Mit einem lokalen Guide schlenderst du durch Old Delhis lebhafte Gassen, fährst mit der Rikscha am Roten Fort vorbei, atmest die Gewürzaromen im Khari Baoli Markt ein und betrittst leise die Küche des Gurudwara Sis Ganj Sahib, wo täglich Tausende gespeist werden. Momente wie gemeinsames Lachen bei Chai oder die plötzliche Stille im Tempel bleiben lange im Gedächtnis.
Als ich in Old Delhi ankam, fiel mir als Erstes der Lärm auf – nicht nur Autohupen, sondern ein summendes Stimmengewirr und das Klingeln von Fahrrädern. Kaum aus der Metro raus, winkte uns unsere Guide Anjali in eine schmale Gasse. Dort stand ein Eisenwarenladen mit gestapelten Metallpfannen, die aussahen wie silberne Pfannkuchen. Ich erinnere mich, wie ich an einem Verkäufer für Drachen vorbeiging – bunte Papierdreiecke, die über unseren Köpfen flatterten. Alles wirkte auf einmal so viel, und doch passte es perfekt zusammen.
Wir tauchten in Chandni Chowk ein, und ich verlor fast unsere Gruppe aus den Augen. Anjali zeigte durch ein Gewirr von Kabeln das Rote Fort (sie lachte, als ich versuchte „Lal Qila“ auszusprechen – ich habe es definitiv verhauen). Dann stiegen wir auf klapprige Rikschas für eine kurze Fahrt. Der Fahrer grinste uns im Spiegel an, während wir über holprige Straßen ruckelten und an Hochzeitsshops mit üppigen Ringelblumen-Girlanden vorbeifuhren. Die Luft roch nach frittierten Snacks und etwas Würzigem – vielleicht Kurkuma? Schwer zu sagen.
Der Gewürzmarkt Khari Baoli war ein Erlebnis – Säcke voller roter Chilischoten türmten sich fast bis zu meiner Schulter, und Männer schöpften Kardamomkapseln handvollweise. Einmal musste ich so heftig niesen wegen dem Pfefferstaub, dass mir eine ältere Frau, die Nüsse verkaufte, lächelnd ihren Schal reichte. Wir machten auch einen kurzen Stopp vor einem Jain-Tempel (nur von außen) und gingen dann weiter zum Gurudwara Sis Ganj Sahib. Drinnen herrschte nach dem Trubel eine ganz besondere Ruhe; Menschen bewegten sich leise und wuschen Stahlplatten für das Mittagessen. Anjali erklärte, wie hier täglich Tausende verköstigt werden – das hat mich auf eine schöne Weise demütig gemacht.
Ich denke noch oft an das Läuten der Tempelglocken, das hinter uns nachhallte, als wir wieder ins Sonnenlicht traten. Mein Shirt roch noch stundenlang leicht nach Kreuzkümmel. Wenn du eine Old Delhi & Gewürzmarkt-Tour suchst, die wirklich unter die Haut (und vielleicht auch in die Nase) geht, bist du hier genau richtig.
Die Tour umfasst eine Rikscha-Fahrt, einen englischsprachigen lokalen Guide und während des Spaziergangs Wasser oder ein kaltes Getränk.
Die Gruppengröße ist auf 15 Personen begrenzt, um die Tour persönlicher zu gestalten.
Ja, da du religiöse Orte wie den Gurudwara Sis Ganj Sahib besuchst, solltest du Schultern und Knie bedecken und enge oder freizügige Kleidung vermeiden.
Kein Mittagessen, aber Wasser oder ein kaltes Getränk sind inklusive; Snacks kannst du unterwegs in Chandni Chowk kaufen.
Nein, das Rote Fort wird nur von außen während der Rikscha-Fahrt gesehen; dein Guide erzählt dir die Geschichte dazu.
Ja, die Gehstrecken sind entspannt und es gibt Pausen; außerdem sind öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe.
Du betrittst den Gurudwara Sis Ganj Sahib (Sikh-Tempel) und siehst weitere Tempel von außen entlang der Route.
Dein Tag beinhaltet einen englischsprachigen lokalen Guide, der dich zu Fuß und mit der Rikscha durch Old Delhis Märkte und Tempel führt, inklusive Wasser oder kaltem Getränk, bevor die Tour nahe Chandni Chowk endet.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?