Verlass Bali für eine Nachtwanderung zum Kawah Ijen mit lokalem Guide, teilt ein Abendessen und Geschichten, bevor ihr mit Taschenlampen den Krater erklimmt, um die seltenen blauen Flammen zu sehen. Genieße den Sonnenaufgang über dem Säuresee, triff Schwefelarbeiter und kehre mit Frühstück und unvergesslichen Erinnerungen zurück.
Die Tour startet um 13:00 Uhr ab Bali.
Ja, ein lokales Abendessen mit vegetarischen und halal Optionen ist dabei.
Ja, Alleinreisende erhalten ein privates Zimmer mit Warmwasser und WLAN.
Ja, Gasmasken, Taschenlampen und Wollhandschuhe sind für alle Teilnehmer inklusive.
Eine moderate Fitness ist für die Wanderung empfehlenswert.
Kinder unter 10 Jahren können unter bestimmten Bedingungen mit einem Erwachsenen teilnehmen.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Bali sind inklusive.
Ja, nach der Wanderung wird ein Frühstück serviert, bevor es zurück nach Bali geht.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Hotel in Bali, Hin- und Rückfahrt mit der Fähre zwischen Bali und Java, Eintritt zum Kawah Ijen, komplette Wanderausrüstung wie Gasmasken und Taschenlampen, Unterkunft im privaten Zimmer mit Warmwasser (auch für Alleinreisende), lokales Abendessen mit vegetarischen und halal Optionen sowie Frühstück nach der Wanderung – begleitet von einem erfahrenen Guide, der die Trails bestens kennt.
Ganz ehrlich, als ich zum ersten Mal von den blauen Flammen am Kawah Ijen hörte, dachte ich, das sei eher ein Reisemärchen – so etwas, das auf Instagram besser aussieht als in echt. Doch als wir in der Fähre standen und Bali hinter uns ließen, spürte unsere kleine Gruppe eine Mischung aus Aufregung und Nervosität. Unser Guide Dedi verteilte Taschenlampen und scherzte über unsere „Mitternachts-Mode“, was sofort die Stimmung auflockerte. Die Fahrt durch Ostjava war ruhiger als gedacht – nur Scheinwerfer, die an verschlafenen Warungs vorbeizogen, und der Duft von Nelkenzigaretten, der durchs Fenster wehte.
Das Abendessen war einfach, aber lecker – Reis, scharfes Tofu (es gab vegetarische und halal Optionen) und heißer, leicht rauchiger Tee. Gemeinsam aßen wir in einem kleinen, lokalen Lokal, bevor wir uns für ein paar Stunden ausruhten. Schlafen konnte ich kaum – vielleicht wegen der Aufregung oder weil ich wusste, dass wir mitten in der Nacht einen aktiven Vulkan erklimmen würden. Um 1 Uhr nachts starteten wir den Aufstieg; es war kühl, aber nicht eisig. Der Weg zum Kawah Ijen schien endlos (ich bin kein Profi-Wanderer), doch Dedi zeigte immer wieder Sternbilder am Himmel – der Orion-Gürtel wirkte hier irgendwie heller.
Der Schwefelgeruch wurde am Kraterrand immer intensiver – scharf und fast metallisch in der Nase. Bevor wir in den Krater stiegen, zogen wir die mitgebrachten Gasmasken an. Ab da wurde alles surreal: blaue Flammen, die auf schwarzem Gestein tanzten, während Schwefelarbeiter lautlos durch den Dunst schritten. Es ist schwer zu beschreiben, wie fremd und schön das ist – fast so, als würde man etwas sehen, das man nicht sehen sollte. Beim Sonnenaufgang beobachteten wir, wie das Licht über den giftgrünen Säuresee fiel; meine Schuhe waren voller Staub und meine Hände rochen noch Stunden danach nach Mineralien. Auf dem Rückweg versuchte jemand, mir „Danke“ auf Javanisch beizubringen – ich habe es wahrscheinlich total verhauen, aber alle lachten herzlich.
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