Wandere mit einem lokalen Guide durch Munnars berühmte Teeplantagen, erklimme die 2000 Meter hohen Lekshmi Hills mit Blick auf den Anaimudi-Gipfel und den Idukki-Staudamm, genieße frisches Obst auf grasbewachsenen Höhen und durchquere duftende Gewürzwälder, bevor du auf Plantagenpfaden zurückkehrst. Erwarte müde Beine und vielleicht dein neues Lieblings-Erlebnis.
Was mich in Munnar als Erstes beeindruckte, war der Geruch – frisch, grün und fast so, als hätte jemand gerade eine Tüte mit frischen Teeblättern aufgerissen. Unser Guide Arun winkte uns am Rand der Kannandevan-Plantage zu und grinste, als wüsste er genau, dass wir keine Ahnung hatten, was uns erwartet. Er zeigte auf den Weg, den wir wandern würden – da hoch? Das sah ganz schön weit aus. Trotzdem fühlte es sich gut an, loszugehen, die Stiefel knirschten auf dem feuchten Boden, während Frauen in bunten Saris geschickt Blätter pflückten.
Der Aufstieg wurde schnell steiler. Ehrlich gesagt, ich schwitzte schon, als wir den Grat erreichten. Oben wehte ein kühler Wind, und in der Ferne sah man den Anaimudi – Arun erzählte stolz, dass das der höchste Gipfel Südindiens ist. Auf der einen Seite ragten felsige Hänge, auf der anderen rollten die endlosen Teeplantagen wie ein grünes Meer. Irgendwo zwischen Grasland und Shola-Wald machten wir Pause, aßen Obst und Snacks – ich erinnere mich, wie süß die Orange nach dem Aufstieg schmeckte. Es war eine fast magische Stille, nur unterbrochen vom Vogelgezwitscher tief im Wald.
Als Nächstes kamen wir zum Gelände des Nature Zone Resorts (das Schild war schon etwas verblasst). Arun zerdrückte eine Kardamomkapsel in der Hand, damit wir den würzig-süßen Duft riechen konnten. Er erzählte Geschichten von Kaffeepflanzen und wie sein Vater früher hier in den Hügeln gearbeitet hat. Ich versuchte, „Shola“-Wald nachzusprechen, wahrscheinlich klang das eher holprig – aber er lachte herzlich.
Der letzte Anstieg auf etwa 2000 Meter zog sich, war aber auf eine seltsame Weise beruhigend. Die Luft wurde dünner, die Wolken schwebten so nah, dass man sie fast berühren konnte. Der Abstieg durch den Shola-Wald dauerte nur zehn Minuten – ich hätte mir gewünscht, er würde ewig so bleiben: moosbedeckte Baumstämme, gefiltertes Licht, alles ganz still. Plötzlich waren wir wieder bei den Tee-Pflückerinnen, die uns zuwinkten, als wir vorbeigingen. Meine Beine taten weh, aber ehrlich gesagt denke ich manchmal noch an diesen Blick vom Grat, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
Die Tour umfasst 14 bis 18 Kilometer und dauert mehrere Stunden inklusive Pausen.
Ja, es gibt ein Lunchpaket mit Obst und Snacks während der Tour.
Der höchste Punkt liegt bei etwa 2000 Metern auf den Lekshmi Hills.
Bei klarem Wetter sieht man vom Grat aus den Anaimudi-Gipfel und den Idukki-Stausee.
Ja, der Weg führt zu Beginn und am Ende durch die Kannandevan-Teeplantagen.
Ja, erfahrene lokale Guides von Munnar Trekking Adventures begleiten dich.
Eine Abholung ist inklusive; öffentliche Verkehrsmittel sind ebenfalls in der Nähe verfügbar.
Die Tour ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen.
Dein Tag beginnt mit der Abholung an deiner Unterkunft oder einem Treffpunkt in Munnar, alle Eintrittsgebühren sind inklusive. Ein erfahrener lokaler Guide begleitet dich während der gesamten Wanderung durch Teeplantagen und Bergkämme. Zwischendurch gibt es ein Lunchpaket mit Obst und Snacks, bevor es auf Waldpfaden zurück in die Stadt geht.
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