Mit einem einheimischen Guide paddelst du den Telaga Waja River hinunter, meisterst Stromschnellen, machst Halt an einem versteckten Wasserfall für Fotos oder zum Durchatmen und genießt danach ein indonesisches Buffet, bevor es zurück zum Hotel geht. Freu dich auf Spaß, Spritzwasser und neue Geschichten fürs Zuhause.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, in den Telaga Waja River zu starten, bevor der Kaffee überhaupt wirkt? Genau so begann unser Morgen. Wir verließen Ubud, als der Himmel noch weich und grau war – Abholung direkt am Hotel, was den Start super entspannt machte. Die Fahrt nach Osten war ruhig, nur Hahnengeschrei und ein paar Motorräder begleiteten uns. Am Ziel roch die Luft nach nassen Blättern und Holzrauch, und jemand reichte mir heißen Tee, den ich fast verschüttet hätte, weil ich schon den Fluss unten im Blick hatte.
Unser Guide Putu grinste, während er uns die Schwimmwesten anzog – er meinte was von „jetzt weniger Treppen“, was ich erst halb verstand, bis wir am Startpunkt ankamen. Ehrlich gesagt hatte ich Respekt vor endlosen Stufen (meine Knie sind nicht mehr die besten), aber es war wirklich kein Problem. Das Wasser sah schnell, aber klar aus, und man hörte es, bevor man es richtig sah – dieses ständige Rauschen, das mein Herz etwas schneller schlagen ließ. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung (Putu scherzte über seine erste Rafting-Erfahrung hier) legten wir los.
Die ersten Stromschnellen im Telaga Waja River waren heftiger als erwartet – nicht beängstigend, eher so, dass man vor Freude laut auflachen musste. Es gab Abschnitte, in denen alles still war, nur Vogelgezwitscher oder Rufe von anderen Rafting-Gruppen flogen herüber. Auf halber Strecke machten wir Halt an einem kleinen Wasserfall; alle stürmten raus für Fotos, ich ließ einfach den Sprühnebel kurz ins Gesicht wehen. Meine Hände rochen nach Flusswasser und Sonnencreme. Das Mittagessen kam später – einfache indonesische Küche, aber nach zwei Stunden Paddeln schmeckte sie besser als jedes Gourmetgericht.
Ich denke immer noch an das Gefühl, als wir am Ende über den Fluss gezippt sind – Beine baumelten, Wind im Gesicht, und für einen Moment vergaß ich, wie müde meine Arme waren. Es war nicht perfekt (ich habe definitiv Wasser geschluckt), aber genau solche Momente bleiben einem am meisten im Kopf.
Die Strecke ist etwa 16 km lang und dauert rund 2 bis 2,5 Stunden auf dem Fluss.
Ja, der klimatisierte Transfer vom Hotel ist inklusive, z.B. aus Nusa Dua, Jimbaran, Kuta, Seminyak, Sanur oder Ubud.
Die Stromschnellen sind der Schwierigkeitsklasse III–IV zugeordnet.
Ja, ein indonesisches Buffet ist nach der Rafting-Tour inklusive.
Ja, Start- und Zielpunkte wurden so gewählt, dass weniger Treppen zu bewältigen sind als bei anderen Touren.
Die Abholung erfolgt zwischen 07:30 und 08:30 Uhr je nach Hotel, das Rafting startet gegen 10:30 Uhr.
Ja, am Ziel gibt es Duschen, Umkleiden, Handtücher und Toiletten.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevel geeignet, aber nicht für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herzproblemen empfohlen.
Dein Tag beinhaltet klimatisierten Hoteltransfer aus großen Orten wie Ubud oder Kuta, komplette Rafting-Ausrüstung (Helm, Paddel, Schwimmweste), eine wasserdichte Tasche für deine Sachen sowie Duschen und Handtücher danach. Vor dem Start bekommst du ein Willkommensgetränk, paddelst mit deinem einheimischen Guide den Fluss hinunter und genießt zum Abschluss ein indonesisches Buffet, bevor es zurück ins Hotel geht.


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