Du reitest mit Kamelen weit weg von den Touristenmassen in die wilde Thar-Wüste bei Jaisalmer, kochst am Lagerfeuer mit lokalen Guides, schläfst unter einem Sternenhimmel und wachst mit Chai zum Sonnenaufgang auf den Dünen auf. Ein echtes, warmes Abenteuer, das du noch lange spüren wirst, wenn der letzte Sand von dir abgeklopft ist.
„Pass auf, dass du nicht runterfällst!“ grinste unser Kamelmann, als er mir vor Jaisalmer die Zügel reichte. Ich lachte, aber ehrlich gesagt klopfte mein Herz ein bisschen schneller – diese Kamele sind größer, als sie aussehen. Wir rumpelten gefühlt ewig durch die Dünen (es sind etwa zwei Stunden, aber draußen vergeht die Zeit anders), vorbei an winzigen Lehm-Dörfern, wo Kinder winkten und alte Männer aus ihren Türen nickten. Die Luft roch trocken und leicht süßlich, fast wie geröstetes Gras, und hinter uns hing der Staub des Jeeps im Morgenlicht.
Nach einer Weile hielten wir unter einem knorrigen Baum, der kaum Schatten spendete – aber es fühlte sich wie ein kleines Paradies an. Unser Guide Salim holte abgenutzte Töpfe hervor und begann direkt im Sand Zwiebeln für das Mittagessen zu schneiden. Er zeigte uns, wie man Dal kocht, so wie seine Mutter es macht (ich wollte helfen, aber er hat meine Schnitte höflich korrigiert). Während das Essen über dem Feuer köchelte, sahen wir Antilopen in der Ferne flitzen. Dass mir ein einfaches Wüstenessen so ans Herz wachsen würde, hätte ich nicht gedacht – aber ehrlich? Ich denke heute noch oft daran.
Die Nacht brach schnell herein – eine Minute saßen wir noch auf den Kamelen und schauten den Sonnenuntergang, im nächsten Moment war es dunkel und die Kälte kroch heran. Schnell stapelten wir Decken, während wir uns um ein weiteres Lagerfeuer versammelten. Die Guides sangen alte Lieder (einer hatte eine tiefe Stimme, die direkt durch den Körper vibrierte) und jemand versuchte, uns ein Rajasthani-Wort für „Stern“ beizubringen. Ich habe es total verhauen, alle lachten. Auf den groben Matratzen liegend, unter diesem unendlichen Sternenzelt, fühlte sich alles gleichzeitig riesig und geborgen an. Schlafen konnte ich kaum – zu fasziniert vom Himmel.
Am Morgen wachte ich mit Sand im Haar auf und roch schon den frisch aufgebrühten Chai neben mir. Der Sonnenaufgang über den leeren Dünen ist eine Ruhe, die man sonst nirgendwo findet. Zum Frühstück gesellten sich ein paar Einheimische, die vorbeigekommen waren (einer brachte frische Ziegenmilch für den Tee), dann ritten wir noch einmal auf den Kamelen, bevor wir gegen 11 Uhr mit dem Jeep zurück nach Jaisalmer fuhren. Meine Beine taten weh, aber ich vermisste das sanfte Schaukeln jetzt schon.
Ja, der private Transfer von und nach Jaisalmer ist am Anfang und Ende der Tour inklusive.
Nein, Decken und Matratzen für die Nacht unter den Sternen werden gestellt.
Ja, Mittagessen, Abendessen (mit Live-Kochkurs), Frühstück und Chai sind alle dabei.
Am ersten Tag sind es etwa zwei Stunden Kamelreiten; am zweiten Tag nochmal rund zwei Stunden vor der Rückfahrt mit dem Jeep.
Ja, in Jaisalmer gibt es kostenlose Gepäckaufbewahrung vor und nach der Safari.
Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; bitte prüfe, ob die Outdoor-Bedingungen für dein Kind passend sind.
Ja, Gäste können ihren Aufenthalt verlängern oder nach der Tour in lokalen Dörfern freiwillig mitarbeiten.
Die Gruppe kommt am zweiten Tag gegen 11 Uhr mit dem Jeep zurück.
Dein Übernachtungsabenteuer beinhaltet die private Abholung in Jaisalmer mit dem Jeep, alle Kamelritte mit einem erfahrenen lokalen Guide, der frisch am offenen Feuer kocht und Kochkurse gibt, sowie Decken und Matratzen für die Nacht unter den Sternen. Zum Sonnenaufgang gibt es Frühstück mit Chai, bevor es zurück in die Stadt geht – Duschen und sichere Gepäckaufbewahrung sind vor und nach der Tour ebenfalls verfügbar.
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