen die Schuhe aus und bekamen am Eingang lange Gewänder. Drinnen herrschte eine besondere Ruhe, nur entfernte Stimmen hallten von den Steinwänden wider. Direkt gegenüber steht die Kathedrale, mit ihren Türmen und bunten Glasfenstern – ein Symbol dafür, wie Jakartas Geschichte hier nebeneinander lebt. Dimas erzählte von niederländischen Gouverneuren und dem Unabhängigkeitskampf, während wir Fotos am Monas-Denkmal machten. Der Verkehrslärm hört hier nie ganz auf, aber nach einer Weile blendet man ihn aus.
Mittagessen gab’s mit Nasi Goreng im Café Batavia (ich ließ Dimas bestellen – beste Entscheidung). Mein Highlight? Das Schlendern durch Glodok, Jakartas Chinatown. Es roch nach Räucherstäbchen und Durian; Ladenbesitzer grüßten, während wir an Pagoden aus dem Jahr 1650 vorbeigingen. Zurück ging’s mit dem Tuk Tuk zum Hafen Sunda Kelapa, wo alte Holzschiffe noch immer ihre Ladung abladen. Es war ein seltsames Gefühl, so viel Geschichte in einer so großen Stadt lebendig zu sehen. Immer wieder dachte ich daran, wie viele Jahrhunderte hier aufeinandergeschichtet sind – man spürt es, wenn man genau hinschaut.
Die Dauer variiert je nach Programm und Verkehr in Jakarta, meist dauert die Tour aber den Großteil des Tages.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind bei der Tagestour ab zentralen Orten Jakartas inklusive.
Du besuchst den Fatahillah-Platz, das Museum Fatahillah, die Istiqlal-Moschee, die Kathedrale, Glodok (Chinatown), das Monas-Denkmal zum Fotografieren, ein Puppentheater (wenn Zeit bleibt) und den Hafen Sunda Kelapa.
Ja, die Eintrittsgelder für Museen und religiöse Stätten sind in der Buchung enthalten.
Ein lokales Mittagessen ist dabei, wenn du diese Option wählst; alternativ kannst du in empfohlenen Lokalen wie dem Café Batavia auf eigene Kosten essen.
Die Tour beinhaltet etwas zu Fuß gehen, kann aber an verschiedene Fitnesslevel angepasst werden – gib bei der Buchung einfach Bescheid, falls du besondere Bedürfnisse hast.
Die Guides sprechen Englisch und Indonesisch; frage vorab, falls du eine andere Sprache benötigst.
Du solltest dich modest kleiden; am Eingang werden lange Gewänder gestellt und Schuhe müssen drinnen ausgezogen werden.
Dein Tag startet mit der Abholung und Rückfahrt im privaten Fahrzeug, begleitet von einem erfahrenen lokalen Guide. Wasserflaschen sind während der Tour inklusive, ebenso Eintrittskarten für das Museum Fatahillah und Spenden für religiöse Stätten. Du fährst mit einem Tuk Tuk durch die historischen Straßen und genießt entweder ein inkludiertes lokales Mittagessen oder Empfehlungen für Lokale wie das Café Batavia, bevor es zurück zum Hotel geht.
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